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Thema: Poststempel Magdeburg
Das Thema hat 51 Beiträge:
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Altmerker Am: 17.03.2016 20:21:46 Gelesen: 18470# 27 @  
@ Magdeburger [#26]

Zum Jahresanfang 1992 ändert sich der Einsatz des Absenderfreistempels in „Volksstimme – Das Blatt für Sachsen-Anhalt ... auf gute Nachbarschaft“, um wenig später die Unterzeilen bedeutungsmäßig aufzuwerten: „Volksstimme – Die Zeitung für Sachsen-Anhalt ... auf gute Nachbarschaft “. Diese Stempel liefen ergänzt durch die üblichen Änderungen zu Weihnachten und Ostern bis zur Euro-Umstellung auf der Maschine mit dem Kennbuchstaben B 66 4564, jedoch nach der PLZ-Umstellung mit der 39095 oder 39104 statt der 3010.





Aber ich kann es auf den Tag genau nicht 100%ig sagen.

Gruß
Uwe
 
Magdeburger Am: 18.03.2016 11:31:40 Gelesen: 18440# 28 @  
@ Altmerker [#27]

Hallo Uwe,

danke! Ich habe von dieser Zeit Null-Ahnung und bin so auf jede Info angewiesen.

@ alle

Um mal den Weg meiner klassischen Zeit (bis Ende 1867) die Brücke zu schlagen, zeige ich erstmal den letzten preussischen Aufgabestempel von Magdeburg:



Er ist vom 07.08.1867 und ist mein bisher frühster Abschlag des "neuen" (Ein) Kreisstempels. Dieser löste (fast) alle bis dahin verwendeten Aufgabestempel ab.



Dies ist mein spätester Beleg mit dem noch "alten" Stempel vom 23.04.1875.



Hier also der frühste und der späteste Abschlag. Deutlich läßt sich erkennen, dass es auch zwei verschiedene Geräte sind. Mir sind bisher 4 verschiedene Geräte bekannt. Wer hat noch Abschläge?

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 28.03.2016 09:39:45 Gelesen: 18362# 29 @  
Hallo Zusammen,

hier mal einiges aktuelles:





Wer kann mir hierzu mehr Infos geben?

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Altmerker Am: 28.03.2016 15:57:03 Gelesen: 18342# 30 @  
@ Magdeburger [#28]



Immer wieder nutzen sowohl das Anzeigeblatt „General-Anzeiger“ des Magdeburger Bauer-Tochterunternehmens als auch die Volksstimme einen gemeinsamen Absenderfreistempel in der Großvariante mit dem Kennbuchstaben B 66 4564 oder in einer kleinen Einsatzvariante mit der Nummer A 20 6786 und der Postleitzahl 39104.



Das waren fast die letzten Änderungen, bevor alles zum eigenen Unternehmen Biberpost überging.

Gruß
Uwe
 
Magdeburger Am: 21.05.2016 18:33:59 Gelesen: 17883# 31 @  
Liebe Sammelfreunde

welche Stempelform ist dies ?



Er befindet sich als Nebenstempel auf einer Feldpostkarte von Magdeburg nach Cranzahl vom 11.07.1917



Zumindestens denke ich das es ein Doppelkreis-Stempel mit Zierstück oben und unten sein könnte.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 21.05.2016 18:43:38 Gelesen: 17881# 32 @  
@ Magdeburger [#31]

Lieber Magdeburger,

das ist ja kein Poststempel, sondern ein privat beschaffter. Von daher würde man ihn als Einkreisstempel beschreiben müssen. Von diesen Stempeln bzw. vergleichbarer Stempeltype gab es Tausende.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 21.05.2016 19:27:58 Gelesen: 17871# 33 @  
@ bayern klassisch [#32]

Lieber Bayern Klassisch,

mir ist es bewußt, dass es sich um kein Poststempel handelt, sondern um einen privaten Nebenstempel. Allerdings sieht er gut aus und vielleicht könnte er auch in die Stempeldatenbank. Deshalb war es meine Frage hier.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
JohannesM Am: 21.05.2016 19:47:09 Gelesen: 17863# 34 @  
@ Magdeburger [#31]

Hallo Ulf,

ja, wird wohl ein Doppelkreisstempel sein, mir liegen von Halberstadt auch einige Lazarettstempel in dieser Form vor, allerdings gibt's diese Stempelform in der Datenbank nicht mit Zierstücken.

Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 22.05.2016 02:57:59 Gelesen: 17848# 35 @  
Mir ist da gerade ein netter Beleg in die Finger geraten. Eine österreichische Ganzsachenpostkarte, am 14.7.1891 in Spindelmühle aufgegeben, damals einem Ort in Nordböhmen, und an eine Adresse in Magdeburg gerichtet, wo die Karte nur einen Tag später am 15.7.1891 eintraf. Der Empfänger war jedoch verzogen, sodass die Karte ihm nach Suderode im Ostharz nachgesandt wurde. Beim Ankunftstempel von Suderode liegt ein Stempelirrtum vor, denn die Karte kann unmöglich am 1.7.1891 dort eingegangen sein.



Viele Grüße
Ingo
 
Altmerker Am: 22.05.2016 16:55:54 Gelesen: 17814# 36 @  
@ Cantus [#35]

Hallo,

ich denke eher, das zweite Zeichen im Datum ist eine 7 mit undeutlichem horizontalem Strich. Dafür spricht das handschriftliche 17.7. daneben.

Freundliche Sonntagsgrüße
Uwe
 
Cantus Am: 22.05.2016 21:06:51 Gelesen: 17795# 37 @  
@ Altmerker [#36]

Hallo Uwe,

da könntest du Recht haben. Außerdem war mir die merkwürdig geformte "7" im Magdeburger Stempel aufgefallen.

Viele Grüße
Ingo
 
Magdeburger Am: 05.11.2016 18:43:24 Gelesen: 16489# 38 @  
Liebe Sammelfreunde,

weil hier schon lange nichts mehr war:



Karte vom 13.05.1886 nach Essen, aufgegeben beim Postamt Alte-Neustadt. Der Stempel ist schon in der Datenbank.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Markus Pichl Am: 30.09.2017 06:40:01 Gelesen: 12866# 39 @  
Hallo Ulf,

der nachstehende Abschlag eines Einkreisstempels, mit der Ortsbezeichnung "MAGDEBURG" im rechten Teil des Kreises, auf einer Deutsches Reich MiNr. 4, ist mir ein Rätsel und finde ich in keiner Stempeldatenbank. Kennst Du den Stempel?



Beste Grüße
Markus
 
Christoph 1 Am: 30.09.2017 11:52:15 Gelesen: 12837# 40 @  
@ Markus Pichl [#39]

Hallo Markus,

die Ortsbezeichnung könnte eventuell NEUSTADT-MAGDEBURG lauten, siehe hier:

http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/15520

Gruß,
Christoph
 
Markus Pichl Am: 30.09.2017 12:19:25 Gelesen: 12823# 41 @  
Hallo Christoph,

vielen Dank. Ja, in der Tat lautet die Stempelinschrift auf "NEUSTADT-MAGDEBURG". Dies war zwar auch mein Gedanke, da bei den mir bekannten Bahnhofsstempeln die Ortsbezeichnung links steht, aber ich stellte mich wohl "ungeschickt" beim Suchen an.

Bei meiner Suche in den Datenbanken hatte ich "Neustadt" nicht ausprobiert, da ich der Meinung war, dass "Magdeburg" und "Einkreisstempel" als Suchkriterium ausreichen würde. Allerdings ist in den Datenbanken "Neustadt" und nicht "Magdeburg" als Ortsbezeichnung hinterlegt und so war meine Suche, in der Art wie ich sie gestaltete, erfolglos.

