Thema: (?) (295) Stempel mit ungewöhnlichen Buchstaben
Das Thema hat 304 Beiträge:
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volkimal Am: 14.08.2019 09:54:07 Gelesen: 19686# 280 @  
Hallo zusammen,

der Buchstabe "A" ist lange nicht so ergiebig wie andere Buchstaben. Dennoch gibt es auch beim A einige ungewöhnliche Formen. Ein Beispiel habe ich im letzten Beitrag gezeigt. Es folgt ein A mit einem langen Querstrich oben aus Wörth (Donau):



Dieses ungewöhnliche "A" ist gleich dreimal vorhanden. Es kommt in DON AU, GEWERKSCH AFTSJUGEND und B AYERN vor.

Diesen Stempel hatte ich schon bei den Ö's gezeigt - als "Ö mit den innenliegenden Punkten". Pommes beschrieb es damals als "Buchstabe, der dich mit großen Augen anschaut".

Viele Grüße
Volkmar
 
London-Dieter Am: 15.08.2019 20:12:47 Gelesen: 19574# 281 @  
@ volkimal [#1]

Hallo Volkimal,

hattest Du nicht in einem Thread nach Bruchzahlen im Stempel gesucht?

Kann mich nicht mehr genau erinnern in welchem, aber hier ist einer.

Zustellstempel von Berlin 57 - 20.5.1895 Uhrzeit 7¼-8½V.


 
volkimal Am: 16.08.2019 00:17:15 Gelesen: 19554# 282 @  
@ London-Dieter [#281]

Hallo Dieter,

beim Thema "Rekorde der Philatelie" habe ich Briefmarken mit Bruchzahlen gesucht. Daran, dass ich Stempel mit Brüchen gesucht habe kann ich mich nicht entsinnen. Ich kann aber nicht ausschließen, dass es bei anderen Themen um Bruchzahlen im Stempel ging.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 23.08.2019 09:53:51 Gelesen: 19115# 283 @  
Hallo zusammen,

im Beitrag [#280] habe ich ein A mit einem langen Querstrich oben gezeigt. Bei den folgenden Stempeln ist der Strich nur nach links - einmal oben und einmal in der Mitte:





Den Brief aus Dresden mit der winkenden Ameise bekam ich von Uwe Seif von der Poststempelgilde. Hier sieht es so aus, als wenn L und A in Porzellan zusammenhängen. Beim Stempel vom Ostseebad Arendsee (heute Kühlungsborn) ist zusätzlich der mittlere Strich des E nach links verlängert. Es sieht so aus, als wenn die beiden E's in Ostsee verbunden wären. In beiden Fällen können die zusammenhängenden Buchstaben aber auch eine Verschmierung sein.

Viele Grüße
Volkmar
 
Christoph 1 Am: 03.09.2019 23:33:49 Gelesen: 18278# 284 @  
Hallo,

diesen Stempel hatte ich sicher schon 100-fach in der Hand, weil er sehr häufig vorkommt und zu meinem Sammelgebiet gehört. Aber erst gerade eben ist mir aufgefallen, dass die Schreibweise des Ortsnamens im Entwerter (E im U, das E fungiert quasi als Ü-Punkte) doch recht ungewöhnlich ist.

Hann. Münden 1982 (800 Jahre Stadt Münden)



Viele Grüße
Christoph
 
Koban Am: 07.09.2019 00:49:57 Gelesen: 18180# 285 @  
@ volkimal [#283]

Hallo Volkmar,

anbei zwei weitere Stempel mit dem verlängerten Mittelstrich des E.

Ebenfalls Ostseebad Arendsee und Treseburg



sowie ein paar weitere Beispiele für Umlaute mit Unterbrechungen des Aussenkreises. Beim letzten, leider nicht so gut abgeschlagenen Stempel, gefällt mir besonders die Symmetrie der beiden Unterbrechungen.

Åre
Töreboda
Göteborg
Höganäs



Gruß,
Koban
 
volkimal Am: 21.09.2019 10:26:47 Gelesen: 17254# 286 @  
@ Koban [#285]

Hallo Koban,

es gibt schon eine Menge interessanter Stempel mit ungewöhnlichen Buchstaben. Vor allem die schwedische Zusammenstellung mit Ä, Å und Ö gefällt mir gut. Danke fürs Zeigen.

Mausbach1 hat gerade beim Thema "Ortswerbestempel und Sonderstempel aus Deutschland nach 1945" einen Stempel gezeigt, der gut zu den letzten Beiträgen passt.



Im Stempel aus Bad Brückenau hat das "A" wieder den langen Strich oben und zusätzlich ein ungewöhnliches "Ü" mit zwei Punkten innerhalb des Ü übereinander.

Viele Grüße
Volkmar
 
mausbach1 Am: 21.09.2019 11:04:04 Gelesen: 17244# 287 @  
@ volkimal [#286]

Hallo Volkmar,

dieses Brückenau (1946) direkt nach Kriegsende wird wohl ein neuer Stempel benötigte, weil nichts mehr da war. Daß das "Brückenau" evtl. in Unkenntnis das "Bad" versäumte bei der Herstellung des Stempels.

