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Thema: Neues vom VPEX - dem Verband Philatelistischer Experten
Das Thema hat 36 Beiträge:
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Lars Boettger Am: 05.01.2014 22:54:21 Gelesen: 18229# 12 @  
@ Thomas71 [#11]

Mal abgesehen von den Verfälschten Befunden und Signaturen, die es ja leider auch gibt

Da würde ich gerne mal ein Beispiel sehen! BPP-Befunde und BPP-Atteste sind in der Regel fälschungsfrei. Ich kenne aus meiner Erfahrung als BDPh-Bundesstellenleiter Fälschungsbekämpfung der letzten acht Jahre nur wenige Attest- und Befund-Fälschungen.

Positiv bei der ganzen Sache ist aber das es mehr Prüfer gibt die die ganze Flut von Prüfungen vornehmen können, egal von welchem Verband.

Auf die "Flut" warte ich schon eine ganze Weile, und ich glaube auch nicht, dass die bei mir kommen wird. Es kommt auf das Prüfgebiet an, ob viele Prüfsendungen eingehen oder nicht. Also muss auch bei dieser Aussage differenziert werden.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
Thomas71 Am: 07.01.2014 13:44:46 Gelesen: 18134# 13 @  
Hallo,

es ist schön, dass man von der richtigen Stelle eine Rückantwort bekommt.

Es sollte ja auch nicht böse gemeint sein. Ich habe die Aussagen überwiegend aus dem Internet und das hat mich natürlich Interessiert. Wobei die Aussage, das verschiedene Prüfer auch unterschiedlich prüfen können, anhand von dem oben aufgeführten Beispiel, immer noch offen ist. Ich denke einfach das es sicherlich nicht einfach ist ein anerkannter Prüfer zu werden. Und gleich welcher Verband, es sollte auch immer das gleiche Ergebnis rauskommen bei einer Prüfung. Jemand der eine Prüfung vornehmen lässt, verlässt sich darauf und bezahlt auch dafür !

Die "Flut" bei Prüfungen liegt sicher am Prüfgebiet, keine Frage. Aber was man immer wieder nachlesen kann ist, das die Wartezeit doch öfters recht lange ist.
Ich weiß, eine Prüfung ist sehr aufwendig und braucht auch eine gewisse Zeit. Aber auch hier habe ich die Aussage nur aufgegriffen und einfach mal in den Raum gestellt weil mich das eben auch interessiert.

Übrigens habe ich mich beim BDPh angemeldet, so kann ich sicherlich einiges Interessantes an Infos bekommen die mich interessieren und bin auf dem neusten Stand.

Habe mich sehr über die Antwort gefreut und sehe jetzt einiges entspannter.

Beste Sammlergrüsse

Thomas
 
Lars Boettger Am: 07.01.2014 17:35:09 Gelesen: 18093# 14 @  
@ Thomas71 [#13]

Hallo Thomas,

das mit den langen Prüfzeiten ist bei ein paar Prüfern ein Problem. Aber in der Regel ist jeder Prüfer bestrebt, die Marken so schnell wie möglich an seine Prüfkunden zurück zu senden. Ich kann mir vorstellen, dass bei der Mehrheit der Prüfer eine Prüfzeit unter einem Monat vorherrscht.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
drmoeller_neuss Am: 07.01.2014 17:48:31 Gelesen: 18080# 15 @  
Zum Thema lange Prüfzeiten:

BPP Prüfer Siegfried Paul für DDR schreibt auf seiner - ansonsten vorbildlichen - Webseite:

http://www.paul-siegfried.de/neues.html

Im Dezember 2013 erfolgt die Bearbeitung der Prüfeingänge März 2013.
 
Lars Boettger Am: 07.01.2014 17:56:31 Gelesen: 18077# 16 @  
@ drmoeller_neuss [#15]

http://bpp.de/de/home/ - Dr. Oechsner unterbricht seine Infla-Prüfung für zwei Jahre.

