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Thema: Sütterlin und andere Schriften - wer kann das lesen ?
Das Thema hat 3426 Beiträge:
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DERMZ Am: 09.05.2021 08:37:43 Gelesen: 434016# 2202 @  
@ opti53 [#2199]
@ Shinokuma [#2200]
@ epem7081 [#2201]

Guten Morgen,

es wäre wohl dem heutigen Tage angemessenere gewesen, es wären Glückwünsche an Mama gewesen und nicht an Papa - ich danke herzlich für die Übersetzung, Papa hatte bei mir keine Chance - aber jetzt ist es klar.

... und wo man den Personalbestand der Uni München findet, phänomenal und unglaublich.

Besten Dank für die vielen vielen Hilfen und Hinweise sagt

Olaf
 
Ameise Am: 09.05.2021 13:29:29 Gelesen: 433845# 2203 @  
Hallo,

wieder mal eine Schrift die ich nicht richtig lesen kann:



Wichtig wäre nur die untere Zeile - ich lese "im statistischen Landesamt"? Ist das richtig?

Möchte aber sicher gehen, da es für die Stempeldatenbank wichtig wäre. Es geht wieder einmal um einen Briefträgerstempel.

Danke schon einmal dem "Übersetzer".

Viele Grüße
Enrico
 
volkimal Am: 09.05.2021 13:34:16 Gelesen: 433844# 2204 @  
@ Ameise [#2203]

Hallo Enrico,

stimmt genau!

Viele Grüße
Volkmar
 
Ameise Am: 09.05.2021 17:46:27 Gelesen: 433727# 2205 @  
Hallo Volkmar,

danke für die schnelle Bestätigung.

Da ich gerade dabei bin, die Belege nach Briefträgerstempeln zu durchforsten, kommt anbei gleich noch eine Karte:



Hier kann ich leider nur am Schluss "...straße" entziffern.

Es wäre schön, wenn mir hier wieder jemand den Straßennamen nennen könnte.

Viele Grüße und noch einen schönen Sonntag Abend.
Enrico
 
DERMZ Am: 09.05.2021 17:49:27 Gelesen: 433724# 2206 @  
@ Ameise [#2205]

Hallo Enrico,

es handelt sich um die Sendlinger Straße.

Beste Grüße Olaf
 
Ameise Am: 09.05.2021 18:04:44 Gelesen: 433708# 2207 @  
Hallo Olaf,

vielen Dank.

Viele Grüße
Enrico
 
DERMZ Am: 11.05.2021 13:37:51 Gelesen: 432747# 2208 @  
Guten Nachmittag,

eine Karte aus Marburg, die im zweiten Weltkrieg bis nach Warschau gekommen ist, bevor sie dort per Feldpost abgeschickt wurde:




Wer hat wo einen Gemischtwarenhandel betrieben, ich habe nicht einmal eine Idee, welcher Markt es sein könnte. Und im Mitteilungstext habe ich ebenfalls noch Lücken und ziemlich sicher Fehler - es ist zum Haare raufen.

Ich habe folgendes gelesen:

Feldpost

An
Herrn
Petter (?) Stookur (?)
Gemischtwarenhandlung
Post (?) ...markt
OD

Sagan, am 18.10.43.
Sende auch die besten Grüße
aus dem .... Osten Franz Hotzinger 8ß9.
sind jetzt auf der Fahrt nach Warschau wie
lange wir dort stehen bleiben das kann
man ja nicht sagen. Seit alle gesund
bei fam. was auch bei mir ist. Was
gibt es denn neues zu Hause bei
euch. Auf recht mal. Mit Gruß F Hotzinger (?)


Wie immer bin ich für jede Hilfe mehr als DANKBAR.

Mit besten Grüßen Olaf
 
volkimal Am: 11.05.2021 16:33:42 Gelesen: 432679# 2209 @  
@ DERMZ [#2208]

Hallo Olaf,

den Ort kann ih lesen. Mit dem Namen habe ich aber auch Probleme. Hier ist meine Variante:

An
Herrn
Petter(?) Strockur(?)
Gemischtwarenhandlung
Post Vöklamarkt
OD (= Oberdonau)

Sagan, am 18.10.43.
Sende auch die besten Grüße
aus dem fernen Osten Franz Holzinger.
sind jetzt auf der Fahrt nach Warschau wie
lange wir dort stehen bleiben das kann
man ja nicht sagen. Seit alle gesund
bei sam. was auch bei mir ist. Was
gibt es denn neues zu Hause bei
euch. auch ??? mal. Mit Gruß F Holzinger

Viele GRüße
Volkmar
 
DERMZ Am: 11.05.2021 17:52:04 Gelesen: 432658# 2210 @  
@ volkimal [#2209]

Danke Volkmar,

ich nenne den Gemischtwarenladen mal Projekthaft "Petter Struber", da es diesen Namen noch in Vöklamarkt gibt, aber das ist reine Phantasie, ob es wirklich so zu deuten ist.

