Thema: (?) (137) Ägypten: Frankierte Poststücke aller Zeiten
Das Thema hat 138 Beiträge:
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Cantus Am: 09.08.2019 20:24:58 Gelesen: 55068# 89 @  
@ GSFreak [#88]

Hallo Ulrich,

so sehen Briefe aus, wenn der Absender dem sammelnden Empfänger eine Freude machen möchte. Trotzdem ein sehenswerter Umschlag.

Viele Grüße
Ingo
 
BeNeLuxFux Am: 09.08.2019 23:12:35 Gelesen: 55052# 90 @  
Hallo,

hier noch ein Einschreiben vom 25. November 1931 von Port Said nach Limoges.

Grüße,
Stefan


 
GSFreak Am: 10.08.2019 11:42:53 Gelesen: 55003# 91 @  
@ Michael Mallien [#75]
@ Manne [#76]

Ich kann hier auch noch einen Zensurbrief zeigen (dieser aus 1951), freigemacht mit insgesamt 47 Milliemes (Mi.-Nr. 269 und 274 (3 x)), entwertet mit einem Maschinenstempel ALEXANDRIA am 26.10.1951 (frz. und engl. Text "Besucht Ägypten ...") - daher die untere Marke nicht getroffen - , Eingangsstempel der Bank in Köln vom 30.10.1951 (roter Einzeiler). Bei der Bank war es üblich, dass die Umschläge auf 3 Seiten geöffnet und aufgefaltet wurden.



Gruß Ulrich
 
Seku Am: 23.11.2019 22:41:04 Gelesen: 52749# 92 @  
Ganz aktuell kam dieser Umschlag ins Haus. Interessant die ergänzende Frankatur auf der Rückseite. Abgesandt in Kafr asch-Schaich - ein unleserlicher Stempel für alle:


 
Martin de Matin Am: 26.11.2019 21:47:41 Gelesen: 52621# 93 @  
Eine Mischfrankatur von Marken aus dem Jahr 1961 und 1964 nach dem heutigen Leverkusen. Aus dem Stempel kann ich kein Entwertungsdatum (1964 ?) erkennen. Vielleicht kann mir jemand etwas über den Zweck des unteren Stempels mit den arabischen Schriftzeichen sagen.



Gruss
Martin
 
volkimal Am: 03.12.2019 11:24:10 Gelesen: 52498# 94 @  
Hallo zusammen,

beim Gildetreffen gestern abend in Soest bekam ich von Hans-Peter Lawatsch diesen Brief mit einem sehr klaren Stempel für meine Kalendersammlung:





Der obere und untere Stempeltext stimmen überein. Dort steht übersetzt "Postagentur des Landwirtschaftsministeriums Gizeh".

Der Stempel ist vom ٦٦-١-٢٩ = 66-1-29 = 29.01.1966 AD. Es ist also das Datum nach unserem Kalender angegeben.

Ungewöhnlich finde ich, dass die Texte oben und unten sehr klar mit dünnen Linien sind. Das Datum dagegen sieht stark abgenutzt aus. Vielleicht hat man eine alte Datumswalze in einen neuen Stempel eingesetzt.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 23.02.2020 12:08:04 Gelesen: 50690# 95 @  
Hallo zusammen,

vom Beginn einer großen 2 - 3 Monate dauernden Afrikareise eine Ansichtskarte mit den Pyramiden von Gizeh aus dem Jahr 1959:





Die Bedeutung der Abkürzung "T.D." ist mir nicht klar. Wer weiß, was es bedeutet? Der Stempel unten rechts ist ein Zensurstempel.

Viele Grüße
Volkmar
 
Richard Am: 23.02.2020 18:14:04 Gelesen: 50664# 96 @  
@ Michael Mallien [#86]
@ Martin de Matin [#93]
@ volkimal [#95]
@ alle Beitragschreiber

Mir fällt auf, dass in Länderthemen wie diesem zu viele Fragen nicht beantwortet werden.

Ich empfehle, wenn möglich, solche Fragen in den speziellen Themen zu Stempeln oder Schriften (Entzifferung) einzustellen, abhängig vom Einzelfall.