Das ist aber m.E. nicht üblich. Ein oder zwei oder drei Beispiele für lange Prüfzeiten ist noch kein Beweis, dass die Aussage grundsätzlich stimmt oder falsch ist.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
drmoeller_neuss Am: 07.01.2014 17:59:49 Gelesen: 18071# 17 @  
@ Lars Boettger [#16]

Nun sind DDR und Infla nicht gerade exotische Sammelgebiete in Deutschland. Hier sollte sich der BPP etwas überlegen. Bei Infla ist es vielleicht nur ein "Verteilungsproblem".
 
Peter Stastny Am: 08.01.2014 11:42:30 Gelesen: 17978# 18 @  
Hallo Thomas,

danke für deine Meldung.

Bei Interesse (und Zeit) kannst du die Langform der Geschichte gerne lesen. Gehe dazu auf die Internetseite, die in der Prüferliste des VPEX unter meinem Namen angegeben ist, dort dann auf den Link "Warnungen".

Liebe Grüße
Peter
 
Peter Stastny Am: 02.05.2014 05:33:21 Gelesen: 17390# 19 @  
Der VPEX wächst kontinuierlich weiter: Herr Dr. Carsten Burkhardt ab 1.5.2014 Verbandsprüfer des VPEX

Dr. Carsten Burkhardt aus Cottbus, Deutschland, bekannter Experte der Fachgruppe Köpfe/Pieck in der Arge DDR-Spezial, bis vor kurzer Zeit noch Prüfer und zuletzt auch Vorsitzender beim VP e.V. in Deutschland, hat gemäß den Richtlinien zur Zertifizierung und Zulassung als Verbandsprüfer des „Verbandes Philatelistischer Experten – VPEX“ ab 1. 5. 2014 seine Prüftätigkeit im zugewiesenen Prüfgebiet als Mitglied des VPEX (wieder) aufgenommen.

Der 2012 in Österreich neu gegründete und mittlerweile fest konsolidierte Prüferverband „Verband Philatelistischer Experten - Verbandsprüfer für Briefmarken und postalische Belege (Kurzbezeichnung VPEX - Die Verbandsprüfer)“ mit Sitz in Wien kann nach zwei erst zu Jahresanfang erfolgten Neuzugängen ab 1.5.2014 mit Dr. Carsten Burkhardt ein weiteres Mitglied begrüßen. Herr Dr. Carsten Burkhardt, Zahnarzt in Cottbus, Buchautor(*) und bekanntes Mitglied in der Fachgruppe Köpfe/Pieck in der Arge DDR-Spezial, verstärkt nach Erfüllung aller gemäß der Verbands-Richtlinien zur Zertifizierung und Zulassung als Verbandsprüfer vorgeschriebenen Voraussetzungen und Nachweise den VPEX als zertifizierter Verbandsprüfer. Herr Dr. Carsten Burkhardt wird ab 1.5.2014 folgendes Prüfgebiet betreuen:

- SBZ MiNr 212-241 (Köpfe 1 bis Ende SBZ) inklusive Ganzsachen P35-P41
- DDR MiNr 327-341 (Köpfe 2) auf Anfrage.

Die Liste der Verbandsprüfer mit ihren jeweiligen Prüfgebieten, die geltende Prüfordnung des VPEX, aktuelle Mitteilungen sowie weitere Informationen zum VPEX finden sich auf der Website http://www.verbandspruefer.info bzw. http://www.vpex.info des Verbandes Philatelistischer Experten - VPEX.

(*) Z. B.: Carsten Burkhardt, Wolfram Podien, „Die Köpfeserie 1948-1954, Handbuch und Spezialkatalog. Schriftenreihe zum Sammelgebiet DDR, Heft 23/2011, 4. Auflage“ der Arbeitsgemeinschaft DDR-Spezial.

Peter Stastny, MMag.
VPEX-Präsident
 
hannibal Am: 02.05.2014 14:14:18 Gelesen: 17296# 20 @  
Hallo,

freut mich sehr, dass Herr Dr. Burkhardt seine Prüftätigkeit jetzt im VPEX fortsetzt. Er hat in den letzten Jahren durch seine intensive Forschungsarbeit den Wissensstand zu Farben, Plattenfehlern, Randleisten und Druckkontrollvermerken bei der Ausgabe Persönlichkeiten aus SBZ WZ 3 (Köpfe1), aber auch bei der Ausgabe mit DDR WZ 2 entscheidend voran gebracht.

