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Thema: [**] Taxziffern auf Sachsen-Brief
Mondorff Am: 22.11.2016 13:05:58 Gelesen: 1802# 1 @  
Gerade heute erhielt ich den angefügten Brief ab Leipzig nach Luxemburg. Das Schreiben ist an Feldmarschall Graf Neipperg gerichtet. Wilhelm Reinhard Graf von Neipperg war während der sog. österreichischen Periode (1714 bis 1795) Gouverneur des Herzogtums Luxemburg.



oben in rot De Leipzig - unten links Frankfurt 8



Im Innern des Faltbriefs das Datum 11.12.1746.

Leider weiß ich mit der Taxierung nur wenig anzufangen und bitte um Hilfe. Es wäre der bisher älteste Beleg in meiner incoming-mail Sammlung.

Mit Dank im Voraus für die Auflösung
und freundlichen Grüßen
DiDi
 
Magdeburger Am: 22.11.2016 13:43:14 Gelesen: 1793# 2 @  
@ Mondorff [#1]

Hallo Didi,

soweit ich es lese, wurde der Brief mit 8 Gute Groschen bis Frankfurt/Main bezahlt. Die 22 würde ich momentan als Centimes Porto lesen, aber ob dies richtig ist, kann ich nicht sagen.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 22.11.2016 14:10:13 Gelesen: 1781# 3 @  
@ Mondorff [#1]

Ich meine, dass es Centimes vor 1800 nicht gab - es sollten eher Stuiver sein, was ja auch nicht gerade wenig war.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Mondorff Am: 22.11.2016 19:40:52 Gelesen: 1738# 4 @  
Dank für den Versuch. Nun bin ich leider noch nicht ganz zufrieden.

Frage 1) Es war sicherlich die Taxis-Post, die den Transport des Faltbriefes besorgte

Frage 2) und dazu gibt es keine Portobestimmungen?

Ein (bisher) ratloser
DiDi
 
heku49 Am: 22.11.2016 19:56:04 Gelesen: 1733# 5 @  
Waren zu der Zeit nicht Sols als Währung?

Gruß Helmut
 
Mondorff Am: 22.11.2016 19:59:37 Gelesen: 1730# 6 @  
@ heku49 [#5]

Im Taxis-Bereich?

DiDi
 
BD Am: 23.11.2016 07:35:28 Gelesen: 1691# 7 @  
Hallo DiDi,

kurz aus Zeitmangel.

Leipzig-Frankfurt kostete über 100 Jahre 5 Gute Groschen der einfache Brief. Ein Brief mit Siegel war aber nie ein einfacher Brief, dies war nur ein gefalteter Briefbogen mit Anschrift. Bei deinem Brief also Taxe 1,5 mal, was eigentlich 7 Gute Groschen 6 Pfennige ergibt aber wohl auf 8 GG aufgerundet. Der Absender schrieb per Frankfurt., wohl in der Annahme den Brief porto zu versender. Aber bis Frankfurt zur Taxischen Post musste bezahlt sein. Die meisten Briefe sind also teilfrankiert, der Empfänger zahlte Frankfurt- Zielort bei Empfang.

Anbei Cours Frankfurt-Luxemburg, über die 22 müste man noch nachforschen.Wer besorgte die Post in den Österreichischen Niederlande, zu denen in der Zeit Luxemburg gehörte??

Gruß Bernd




 
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