Der letzte Satz liest sich jetzt meiner Meinung nach: Was gibt es denn neues zu Hause bei euch. Auch nicht viel. Mit Gruß ...

Der Name Holzinger ist in Vöklamarkt recht häufig vertreten, den übernehme ich ohne Zweifel.

Beste Grüße und tausend DANKE

Olaf
 
volkimal Am: 11.05.2021 18:30:22 Gelesen: 432649# 2211 @  
@ DERMZ [#2210]

Hallo Olaf,

Struber ist es mit Sicherheit nicht. Vergleich doch einmal das "k" im Namen und in Vöcklamarkt. Ich habe gerade einen Namen gefunden, der vom Schriftbild passt und den es in Vöcklamarkt auch gibt. Ich denke, dass der Empfänger "Straker" heißt. Es gab sogar einen Peter Straker (*1937). Ob er in Vöcklamarkt gewohnt hat geht allerdings aus dem Artikel nicht hervor [1].

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.pvooe.at/medien/mitgliederzeitschrift/03_2015/hv.pdf
 
volkimal Am: 12.05.2021 11:25:00 Gelesen: 432334# 2212 @  
Hallo zusammen,

diesmal kann ich einen Ortsnamen und ein weiteres Wort nicht lesen:



??? den 27 Okt 1921
Ersuche die Sparkasse
höflichst mitteilung
zu machen wie es mit
mein Hiepotehkengeld steht
da ich doch schom lange
Hiepotehk gestellt habe
so bitte ich um Nachricht
wie es steht ob ich vielleicht
das Geld schon erhalten
kann
Hochachtend
und Ergebenst
??? in ???
H? 289. Bühl(?)

Das falsch geschriebene Wort Hypothekengeld zu entziffern ist mir erst im letzten Moment gelungen.



Kann einer von Euch die Strecke des Bahnpoststempels entziffern?

Viele Grüße
Volkmar
 
DERMZ Am: 12.05.2021 14:21:27 Gelesen: 432273# 2213 @  
@ volkimal [#2212]

Hallo Volkmar,

mit dem Lesen ist es nicht ganz einfach, aber welch Glück, Vohenstrauß liegt an der stillgelegten Bahnstrecke Neustadt (Waldnaab)-Eslarn. Somit ist der Startort der Karte schon mal klar mit ESLARN.

Ich suche mal weiter, ein Ansatz ist schon mal da.

Beste Grüße Olaf
 
Max78 Am: 12.05.2021 14:59:12 Gelesen: 432216# 2214 @  
@ DERMZ [#2213]

Moin Ihre Beiden,

das von Olaf kann ich nur bestätigen.

zuvor lese ich "Mauern" und glaube, dass der Herr Georg Rauch ein Maurer war. Unten ist die Hausnummer, also H № 289 ("OT" Bühl) zu lesen.

lg Max
 
volkimal Am: 12.05.2021 16:02:10 Gelesen: 432189# 2215 @  
@ DERMZ [#2213]
@ Max78 [#2214]

Hallo Olaf und Max,

vielen Dank! Jetzt ist Eslarn natürlich klar zu lesen. Mauern passt auch gut.
Den Ortsteil Bühl findet man zwar nicht bei Google Maps, dafür aber im Internet.

Auf der Seite [1] zur Bahnstrecke Neustadt (Waldnaab)-Eslarn kann man lesen "Im Fahrplan des Sommers 1914 waren fünf tägliche Zugpaare verzeichnet; im Sommer 1927 waren es noch vier, die jedoch nun in Weiden begannen und endeten."

Beim Stempel gehe ich also davon aus, dass dort steht "Eslr - Weid".