Peter Schultz
 
Peter Stastny Am: 27.06.2014 22:47:53 Gelesen: 16948# 21 @  
Der VPEX wächst kontinuierlich weiter.

Stefan Harmel neuer VPEX-Verbandsprüfer.

Wien, Stefan Harmel aus Erding, Deutschland, ehemals Prüfer beim Verband Philatelistischer Prüfer (VPPeV) im Bereich Bezirkshandstempel und Sächsische Schwärzungen, ist seit 15.5.2014 das neueste Mitglied beim Verband Philatelistischer Experten – VPEX – Die Verbandsprüfer.

Der beständig weiter wachsende Prüferverband verzeichnet nach Mag. jur. Gilbert Schmidt, Prüfgebiet Bosnien-Herzegowina, Matthias Fukac, B.Sc., Prüfgebiet Zeitungsmarken(verwendungen) 1851/1856 und Dr. Carsten Burkhardt, bekannter Experte der Fachgruppe Köpfe/Pieck in der Arge DDR-Spezial, Prüfgebiet SBZ/Köpfe1 bis DDR/Köpfe 2, mit Stefan Harmel seinen nunmehr vierten Neuzugang eines zertifizierten Verbandsprüfers in diesem Jahr.

Stefan Harmel wird beim VPEX folgende Prüfgebiete betreuen:

SBZ: Bezirkshandstempel Bezirk 27 und 14 einschließlich Ganzsachen, Barfreimachungen und Zehnfachfrankaturen.

Bundesland Sachsen: Sächsische Schwärzungen inkl. Lokalausgaben Glauchau, Löbau, Meißen (MiNr 2-30) und Netzschkau-Reichenbach.

Die Liste der Verbandsprüfer mit ihren jeweiligen Prüfgebieten, die geltende Prüfordnung des VPEX, aktuelle Mitteilungen sowie weitere Informationen zum VPEX finden sich auf der Website http://www.verbandspruefer.info bzw. http://www.vpex.info des Verbandes Philatelistischer Experten – VPEX – Die Verbandsprüfer.

Peter Stastny, MMag.
VPEX-Präsident
 
Carsten Burkhardt Am: 28.06.2014 06:59:56 Gelesen: 16900# 22 @  
Hallo Stefan,

herzlich willkommen! Es freut mich, dass auch Du den Weg in den neuen Verband gefunden hast. Ich freue mich sehr auf eine fruchtbare Zusammenarbeit.

Dr. Carsten Burkhardt
 
Peter Stastny Am: 01.10.2015 15:29:31 Gelesen: 15144# 23 @  
Der VPEX wächst weiter: Torsten Grunwald neuer VPEX-Verbandsprüfer

Torsten Grunwald, Philatelist und Experte für deutsche Polizeilochungen (POL-Lochungen) aus Berlin verstärkt nach Erfüllung aller gemäß der Verbandsrichtlinien zur Zertifizierung und Zulassung als Verbandsprüfer vorgeschriebenen Voraussetzungen und Nachweise den VPEX als zertifizierter Verbandsprüfer. Torsten Grunwald hat seine Prüftätigkeit als zertifizierter Verbandsprüfer mit 15.07.2015 aufgenommen.

Torsten Grunwald betreut folgende Prüfgebiete:

Deutsche POL-Lochungen (Polizeilochungen) der Lochungstypen A 1 - C 28 nach Michel-Katalog auf Briefen und Briefstücken
- Deutsches Reich
- Alliierte Besetzung (Sowjetische Zone)
- Deutsche Demokratische Republik
- Alliierte Besetzung (Gemeinschaftsausgaben)
- Alliierte Besetzung (Amerikanische und Britische Zone) - Bundesrepublik Deutschland.

Die Liste der Verbandsprüfer mit ihren jeweiligen Prüfgebieten, die geltende Prüfordnung des VPEX, aktuelle Mitteilungen sowie weitere Informationen zum VPEX finden sich auf der Website http://www.verbandspruefer.info bzw. http://www.vpex.info des Verbandes Philatelistischer Experten - VPEX - Die Verbandsprüfer.