Interessant bei genauerem Hinschauen sitzt das "C" von BRÜCKENAU etwas als kleiner als die übrigen Buchstaben. Den genauen Abstand zwischen Buchstaben und Außenkreis paßt nicht das "C".



Glückauf!
Claus
 
volkimal Am: 30.10.2019 16:27:22 Gelesen: 14911# 288 @  
Hallo zusammen,

neben den Kürbissen, Skeletten usw. sind auch Fledermäuse typisch für das morgige Halloween.





Bei den Ersttagsstempeln weisen sowohl die Buchstaben als auch der umfassende Kreis “spinnenwebartig” auf das Thema “Fledermäuse” hin. Für die Stempel muss ich mich bei Uwe Seif von der Poststempelgilde bedanken.

Viele Grüße
Volkmar
 
Christoph 1 Am: 02.11.2019 16:43:10 Gelesen: 14748# 289 @  
Hallo zusammen,

in den Beiträgen [#199] bis [#203] ging es hier im Thema bereits einmal um das I am Anfang von Ortsnamen, das teilweise durch ein J ersetzt wurde, so z.B. in Jlmenau, Jngolstadt ...

Ich kann hier ein weiteres Beispiel zeigen: JDAR-OBERSTEIN in einem Maschinenstempelkopf von 1962, von dem ich weitere Abschläge aus 1963 ebenfalls vorliegen habe (die kommen demnächst auch in die Stempeldatenbank).



Dieser Stempelkopf kam bis mindestens Januar 1970 zum Einsatz, wie man unserer Stempeldatenbank entnehmen kann. Ab 1971 kam dann eine neue Stempelmaschine zum Einsatz, da war der Ortsname dann nicht mehr mit J, sondern mit I geschrieben:



(Quelle: https://philastempel.de/stempel/zeigen/103769 )

Viele Grüße
Christoph
 
webpirate Am: 30.11.2019 10:00:21 Gelesen: 13027# 290 @  
Nach längerer Durststrecke ist mir mal wieder ein Stempel mit "SZ" über den Weg gelaufen

THEESZEN / (BZ.MAGDEBURG) / 26.10.27 - Uhrzeit im Format V/N



Der Abschlag ist das zumindest mir bekannte aktuelle Letztdatum für das Uhrzeitformat mit V/N. Das Frühdatum datiert aus 11/1908.

Das früheste Datum mit Uhrzeit im 24-Format liegt mir für 05/1933 vor. Dazwischen ist also noch Luft. Falls ein Mitleser Abschläge aus der Zeit dazwischen und nach 1933 oder vor 11/1908 hat, wäre ich für einen Bildnachweis dankbar.

Gruß
Denis
 
volkimal Am: 30.11.2019 15:05:45 Gelesen: 12982# 291 @  
@ webpirate [#290]

Hallo Denis,

den kannte ich bisher noch nicht - danke fürs Zeigen.

Viele Grüße
Volkmar
 
EdgarR Am: 17.12.2019 15:40:31 Gelesen: 11951# 292 @  
Ist der Maschinenstempel des Briefzentrums 49 (Osnabrück) hier schon aufgetaucht?



Oben im Entwerterteil wird Osnabrück mit einem "U" mit winzigem "E" darin geschrieben:



Allseits frohe Festtage, demnächst
EdgarR
 
London-Dieter Am: 17.12.2019 16:32:58 Gelesen: 11936# 293 @  
@ volkimal [#1]

Hallo Volkmar,

zu den Stempeln mit Verdopplungs-Strich über Buchstaben kann ich noch einen Mannheimer beisteuern.



Stempel Mannheim in Schreibschrift mit Strich über dem N, Graf Nr. 08722, bekannt seit 1809. Diesen suchen ich seit Jahrzehnten sprichwörtlich wie den berühmten "Kreuzer" !
 
volkimal Am: 19.12.2019 19:55:51 Gelesen: 11898# 294 @  
Hallo Dieter,

ein sehr schönes Beispiel, das ich bisher noch nicht gesehen habe. Der Verdopplungs-Strich kommt nicht allzu oft vor!

Hello EdgarR,

danke fürs Zeigen. Den Stempel habe ich vor kurzem auch gefunden. Ich bin aber noch nicht dazugekommen, ihn zu zeigen.

Von Uwe Seif (Poststempelgilde) habe ich gestern wieder viele interessante Stempel bekommen. Diese beiden gefallen mir besonders gut:



Es gibt so einige interessante "Bilder aus Schrift oder Zahlen". Das Gesicht aus der 950 (950 Jahre Bad Mergentheim) ist ein sehr schönes Beispiel. Auf die Idee, ein Kleeblatt anstelle von Nullen bei den Zahlen 1007 bzw. 2007 einzusetzen, muss man erst einmal kommen (1000 Jahre Fürth).