Die Mitglieder und Neuleser, die nicht wissen, was Fragezeichen und Zahlen zu Beginn einer Überschriftenzeile bedeuten, sollen nicht unwissend bleiben:

- Das Fragezeichen bedeutet, dass im Thema noch mindestens eine Frage offensteht
- die Nummer zeigt den Beitrag an, in dem diese Frage zu finden ist.

Ja, alle werden gebeten, die Beiträge mit offenen Fragen durchzusehen und nützliche Antworten zu geben. In Schrift- und ggf. Bildform und nicht nur als Links auf irgendwelche Seiten, wo sie "morgen" schon nicht mehr zu finden sind. Hier im Forum sollen die Beiträge für sehr viele Jahre nachlesbar sein.

Und Nein, beantwortete Beiträge müssen nicht gemeldet werden, diese finden wir in der Redaktion selbst.

Schöne Grüsse, Richard
 
Wesi Am: 23.02.2020 21:33:33 Gelesen: 50639# 97 @  
@ volkimal [#95]

Hallo Volkmar,

ich vermute eher, dass das im Stempel T.O.= Telegraph Office (Telegrafenamt) steht. Warum er aber auf der Postkarte abgeschlagen wurde kann ich nicht sagen.

Grüße
Moritz
 
Heinrich3 Am: 24.02.2020 10:38:26 Gelesen: 50614# 98 @  
@ volkimal [#95]
@ Wesi [#97]

Hallo,

wenn ich mir die Stempel auf der Karte ansehe, fällt mir im Teilstempel auf der Marke links oben auf, daß dort doch klar T.D. steht.

Damit ist weiteren Vermutungen die Tür geöffnet, bedauere ich.

Heinrich
 
olli0816 Am: 27.03.2020 20:17:50 Gelesen: 49992# 99 @  
Hallo zusammen,

nach langer Forum-Abstinenz möchte ich heute zwei Briefe aus Ägypten zeigen. Der erste ist aus Alexandria von "Photo la lune" an den Herrn Wachtl in Wien gesendet worden. Vielleicht waren es aufgenommene Urlaubsfotos, die ihm nachgesandt wurden. Frankiert war der Brief mit 15 Millimes (Michel 48 und 49) und zwei sehr schönen Stempeln aus Alexandria vom 16.2.1922 2.30 Uhr wahrscheinlich Nachmittags - leider kann man das nicht genau erkennen. Ankunftsstempel ist keiner vorhanden.



Der zweite Brief wurde von einem Herrn Dr. Med. Zahlberg aus Cairo vom Grand Hotel Luna Park (sehr viel Mond heute dabei) :) an den Herrn Direktor der Signet AG gesendet. Über die AG habe ich auf die schnelle leider nichts finden können, mit Sicherheit gibt es die Gesellschaft schon lange nicht mehr oder wurde gekauft, wie es das Schicksal der meisten AGs irgendwann ist. Dieser Brief wurde von Kairo (man kann es schwach am Stempel erkennen) nach Wien gesendet, ist ebenso mit 15 Millimes frankiert (3* Michel 86) und wurde am 3.12.1924 versendet. Auch hier kein Ankunftsstempel.



Beides weitab, irgendwie wertvoll zu sein, aber sehr nett anzuschauen.

Grüße Oliver
 
10Parale Am: 07.04.2020 19:06:28 Gelesen: 49813# 100 @  
@ olli0816 [#99]

Ich denke es heißt 2:30 P.M. bei dem Beleg aus Alexandria.

Mein Brief dokumentiert Geschäftsbeziehungen der Firma Hess & Co. in Alexandrien (Alexandria) mit der Firma A.W.FABER "Castell" Bleistiftfabrik A.G. in Stein bei Nürnberg. Abgeschlagen wie bei [#136] (Cantus) mit einer Freimarke aus der Serie "Flugzeug über den Pyramiden von Gizeh".

Einen Ankunftsstempel gibt es hier auch nicht.

Liebe Grüße

10Parale


 
Franz88 Am: 11.04.2020 20:50:56 Gelesen: 49698# 101 @  
Hallo Sammlerfreunde,

ein Luftpostbrief von Kairo nach Zagreb (Jugoslawien).