Peter Stastny, MMag.
VPEX-Präsident
 
Peter Stastny Am: 10.10.2015 22:22:19 Gelesen: 14907# 24 @  
VPEX-Beratungsstand auf der Briefmarkenmesse in Berlin vom 17. - 18. Oktober 2015

Als erster Prüferverband aus Österreich auf einer Briefmarkenmesse in Deutschland tritt der „Verband Philatelistischer Experten – VPEX – Die Verbandsprüfer“ auf der Briefmarkenmesse Berlin vom 17. - 18. Oktober 2015 auf. Eine Reihe von zumeist in Deutschland beheimateten Verbandsprüfern des VPEX werden an beiden Messetagen Interessenten kostenlos für Beratungsleistungen zur Verfügung stehen.

Die Schwerpunkte der Prüfgebiete der anwesenden Verbandsprüfer spannen sich dem Messestandort entsprechend vom Deutschen Reich über Kriegspostfälschungen, SBZ, Bezirkshandstempel bis zur DDR. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Prüfgebiet Österreich.

Peter Stastny, MMag.
VPEX-Präsident
 
Richard Am: 14.07.2016 09:45:10 Gelesen: 12811# 25 @  
Mag. David Kopriva neuer VPEX-Verbandsprüfer

Wien, Österreich / Prag, Tschechische Republik (06.07.16) - Mag. David Kopriva aus Prag, Verbandsprüfer des Tschechischen Philatelisten-Verbandes (SCF) für das Prüfgebiet Österreich 1850 bis 1918, Mitglied im „Expert Committee of the Czech Philatelic Society“, Gerichtssachverständiger, Publizist, und internationaler Auktionsagent verstärkt ab 1. Juli 2016 den „Verband Philatelistischer Experten – VPEX – die Verbandsprüfer“ als neuer zertifizierter Verbandsprüfer auf dem Schwerpunkt Altösterreich.

Der seit Jahrzehnten in der Philatelie engagierte und weltweit auf dem Briefmarkensektor als philatelistischer Berater und internationaler Auktionsagent tätige Mag. David Kopriva aus Prag, Verbandsprüfer des Tschechischen Philatelisten-Verbandes (SCF) für das Prüfgebiet Österreich 1850 bis 1918, Mitglied im „Expert Committee of the Czech Philatelic Society“, Gerichtssachverständiger und Publizist verstärkt nach Erbringung aller gemäß den Richtlinien zur Zertifizierung und Zulassung als Verbandsprüfer erforderlichen Voraussetzungen und Nachweise ab 1. Juli 2016 den „Verband Philatelistischer Experten – VPEX – Die Verbandsprüfer“ als neuer zertifizierte0r Verbandsprüfer.

Herr Mag. David Kopriva wird beim VPEX ab 1. Juli 2016 folgende Prüfgebiete betreuen: Österreich 1850 bis 1918 (MiNr. 1 – 227) mit Lombardei und Venetien (MiNr 1-23), jeweils inklusive Zeitungsstempelmarken und gestempelte Ganzsachen.

Die Liste der Verbandsprüfer mit ihren jeweiligen Prüfgebieten, die geltende Prüfordnung des VPEX, aktuelle Mitteilungen sowie weitere Informationen zum VPEX finden sich auf der Website http://www.verbandspruefer.info.
 
Briefmarkentor Am: 14.07.2016 10:30:40 Gelesen: 12771# 26 @  
@ Peter Stastny [#23]

Ich ziehe meinen Hut vor Herrn Grunwald, sich für so viele deutsche Gebiete als Prüfer zu qualifizieren. Ich bin schon bei einem kleinen Teilgebiet der SBZ (OPD Schwerin) nicht imstande, mir allumfängliches Wissen anzueignen, geschweige denn finanziell in der Lage, eine notwendige Vergleichssammlung aufzubauen.
 