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Neustadt_(Waldnaab)-Eslarn
 
DERMZ Am: 12.05.2021 16:18:13 Gelesen: 432180# 2216 @  
@ volkimal [#2215]

Hallo Volkmar,

auf der Gemeinde Eslarn sagte man mir, daß ein "Eslarner" heute noch weiß, wo Bühl im Ort ist, auch wenn es diesen Ortsteil offiziell nicht mehr gibt, dieser Ortsteil befindet sich am Ortsausgang in Richtung Moosach.

Beste Grüße Olaf
 
volkimal Am: 12.05.2021 16:36:49 Gelesen: 432172# 2217 @  
@ DERMZ [#2216]

Hallo Olaf,

ich hätte natürlich auch im Ritter [1] nachsehen können. Dort sind 19 Orte oder Ortsteile namens Bühl verzeichnet. Unter anderem auch dieser:

10) Gemeinde ebendaselbst, Regierungsbezirk Oberpfalz, Bezirksamt und Amtsgericht Vohenstrauss, 320 Einwohner, Post Eslarn.

Viele Grüße
Volkmar

[1] Ritter, Geographisch-statistisches Lexikon, 1905
 
Ameise Am: 13.05.2021 15:08:17 Gelesen: 431755# 2218 @  
Hallo, wieder einmal kann ich ganz unten den geschriebenen Strassennamen nicht lesen:



Danke schon einmal fürs "übersetzen".

Viele Grüße Enrico
 
inflamicha Am: 13.05.2021 15:20:33 Gelesen: 431751# 2219 @  
Hallo Enrico,

es ist die Theresienstraße.

Gruß Michael
 
Ameise Am: 13.05.2021 15:26:05 Gelesen: 431748# 2220 @  
Hallo Michael,

das ging ja schnell.

Danke und viele Grüße
Enrico
 
Heinz 7 Am: 14.05.2021 13:05:07 Gelesen: 431262# 2221 @  
Liebe Leser

Diesen Brief, fast genau 170 Jahre alt (!), würde ich zu gerne ganz verstehen; leider tue ich mich mit dem Lesen aber schwer... Wer kann helfen?



"1 - Herrn Jacob Vollenweider, ??? in
2 - Zwillikon
3 - Tit.
4 - Es hat ...
...
13 - (Ort) d. 12. Mai 1851 - Nötzli (?)
14 - Notar (?)"

Das Datum konnte ich verifizieren am Stempel vorderseitig, den Ankunftsort auch (Zwillikon bei Affoltern; durch Durchgangsstempel Affoltern a/A bestätigt).

Nach der Auflösung zeige ich auch gerne die Adress-Seite. Sehr gespannt bin ich auf Eure Identifikation des Ortsnamen (Zeile 13); ich habe eine Interpretation, bin aber nicht sicher.

Heinz
 
DERMZ Am: 14.05.2021 14:26:33 Gelesen: 431210# 2222 @  
@ Heinz 7 [#2221]

Hallo Heinz,

mein Versuch

"1 - Herrn Jacob Vollenweider, Heinrichs ?? in
2 - Zwillikon
3 - Tit.
4 - Es hat ein Hr. Fürsprech ... zu Zürich
5 - mir den ... Brief, der zu Gunsten Hrn.
6 - Gebr. .... ausgestellt ist, zu gesandt,
7 - um darin die abbezalten 5 ... - zu
8 - löschen, was nun geschehen ist. -
9 - Für Portoauslage & ...bungsgeühren
10- habt Ihr mir nun 5 ... zu bezahlen, die ich
11- ... ... ... beziehe.
12- Achtungsvoll ge...
13 - Lucerne d. 12. Mai 1851 - Nötzli (?)
14 - Notar

Beste Grüße Olaf
 
Heinz 7 Am: 14.05.2021 15:01:24 Gelesen: 431194# 2223 @  
@ DERMZ [#2222]

Lieber Olaf

Sehr schön, vielen Dank!

Das macht Sinn!

Am Ziel bin ich noch nicht, aber ein schönes Stück weiter.

Zeile 1 - Könnte das "Heinrichs Sohn" heissen ?
Zeile 4 - Evtl. "Hr. Fürsprech Pfändli in Zürich" (?) - Kommentar: "Fürsprech"; Klasse, daran habe ich mir vergeblich die Zähne ausgebissen!
Zeile 5 - Evtl. Kauf-Brief (??)
Zeile 7 - Evtl. 580 fl. (??)
Zeile 10 - Evtl. 5 btz. (??) - sehr kühne Vermutung; könnte das Abkürzung sein für Batzen ?? -
Zeile 11 - ...mit per Nachnahme beziehe

Der Ort stimmt mit Sicherheit nicht, ich will die Katze aus dem Sack lassen, es muss / sollte wohl "Knonau" sein, obwohl ich das, offen gesagt, mehr interpretiere als lese.

