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Thema: (?) (75) Konsulatspost - echt gelaufene Belege
Das Thema hat 80 Beiträge:
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duphil Am: 17.07.2008 09:50:33 Gelesen: 56437# 6 @  
@ AfriKiwi [#5]

Hallo Erich!

Eine Strassendresse ist nicht unbedingt nötig, denn in Deutschland kann die Postleitzahl auch eine Postfachadresse bedeuten. Also war der Brief schon richtig adressiert.

Mit freundlichen Gruß
Peter
 
AfriKiwi Am: 17.07.2008 11:15:40 Gelesen: 56433# 7 @  
@ duphil [#6]

Hallo Peter,

Nicht nur in Deutschland kann die Postleitzahl auch eine Postfachadresse bedeuten.
Da aber alles irgendwie möglich ist, so wie dieser Brief Fragen stellt - sollen auch die Antworten eine Relevanz ermöglichen ihn in einer Sammlung zu behalten.

Erich
 
Stempelwolf Am: 17.07.2008 21:41:24 Gelesen: 56419# 8 @  
@ AfriKiwi [#5]

Hallo Erich,

jetzt habe ich durch diesen Brief etwas gelernt! Nämlich, dass es in Südafrika ebenso Briefzentren gibt wie bei uns in Deutschland. Dank dir weiß ich jetzt etwas mehr. Deshalb möchte ich quasi im Tausch dir auch etwas zum Lernen geben: GrGe = Großgruppen-Empfänger benötigen weder Postfach- noch Straßenangaben (siehe Scan aus dem PLZ-Buch)

Danke, Wolfgang






 
AfriKiwi Am: 17.07.2008 22:42:57 Gelesen: 56414# 9 @  
@ Stempelwolf [#8]

Hallo Wolfgang,

Das Postleitzahlenbuch kenne ich und mit Deinen Scans sehen wir dass 81664 eine GrGe war oder noch ist - bestätigt.

Erich
 
AfriKiwi Am: 26.07.2008 13:41:27 Gelesen: 56357# 10 @  
@ Stempelwolf [#1]

In einem anderen Forum kam den Vorschlag daß Briefmarken mit Eurowährung in der EU auch in anderen Ländern gebraucht werden können.

Also Marken von Deutschland in Italien zum Beispiel.

Besteht da schon sowas ?

Erich
 
Stempelwolf Am: 29.07.2008 21:33:33 Gelesen: 56339# 11 @  
@ AfriKiwi [#10]

Hallo Erich,

Nein so etwas gibt es nicht und wird es auch nie geben, da die meisten Postanstalten private Unternehmen sind. Und ich glaube kaum, dass diese Firmen glücklich wären, wenn andere Postanstalten mit ihren Marken auf heimischem Terrain frankieren würden. Ich glaube diese Idee wird erst dann Wirklichkeit - wenn es in Europa nur noch eine Postanstalt gibt.

Eigentlich finde ich diese Idee sehr schön.

Beste Grüße, Wolfgang
 
Carolina Pegleg Am: 13.08.2008 15:41:18 Gelesen: 56279# 12 @  
Hallo Freunde,

ich war lange unterwegs und so geht es wohl auch in der nächsten Zeit noch etwas weiter. Derzeit bin ich aber wieder zu Hause und kann mal wieder mit Bildern ins Geschehen eingreifen. Hier also drei Beispiele von zweifelsfreier Konsulatspost.

Zunächst vom US Konsulat in Aden, nur kenntlich durch die Absenderadresse ohne weitere Vermerke:



Sodann ein Einschreibebrief der italienischen Botschaft in Bolivien mit Kennzeichnung durch Kastenstempel "Franquicia Diplomatica."




Schliesslich ein Brief des Deutschen Konsulates in Rotterdam. Diesmal nicht mit der entsprechenden Landespost befördert, sondern im Diplomatengepäck nach Berlin und dort durch die Posthilfsstelle des Auswärtigen Amtes bearbeitet, d.h., in den Postlauf gegeben.



 
Lacplesis Am: 14.08.2008 08:47:21 Gelesen: 56258# 13 @  
Bin zwar seit einem Jahr nicht dazu gekommen meine Site zu updaten, aber es sind auf jeden eine Menge sehenswerte Belege dabei:

http://www.russiandiplomaticmail.com/

[21.3.2018: Die angegebene Webseite existiert nicht mehr]
 
Jürgen Witkowski Am: 28.08.2008 18:08:17 Gelesen: 56194# 14 @  
@ Lacplesis [#13]

Dann will ich einen ganz aktuellen Beleg beisteuern:

Absenderfreistempler mit dem schönen Datum 08.08.08.