Peter Stastny Am: 14.07.2016 13:49:43 Gelesen: 12707# 27 @  
@ Briefmarkentor [#26]

Herr Torsten Grunwald ist Spezialist für Deutsche POL-Lochungen (Polizeilochungen) der Lochungstypen A 1 - C 28 nach Michel-Katalog auf Briefen und Briefstücken aus den Gebieten

- Deutsches Reich
- Alliierte Besetzung (Sowjetische Zone)
- Deutsche Demokratische Republik
- Alliierte Besetzung (Gemeinschaftsausgaben)
- Alliierte Besetzung (Amerikanische und Britische Zone)
- Bundesrepublik Deutschland

Er prüft also NICHT ALLES aus den obigen Gebieten bzw. NICHT diese Gebiete in deren Gesamtheit. Das wäre die Aufnahmebedingung beim BPP gewesen. Herr Grunwald lehnte dieses Ansinnen aber ab und fand dann beim VPEX eine Heimat, die es ihm ermöglichte, sein Spezialgebiet als Prüfgebiet betreuen zu können.

Herr Torsten Grunwald verfügt bei Deutsche Polizeilochungen über ein sehr tiefgehendes Wissen und über eine beeindruckend umfangreiche bis in kleinste Details gehende Vergleichssammlung, die ihresgleichen sucht und wie sie nur über einen sehr langen Zeitraum intensivstem Sammelns zusammengetragen werden kann.

Beste Sammlergrüße
Peter Stastny, MMag.
Präsident VPEX
 
Kontrollratjunkie Am: 14.07.2016 14:53:19 Gelesen: 12666# 28 @  
@ Peter Stastny [#27]

Das ist interessant. Ich gehe davon aus, dass Herr Grunwald dann auch u.a. über die Unterlagen von Herrn Vieth verfügt. Aber wie will man einen POL - Beleg prüfen, wenn man z.B. die Abstempelung nicht beurteilen kann ? Wenn mich nicht alles täuscht, ist die zeitgerechte Verwendung von Marken mit POL - Lochungen entscheidend. Ohne umfassendes Vergleichsmaterial im Abstempelungsbereich dürfte es schwierig werden.

Gruß
KJ
 
Briefmarkentor Am: 14.07.2016 15:05:05 Gelesen: 12651# 29 @  
@ Peter Stastny [#27]

Vielen Dank für die Richtigstellung. Eventuell könnte man die Beschreibung des Prüfgebietes wie folgt ergänzen:

Deutsche POL-Lochungen (Polizeilochungen) der Lochungstypen A 1 - C 28 nach Michel-Katalog auf Briefen und Briefstücken folgender Gebiete:
- Deutsches Reich
- Alliierte Besetzung (Sowjetische Zone)
- Deutsche Demokratische Republik
- Alliierte Besetzung (Gemeinschaftsausgaben)
- Alliierte Besetzung (Amerikanische und Britische Zone) - Bundesrepublik Deutschland.

 
18609 Am: 14.07.2016 18:32:26 Gelesen: 12563# 30 @  
Sehr geehrte Forum Mitglieder,

da es gerade um mein Prüfgebiet geht, möchte ich den Worten meines Präsidenten noch einige Ergänzungen hinzufügen.

Ich verfüge nicht nur über Unterlagen von Herrn Vieth, sondern auch über die von weiteren Spezialisten auf diesem Gebiet, wobei die wichtigsten Unterlagen bereits aus den 30iger Jahren stammen. Diese Unterlagen wurden von mir laufend aktualisiert und auf dem jeweils aktuellen Stand gebracht.

Wie es richtig erkannt wurde, ist es auch wichtig über eine Stempelsammlung zu verfügen. Eine solche ist vorhanden und wird wie bei allen Prüfern auch beständig ergänzt und erweitert.

Die Änderung ist nach meiner Meinung nicht notwendig, da es sich um alle Gebiete handelt, wo POL- Lochungen vorkommen.

Mit freundlichen Sammlergrüßen!

18609 Grunwald
 
Carsten Burkhardt Am: 15.07.2016 08:04:32 Gelesen: 12471# 31 @  
@ Kontrollratjunkie [#28]

Aber wie will man einen POL - Beleg prüfen, wenn man z.B. die Abstempelung nicht beurteilen kann ? Wenn mich nicht alles täuscht, ist die zeitgerechte Verwendung von Marken mit POL - Lochungen entscheidend. Ohne umfassendes Vergleichsmaterial im Abstempelungsbereich dürfte es schwierig werden.