Selbst im Michel Klaucke-Handbuch ist der Stempel unter "N" und nicht unter "M" einsortiert, was ich für falsch halte, schließlich suche ich nach Magdeburg und nicht nach Neustadt, da der Stadtname letztendlich auf "Magdeburg" lautet. Erst beim zweiten Nachschlagen im Handbuch, habe ich den Stempel nun dort auch als Vorgängerstempel abgebildet gefunden.

Schön, dass sich nun alles geklärt hat.

Beste Grüße
Markus
 
Eilean Am: 24.10.2017 20:55:34 Gelesen: 12357# 42 @  
In meiner München-Sammlung kam die "23/13" aus Schwabing als Briefträgerstempel hinzu. Die 23 muss man sich dazudenken, sie ist nur schlecht abgeschlagen, aber nun kann ich auch mal einen Stempel aus Magdeburg zeigen.



"MAGDEBURG 1 / kk" vom 30. März 1950. Netter Hinweis: "Der Brief muss zum Geburtstag am 4. April 1950 in München sein". War er, 31. März, 11 Uhr schon da.

Gruß
Andreas
 
reichswolf Am: 25.10.2017 00:43:56 Gelesen: 12331# 43 @  
@ Magdeburger [#31]

Als privaten Stempel würde ich den Lazarett-Stempel nicht bezeichnen. Es ist ein Truppenstempel, der dem Absender als Nachweis zur Berechtigung der Nutzung der gebührenfreien Feldpost diente. Er wurde aber nicht vom Absender selbst, sondern von dem Lazarett geführt, analog zu den vielen Stempeln, die die kämpfende Truppe im Felde sowie die in der Heimat stationierten Ersatztruppenteile usw. führten.
 
Magdeburger Am: 04.11.2017 16:10:24 Gelesen: 12137# 44 @  
Liebe Sammelfreunde,

ist stelle hier mal ein Artikel, leicht gekürzt, von mir ein:

Der 3-zeilige Rahmenstempel

Dieser Stempel stellt eine Ausnahme dar, da er der einzige dreizeilige Stempel war, welcher im Postamt Magdeburg verwendet wurde. Da am Bahnhof am Fürstenwallufer ebenfalls solche Stempel geführt wurden, hatte er den Zusatz „STADT“ in der zweiten Zeile zur Unterscheidung. Seine Verwendungszeit beginnt laut Angaben 1850 und endet 1868. Des weiteren soll es nur zwei verschiedene Typen geben, was jedoch bezweifelt werden kann, wie es nachfolgend schon zeigt. Insbesondere zeigt es sich zur Stellung des Zusatzes „STADT“ zum Ortsnamen, aber auch im Aussehen wie dem höher stehendem ersten „T“.



Ab 01.01.1850 galten die neuen Expeditionsvorschriften und eine Decardierung bearbeitete nun alle eingehenden bzw. ausgehenden Sendungen zuerst bzw. zuletzt. Allgemein ist festzustellen, dass dieser Stempel nicht zur Aufgabe von Postsendungen genutzt wurde, sondern fast ausschliesslich nur siegelseitig auf transitierende Fahrpostsendungen zu finden ist, was für einen Stempel der Fahrpostdecardierung spricht. Dazu ein Beispiel:



Wertbrief aus Asch nach Lübeck durch Magdeburg ab 1861 – eventuell mit einer weiteren Type des Stempels.

Eine Ausnahme stellen Insinuationsdokumente dar. Prinzipiell sind es allgemein betrachtet Retourbelege.



Dieses stammt aus dem Jahre 1856 und wurde zuerst mit dem Magdeburg-Stadt-Stempel siegelseitig bedruckt und in der nachfolgenden Stunde mit dem normalen Ortstempel aufgabegestempelt. Weiterhin liegen mir zwei weitere Insinuationsdokumente vor, welche als Aufgabestempel den Rahmenstempel haben.



Möglicherweise war nur die Fahrpostdecardierung für die Briefträger zuständig, welche die zurückgehenden Sendungen annehmen konnten. Die alleinige Bestempelung könnte mit der schnelleren Rücksendung zusammen hängen.