Der Brief wurde am 14.8.1960 in Kairo aufgegeben und kam am 18.8. in Zagreb an.
Auf der Vorderseite ein Stempel mit einem Halbmond.

Liebe Grüße
Franz


 
BeNeLuxFux Am: 14.09.2020 14:36:45 Gelesen: 46803# 102 @  
Brief, geschrieben auf See am 15.02.1959 und aufgegeben am 19.02.1959 von Port Said nach Berlin. Absender war ein Matrose der M.S. Frauenfels, der einem befreundeten Matrosen schrieb. Der Inhalt des Briefes gibt allerhand Aufschluss über das Leben an Bord eines Schiffes. So wird erzählt, dass sich die ganze Decksbesatzung einen Tag nach Rotterdam hat eine Glatze schneiden lassen. Auch fragt der Absender, ob der Adressat ihm nicht eine Brieffreundin besorgen kann und dass er sich in Bombay tätowieren lassen will.

Bei der Suche nach weiteren Informationen zu dem Schiff, bin ich auf eine tolle Seite eines ehemaligen Matrosen der M.S. Frauenfels gestoßen. [1] Hier findet man tolle Fotos und Erzählungen über den Alltag auf dem Schiff und auch die Anekdote mit dem Haare schneiden in Rotterdam wurde auf Foto festgehalten. So dürfte der Absender des Briefes auch auf dem Foto zu sehen sein.

Grüße, Stefan



[1] http://www.erinnerungen-hdb.de/08-mit-der-ms-frauenfels-nach-indien/
 
Michael Mallien Am: 07.10.2020 17:58:19 Gelesen: 46265# 103 @  
Datapostsendung vom 16.9.1987 aus Kairo nach Bonn. Die Freimachung betrug 15,- Pfund für diesen besonderen Dienst eines Briefes von 40 Gramm.



Viele Grüße
Michael
 
Cantus Am: 08.10.2020 01:59:57 Gelesen: 46237# 104 @  
@ BeNeLuxFux [#102]

Hallo Stefan,

das ist ein außerordentlich interessanter Link, den du da angeboten hast, beim Lesen verliert man sich in der Zeit. So eine spannende Geschichte kann ich nicht bieten, habe aber eine Beleg aufgetrieben, wie er hier im Thema wohl auch selten gezeigt wird. Es ist ein R-Brief vom 9.10.2008, den die NATIONAL BANK OF EGYPT mit Absenderfreistempel von Kairo aus vermutlich nach Montreal geschickt hat; viele meiner Bankbriefe stammen aus derselben Quelle und das ist eine Bank in Montreal. Auf der Rückseite des Umschlages findet sich ein Stempel der Bank als Absender, für mich aber nicht entzifferbar.





Viele Grüße
Ingo
 
fogerty Am: 29.11.2020 19:40:24 Gelesen: 44536# 105 @  
Dieser Brief ging am 7.7.1998 von Heliopolis, einem Stadtteil von Kairo, nach Verona. Eigentlich ein unbedeutender und nicht gut erhaltener Beleg. Das Interessante daran (für mich) ist die Anschrift "Hergestellt und abgefüllt von Zuegg". Zuegg in der Herstellung von Konfitüren in Italien marktführend,da hatte der Absender wahrscheinlich ein Marmeladeglas in der Hand, der deutschen Sprache nicht mächtig, und so....! Unklar für mich nur die fehlende Frankatur, weder Briefmarke noch Absenderfreistempel. Vielleicht weiß jemand dazu mehr.



Grüße
Ivo
 
DL8AAM Am: 30.11.2020 02:16:22 Gelesen: 44515# 106 @  
@ Cantus [#104]

vermutlich nach Montreal geschickt hat

Ingo,

ich würde ich eher vermuten, dass die Sendung nach Deutschland ging, siehe das Einschreibelabel der Deutschen Post. Bis vor einiger Zeit hat die DPAG ja bei Einschreibesendungen aus dem Ausland zusätzlich eigene Einschreibelabels verklebt, da sie nicht in der Lage war, die Sendungsnummern (trotz Barcodes im UPU-Standarddormat) korrekt zu verarbeiten.