Diese Frage hatte ich mir auch gestellt. Ich war in der Prüfungskommission, die über die Aufnahme von Torsten Grunwald entscheiden musste. Er hat im Juni 2015 einen Teil seiner Unterlagen mit nach Cottbus gebracht und vorgeführt. Ob der Fülle des Materials wurden wir fast erschlagen. Ich habe ja auch einige POL-Lochungen in meinem Prüfgebiet, und davon hatte er schon 10x mehr Belege als ich selbst. Aber auch alle anderen Typen von Aachen bis Königsberg mit Belegen, Vorlage-Lochungen etc.

Viele Grüße

Dr. Carsten Burkhardt
 
Richard Am: 07.07.2017 09:58:32 Gelesen: 9739# 32 @  
Prüferseminar zum Einsatz der Spektroskopie zur Farbenbestimmung traf auf großes Interesse

(wm) Das vom VPEX (dies ist das Kürzel des Verbandes Philatelistischer Experten in Österreich) am 17. Juni 2017 in Wien durchgeführte Fachseminar lockte über 30 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und Tschechien an, darunter zahlreiche Sammler und Berufsphilatelisten, aber auch Prüfer aus anderen Verbänden (BPP, VÖB).

Drei Referenten stellten die Möglichkeiten der Spektroskopie und der Lichtfarbanalyse vor, letztlich kam man mit beiden zum selben Ergebnis, nämlich dass sie probate Hilfsmittel sind, aber beide keinen Experten ersetzen können. Erst durchgemessene Vergleichssammlungen erlauben eine genaue farbliche Zuordnung. Kritisch betrachtet wurden dabei so manche Farbbezeichnungen in gängigen Katalogen. Ob allerdings die Verfechter international gebräuchlicher Nummernsysteme (z.B. von Pantone) oder auch „sprechender Buchstabenketten“ hier höhere Erfolgsaussichten haben, darf man bezweifeln. Unzweifelhaft war demgegenüber der Erfolg der Veranstaltung und die Einschätzung der Teilnehmer, dass dieses Thema der Farbbestimmung weitere Beachtung verdient hat.



Foto: VPEX
 
18609 Am: 07.01.2018 20:59:18 Gelesen: 7647# 33 @  
Ragnar-M. Finn neuer VPEX-Verbandsprüfer - Der VPEX wächst weiter

M. Sc., MA et Dipl. Ing. Ragnar-M. Finn aus Berlin, Deutschland, seit Jahrzehnten tätiger Spezialist für Briefmarken von Deutschland und Kanada, hat gemäß den Richtlinien zur Zertifizierung und Zulassung als Verbandsprüfer des "Verbandes Philatelistischer Experten - VPEX - Die Verbandsprüfer" ab 1. 1. 2018 seine Prüftätigkeit im zugewiesenen Prüfgebiet Kanada, Mi-Nr. 10-157, als Verbandsprüfer des VPEX aufgenommen.

Der 2012 in Österreich gegründete und mittlerweile fest konsolidierte Prüferverband "Verband Philatelistischer Experten - Verbandsprüfer für Briefmarken und postalische Belege (Kurzbezeichnung VPEX - Die Verbandsprüfer)" mit Sitz in Wien verfügt seit 1.1.2018 mit Ragnar-M. Finn über einen weiteren Verbandsprüfer. Herr Finn blickt auf eine nunmehr schon vierzig Jahre andauernde Leidenschaft für Briefmarken zurück, die seit 2004 auch zu einer vollberuflichen Tätigkeit auf dem Briefmarkensektor mit Schwerpunkten Deutschland und Kanada führte. Herr Ragnar-M. Finn ist Sachverständiger für Philatelie und Numismatik im BVFS und Inhaber des Briefmarken- und Münzenhauses Finn in Berlin. Er verstärkt nach Erfüllung aller gemäß der Verbands-Richtlinien zur Zertifizierung und Zulassung als Verbandsprüfer vorgeschriebenen Voraussetzungen, Nachweise und Prüfungen den "Verband Philatelistischer Experten - VPEX - Die Verbandsprüfer" als neuer zertifizierter Verbandsprüfer.

Herr Ragnar-M. Finn ist beim VPEX ab sofort für das folgende Prüfgebiet Kanada, Mi-Nr. 10 - 157 zuständig.
 