Vielleicht kann jemand weitere Belege mit diesem Stempel zeigen.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
eifelsammler Am: 28.11.2017 17:36:16 Gelesen: 11827# 45 @  
Hallo!

Von mir heute Abend ein Brief von einem Rechtsanwalt (Bistor?, Fistor, ?, Pistor?) aus Magdeburg an das königliche Amtsgericht in Staßfurt.

Der Brief ist abgestempelt Magdeburg/* f am 20.9.1898 und ging am gleichen Tag mit Ankunftsstempel in Staßfurt ein. Es befindet sich ein weiterer Durchgangsstempel auf dem Beleg, der aber unleserlich ist.





Gruß

Carsten
 
Max78 Am: 28.11.2017 18:38:04 Gelesen: 11814# 46 @  
@ eifelsammler [#45]

Moin Carsten,

1 x horizontal gespiegelt:



Es handelt sich also um eine "Abklatsch" des Aufgabestempels,

lg Max
 
eifelsammler Am: 28.11.2017 18:41:49 Gelesen: 11812# 47 @  
@ Max

Guten Abend!

Sehr schön, habe ich noch nie ausprobiert - lässt sich fast besser lesen, als auf der Vorderseite!

Gruß

Carsten
 
Altmerker Am: 28.11.2017 22:54:01 Gelesen: 11792# 48 @  


Ein wohl recht seltener ZKD-Stempel nebst Tagesstempel, den ich in der Datenbank noch nicht gefunden habe.

Gruß
Uwe
 
Helmstedt333 Am: 02.11.2018 20:18:44 Gelesen: 3606# 49 @  
Magdeburg Stadtpostexpedition



Ganzsache als Paketbegleitung, leider sind die Marken verschwunden.
 
Magdeburger Am: 11.11.2018 13:05:22 Gelesen: 3381# 50 @  
Liebe Sammelfreunde,

in der Zeit etwa ab 1832 bis 1840 wurde in Magdeburg der sogenannte Fingerhut-Stempel eingesetzt. Es ist ein kleiner Einkreisstempel mit einem Durchmesser von etwas 18 bis 21 mm. Neben der Ortsbezeichnung ist am Ende auch immer eine Uhrzeit vorhanden. Diese wurde stundenweise realisiert, beginnend mit 7-8 M(orgens) bis 6-7 (Abends). Nur die erste Stundenangabe hat einen Zusatz und hier ist zu vermerken, dass diese nur von 01.April bis 30.September zum Einsatz kam.

Die Stundenangabe ist feststehend, also konnte diese auch nicht gewechselt werden. Mit Beginn der Öffnung des Postamtes für das Publikum, war der erste Stempel des morgens in Verwendung, nach Vollendung der vollen Stunde wurde für die nachfolgende Uhrzeit ein andere Stempel zum Einsatz gebracht und so weiter bis zur Schliessung des Postamtes für das Publikum.

Nachfolgend nun alle meine registierten (Fingerhut-)Stempel. Auf eine direkte Vermessung habe ich erst einmal verzichtet, sondern nur die Typen nach Stunden geordnet.





Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
hajo22 Am: 17.06.2019 18:39:55 Gelesen: 1204# 51 @  
Einschreibbrief aus Karibib (DSW) vom 21.8.1904, frankiert mit 25 und 5 Pfg. Schiffsausgabe nach Magdeburg, Ankunftsstempel vom 25.9.1904. Die Beförderung dauerte etwas über 1 Monat. Relativ lang, wahrscheinlich war gerade ein Dampfer vor der Nase abgefahren.

Porto 30 Pfg. Kolonialtarif (10 Pfg. für den Brief und 20 Pfg. R-Gebühr).



Der Name Paul Zehrfeld, Magdeburg, ist Kolonialsammlern sehr geläufig.

Wer war er? Briefmarkenhändler oder sehr engagierter Briefmarkensammler?

Wer weiß Näheres?

hajo22
 

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