Was meinst Du (Ihr)?

Herzlichen Dank!

Heinz
 
Heinz 7 Am: 14.05.2021 15:13:50 Gelesen: 431187# 2224 @  
@ Heinz 7 [#2223]

anbei der Brief, gefaltet, Adressseite.



Der Vorphila-Stempel "KNONAU" ist wunderbar abgeschlagen, er wurde auch 1851 noch verwendet.

Der Absender (unten links) müsste dann wohl sein:

"Notariat Knonau"

...wobei ich eher Zurzach las, als Knonau...

Meine Frage ist nun: Kann/darf man das auch als "Knonau" lesen?

Dass es sich um eine "Nachnahme" handelt, wird hier auch klar ersichtlich. Den Betrag lese ich evtl. als "50 Rappen" (?), aber warum der Rötel-Vermerk dann auf "20" zu lauten scheint, ist mir nicht klar.

Viele Rätsel in einem Brief, aber schon viele Fragen geklärt! Super!

Heinz
 
SH-Sammler Am: 14.05.2021 15:30:07 Gelesen: 431182# 2225 @  
@ Heinz 7 [#2221]

Hallo Heinz
Ein wenig kann ich helfen, aber weiss Gott nicht alles... ich hoffe, ich blamiere mich nicht all zu sehr :-).
Ich denke mal, dass die Entschlüsselung des Ortes das schwierigste sein wird.
Nun dürfen aber auch andere, besser bewanderte Leser dran... ich bin gespannt!

Gruss
Hanspeter


Hrn Jacob Vollenweider, xxxFrinwichsxxx sel., in Zwillikon

Tit.

Es hat mir Hr. Fürsprech xxxSprüdlixxx in Zürich
mir den xxxKaufxxx Brief, der zu Gunsten Hrn.
Gebr. xxxStodrerxxx ausgestellt ist, zugesandt,
um darin die abbezahlten 580 fl(Gulden) zu
löschen, was nun geschehen ist
für Portoauslagen & Abschreibungsgebühr
habt Ihr mir nun 5 Btzn zu bezahlen, die
ich somit xxxperxxx Nachnahme beziehe.
Achtungsvoll zeichnet

XXXnadxxx d. 12. Mai. 1851

Nötzli, Notar
 
epem7081 Am: 14.05.2021 15:31:08 Gelesen: 431181# 2226 @  
@ Heinz 7 [#2221]
@ DERMZ [#2222]

Hallo Heinz und Olaf,

ich versuche mich auch einmal an dem Text und komme mit allen Vorbehalt zu folgender Lesung:

"1 - Herrn Jacob Vollenweider, Heinrichs sel., in
2 - Zwillikon
3 - Tit.
4 - Es hat mir Hr. Fürsprech Pfründli zu Zürich
5 - nur den ... Brief, der zu Gunsten Hrn.
6 - Gebr. .... ausgestellt ist, zu gesandt,
7 - um darin die abbezalten 580 fl - zu
8 - löschen, was nun geschehen ist. -
9 - Für Portoauslagen & Abschreibungsgebühr
10- habt Ihr mir nun 5 btzn. zu bezahlen, die ich
11- anmit per Nachnahme beziehe.
12- Achtungsvoll zeichnet
13 - Lucerne d. 12. Mai 1851 - Nötzli (?)
14 - Nützi
15 - Notar

Zur Währungsangabe ist festzustellen, dass zunächst 1798 von den Franzosen eine einheitliche Frankenwährung (französisch: «franc de Suisse») eingeführt wurde. Ein Franken entsprach 10 bernischen Batzen oder 6,614 Gramm reinem Silber oder 1,4597 französischen Franken. Unterteilt war die Währung in 10 Batzen oder 100 Rappen. Die bisher als Rechnungswährung z. B. in Bern geführte Krone entsprach 25 Batzen. Erst 1850 wurde die einheitliche Franken-Währung festgelegt und eingeführt. [1]

Mit freundlichen Grüßen
Edwin

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Franken
 

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