Viele Grüße
Volkmar
 
wessi1111 Am: 21.12.2019 11:10:12 Gelesen: 11866# 295 @  
@ Jürgen Witkowski [#223]
@ alle

Hallo zusammen,

zu dem in [#223] gezeigten Stempel, der leider nicht in der Stempeldatenbank verewigt ist, habe ich folgende Frage:

Der Unterscheidungsbuchstabe hat eine merkwürdig große Serife. Ich habe mir mehrere Antiqua-Schriftarten mit Serifen angesehen und immer waren die Serifen wesentlich kleiner. Bei dem Z werden ja auch unnatürlich große Serifen verwendet. Ist diese Schriftart irgendwo im Netz zu finden oder gibt es sie eventuell gar nicht in elektronischer Form?



Ein weiterer Stempel mit dem gleichen Unterscheidungsbuchstaben ist dieser hier [1]:



Eine weitere Möglichkeit wäre dass es gar kein "b", sondern ein kyrillisches Härtezeichen ist: ъ oder ist das zu weit hergeholt?

Gruß
Wessi

[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/5396
 
jmh67 Am: 21.12.2019 13:47:44 Gelesen: 11847# 296 @  
Ein Härtezeichen ist unwahrscheinlich, aber ich habe auf Reproduktionen von Plakaten und Werbeschriften aus den 1920ern und 1930ern hin und wieder Schriften mit Kleinbuchstaben mit solch übertriebenen Serifen gesehen.

-jmh
 
volkimal Am: 02.04.2020 20:40:39 Gelesen: 5694# 297 @  
Hallo zusammen,

in dem Poststellenstemmpel aus Wetzleben über Börßum kann man die zwei wichtige Ligaturen (Verbindung von Buchstaben) schön erkennen: t + z = tz und s + z = ß







Dazu aus Wikipedia [1]:

Historisch gesehen geht das ß in der deutschen Sprache auf eine Ligatur aus ſ („langes s“, ursprünglich ein weiterer Buchstabe des deutschen Alphabets) und z in den gebrochenen Schriften zurück.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Ligatur_(Typografie)#Die_Ligaturen_w_und_%C3%9F
 
Journalist Am: 06.04.2020 10:17:42 Gelesen: 5559# 298 @  
Hallo an alle,

eventuell passt der folgende Stempel doch ansatzweise hier her - es handelt sich dabei um einen Tagesstempel aus 22041 Hamburg, bei dem die Unterscheidungsbuchstaben groß sind - dies ist zwar von den ZSP-Stempeln her bekannt, aber bei normalen Tagesstempeln ist es doch eher nicht die Regel:



Viele Grüße Jürgen
 
volkimal Am: 19.04.2020 10:20:06 Gelesen: 5022# 299 @  
Hallo zusammen,

dieses "Ü" mit den Ü-Punkten im Kreis habe ich fast übersehen.





Postkarte mit einem Stempel des Postamts Nürnberg II vom 22.05.1885.

Viele Grüße
Volkmar
 
Koban Am: 19.04.2020 19:39:47 Gelesen: 4945# 300 @  
@ volkimal [#299]

Dazu passend, Postkarte aus Dürscheven, Ankunftsstempel EICHSTÄTT 1, vom 08. Mai 1886:



Gruß,
Koban
 
volkimal Am: 19.04.2020 20:06:52 Gelesen: 4935# 301 @  
@ Koban [#300]

Hallo Koban,

sehr schön, den kannte ich bisher noch nicht. Danke fürs Zeigen.

Viele Grüße
Volkmar
 
Journalist Am: 10.06.2020 18:32:29 Gelesen: 1551# 302 @  
Hallo an alle,

falls er hier noch nicht gezeigt wurde, ein Stempel aus Deutschland mit einem großen Ö aus Göda aus dem Sorbengebiet aus dem Jahr 2008:



Die Postleitzahl lautet 02633 und der Stempel stammt aus dem Jahr 2008 vermutlich von einer Postagentur - ob diese dort heute noch existiert, ist mir nicht bekannt.

Viele Grüße Jürgen
 
EdgarR Am: 10.06.2020 22:44:30 Gelesen: 1511# 303 @  
@ Journalist [#302]

Hallo Jürgen,

ich muss gestehen, ich stehe. Und zwar auf dem Schlauch.

Welches ist denn bitte der "ungewöhnliche Buchstabe"?

Meinst Du den "Z" mit dem Strichelchen (k.A. wie der fachsprachlich heißt) in dem sorbischen Ortsnamen unten? So etwas ist in deren Orthografie ganz alltäglich.

Oder meinst Du das "Ö" im deutschn Ortsnamen? Das kommt mir auch ganz normal vor. Nur dass halt der rechte der beiden Ö-Punkte fast nicht sichtbar abgedruckt ist:



Der Dreckfleck im Inneren des "Ö" ist nichts, nur ein Dreckfleck.

Phile Grüße EdgarR
 
Journalist Am: 11.06.2020 11:38:55 Gelesen: 1468# 304 @  
@ EdgarR [#303]

Hallo Edgar,

ich meinte das "Ö".

viele Gruesse Jürgen
 

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