Richard Am: 01.03.2018 09:49:15 Gelesen: 6444# 34 @  
@ Richard [#1]

Dass der Prüfer Rene Strakosch aus dem VPEX bereits vor etwa drei Jahren ausgeschieden ist, haben wir erst in der vergangenen Woche durch ein Attest aus 2017 [1] und seine Antwort auf unsere Mail Anfrage erfahren.

Er arbeitet seither als unabhängiger Sachverständiger für Philatelie und Prüfer für Briefmarken von Österreich und Lombardei-Venetien.

Im VPEX organisiert sind derzeit 13 Prüfer, 6 aus Österreich, 6 aus Deutschland und 1 aus der Tschechischen Republik.

[1] http://www.briefmarken-atteste.de/atteste/suchen/ablage/109
 
Wesi Am: 15.03.2018 18:53:55 Gelesen: 6175# 35 @  
Guten Abend euch,

das soll ich im Namen von Torsten Grunwald posten:

Der VPEX wächst weiter

Wien, Diplom-Mineraloge Andre René Hogrefe aus Deutschland, Systemanalytiker IT, Experte für Transmissionselektronenmikroskopie und röntgenographische Analyseverfahren, Entwickler der Lichtfarbstrukturanalyse von Briefmarken und Papierfarben und Verfasser mehrerer Publikationen auf diesen Gebieten, hat gemäß den Richtlinien zur Zertifizierung und Zulassung als Verbandsprüfer des "Verbandes Philatelistischer Experten - VPEX - Die Verbandsprüfer" ab 1. 3. 2018 seine Prüftätigkeit in zugewiesenen Prüfgebieten der Deutschen Besatzungsausgaben 1914/18 (Details siehe http://www.vpex.info ) als Verbandsprüfer des VPEX aufgenommen.

Der 2012 in Österreich gegründete und mittlerweile fest konsolidierte Prüferverband "Verband Philatelistischer Experten - Verbandsprüfer für Briefmarken und postalische Belege (Kurzbezeichnung VPEX - Die Verbandsprüfer)" mit Sitz in Wien verfügt seit 1. 3. 2018 mit Andre Hogrefe über einen weiteren zertifizierten Verbandsprüfer. Er verstärkt nach Erfüllung aller gemäß der Verbands-Richtlinien zur Zertifizierung und Zulassung als Verbandsprüfer vorgeschriebenen Voraussetzungen, Nachweise und Prüfungen den "Verband Philatelistischer Experten - VPEX - Die Verbandsprüfer" als neuer zertifizierter Verbandsprüfer. Herr Hogrefe steht zusätzlich zu seinen Prüfgebieten auch gebietsunabhängig für Bestimmungen von Farbstruktur und Farbgruppen bei Briefmarken mit Hilfe der Maxwelschen Lichtfarbkomponenten / Farbgruppierungen anhand nachvollziehbaren bildgebenden Verfahren zur Verfügung.

Grüße
Moritz
 
Carsten Burkhardt Am: 27.03.2019 18:41:11 Gelesen: 2077# 36 @  
Hallo,

der VPEX veranstaltet am 14. Juni 2019 in Berlin ein weiteres Internationales Symposium.

Thema: Einsatz der Spektroskopie zur Zuordnung und Abgrenzung von Farben sowie zur Feststellung von Manipulationen und Fälschungen von Briefmarken
Ort: Hadersbeck - Auktionen, Wolfener Str. 32-34 Haus L, 12681 Berlin
Termin: 14.06.2019 10-16 Uhr
Anmeldung: Torsten Grunwald, Tel. 030-9379222 grunwald-pol@web.de
weitere Infos könnt Ihr dem Flyer entnehmen (musste leider die PDF in Bilddateien umwandeln).




Im Prinzip ist es die Wiederholung des sehr erfolgreichen Symposiums von Wien 2017, mit denselben Referenten, aber aktualisierten Vorträgen. Ich hoffe auf eine reiche Teilnahme und eine rege Diskussion mit vielen Sammlern.

Vielleicht können einige Mitglieder aus dem Philaseiten-Forum dort live Fragen stellen und beantwortet bekommen.

Viele Grüße
Dr. Carsten Burkhardt
seit Mai Pressesprecher des VPEX
 

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