Beste Grüße
Thomas
 
asmodeus Am: 30.11.2020 16:10:46 Gelesen: 44472# 107 @  
Ich habe diese beiden Briefe, die jeweils nach Griechenland verschickt wurden. Diverse Zensurstempel(?).

Wer mir mehr dazu erklären kann, bin ich sehr dankbar!




 
Briefuhu Am: 13.03.2021 19:40:54 Gelesen: 41011# 108 @  
Leider kann ich bei diesen seitlich geöffneten R-Brief nur die ägptische Marke erkennen. Stempel ist für mich nicht lesbar vielleicht 1969 oder 1986 ?



Schönes WE
Sepp
 
mausbach1 (RIP) Am: 21.04.2021 09:54:14 Gelesen: 39504# 109 @  
Absenderfreistempel Cairo



AFS vom 22.II.72 / 235 (Ägyptisches Pfund - EGP)

Text, Abbildung?

Glückauf!
Claus
 
Dorianus Am: 08.08.2021 19:21:40 Gelesen: 35241# 110 @  
hier ein eingeschriebener Brief ab Suez/Ägypten nach Jerusalem/Palästina



Leider ist der Umschlag oben links arg in Mitleidenschaft gezogen. Da der Umschlag innen mit Kunststofffasern beschichtet ist, war er wohl schwer zu öffnen.

Aufgabestempel "SUEZ / R / 3 - III 14 / 11 AM" R-Stempel SUEZ mit handschriftlicher Nr.
Durchgangsstempel rückseitig: "PORT SAID 3 - III 14 / 3:30 PM" ungebrochenes Siegel
Ankunftstempel achteckig "Jerusalem 9 / -5 -3 -14
Frankatur: 26 Mill. (20 Mill. + 2 x 3 Mill.) MiNr. 50a und 41a
Adressat: Herr Herbert Kaltenbach, Assistenzarzt am Deutschen Johanniter-Hospital in Jerusalem
 
volkimal Am: 08.08.2021 20:50:20 Gelesen: 35225# 111 @  
@ Dorianus [#110]

Hallo Dorianus,

noch eine kleine Ergänzung zum Stempel aus Jerusalem. Rechts steht in arabische-indischen Ziffern das Datum nach dem Rumi-Kalender [1]. Der Rumi-Kalender galt im osmanischen Reich, zu dem auch Jerusalem gehörte.



٢٠-١٢-٢٩ = 29-12-20 = 20.12.1329 Rumi = 05.03.1914 AD

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=153325#M103
 
Dorianus Am: 08.08.2021 21:28:07 Gelesen: 35219# 112 @  
@ volkimal [#111]

Danke für den interessanten Hinweis.

hier habe ich gleich noch einen hübschen Brief:

Ab Kairo nach Rom - nachgesandt nach Palermo.



gerichtet an Madame Hofrichter, Albergo (Gasthaus) Palma in Rom/Italien (poste restante/postlagernd) - kein Absender - nachgesandt nach Palermo auf Sizilien
Aufgabestempel CAIRE / 8 III 99, rückseitige Eingangsstempel ROMA / Centro / 13 3-99 und PALERMO 15 3-99
vorderseitig in rot Nachporto (wahrscheinlich 28 Centesimi)
Frankatur zu 1 Piaster (MiNr. 34)
 
Dorianus Am: 09.08.2021 13:45:00 Gelesen: 35184# 113 @  
Bin gerade am "aufräumen" und habe noch einen interessanten Geschäftsbrief gefunden:



Absendeort ist Kairo, der zentrale Stadtteil "Mit Aqba" (Mit Akaba). R-Stempel vom 24.7.85.

Adressiert nach Gräfelfing/Deutschland mit selbstklebendem, deutschem R-Aufkleber "Einschreiben aus dem Ausland".

Frankiert mit 40 Piaster aus 2 x 5 Piaster (MiNr. 974) und 2 x 15 Piaster (MiNr. 979Y).

Mit dem handschriftlichen Vermerk unter dem R-Zettel kann ich nichts anfangen.
 

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