Generalkonsulat der Russischen Förderation in 53177 Bonn.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Cantus Am: 12.12.2010 22:18:36 Gelesen: 55057# 15 @  
Ein Brief des deutschen Konsulats in Lyon vom 8.8.1934, gelaufen nach Berlin.

Viele Grüße
Cantus


 
Lars Boettger Am: 12.12.2010 23:01:56 Gelesen: 55050# 16 @  
Niederländisches Konsulat in Luxemburg, gelaufen in die Niederlande, zensiert bei der Auslandspostüberwachungsstelle in Trier, dort auch verschlossen.

Beste Sammlergrüsse!

Lars


 
JFK Am: 13.12.2010 17:55:38 Gelesen: 55018# 17 @  
Zwei Briefe der österreichischen Konsulate in den Niederlanden in die österreichische Heimat:



General - Konsulat Österreich in Rotterdam



Österreichisches Konsulat in Eindhoven (Der Konsul)

Beste vorweihnachtliche Grüsse
Jürgen
 
DL8AAM Am: 14.12.2010 14:40:02 Gelesen: 54982# 18 @  
Schönes Thema. ;-)

Habe meine Belege durchgeschaut und ein paar passende in meiner USA-Sammlung gefunden:



USA-Dienstbrief "Official Business", hier genutzt durch das "VOA Regional Monitoring Office" (VOA = Voice of America) der "International Communication Agency" (ICA) bei der US Botschaft in Wien aus Oktober 1979. Frankiert mit österreichischem AFS zu 10 Schilling.



Ein Umschlag wie er wohl noch zu tausenden in den Sammlungen "schlummert", kamen damit doch die Pässe mit dem damals noch notwendigen eingestempelten Visum für die USA zurück. Hier der "American Embassy", Abt. "Consular Affairs Section" in 5300 Bonn 2, Februar 1984.

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 14.12.2010 16:49:54 Gelesen: 54967# 19 @  
@ Carolina Pegleg [#2]

Es gab doch eigentlich für die Post von Botschaften nur zwei Möglichkeiten: Entweder Beförderung mit der Post des Gastlandes, dann Frankatur mit den jeweiligen ausländischen Marken, oder Beförderung ausserhalb des Postweges im [I]Diplomatengepäck in die Heimat und dann eben einheimische Frankatur.

Nicht mit dem "Diplomatengepäck in die Heimat", aber trotzdem mit heimischer Frankatur. Weiterleitung über eigene Kanäle, wohl per "Feldpost", hier über eine US Navy Poststelle:



Dienstpostkarte "Official Business" mit Strafandrohung für private Nutzung ("Penalty For Private Use, $300") des US-amerikanischen Generalkonsulats in Hong Kong, genauer des "VOA Regional Technical Monitoring Office" der "International Communications Agency". Gebührbezahlt-Franktur der "U.S. Information Agency" und 'entwertet' mit einem Handstempel "U.S. NAVY // FPO 96659" vom 3. Januar 1980.

Scheinbar handelt sich bei dieser Marinepoststelle nicht um die eines Schiffes, oder ? Tauchen doch verschiedene Belege des Generalkonsulats aus dieser Zeit im Internet mit diesem ZIP-Code auf, so z.B.

http://www.postalhistory.com/photo.asp?url=HK790402

Oder hat immer dieses Schiff (?) für den Transport sämtlicher Konsularport in die Heimat gesorgt? Leider ist dieser ZIP-Code nicht in der aktuellen Liste der Schiffspoststellen enthalten http://www.navy.mil/navydata/ships/lists/ship-fpo.asp

Die FPO 96659 könnte aber auch zu einem inzwischen außerdienstgestellten Schiff gehören? Finde aber keine Angaben hierzu. Oder haben Konsulate etwa eigene "Marine"-Poststellen" (gehabt) ?

Auf http://fwcc.org/previous_site/m249sec8.htm findet sich unter dem Punkt Service Offices in Foreign Countries die Adresse der Abteilung "Immigration and Naturalization Service" beim Generalkonsulat in Hongkong mit dem ZIP "FPO San Francisco, CA 96659-0002". Ich tippe also darauf, dass das Konsulat ein einges US-Postamt für abgehende Post hat, das seinerzeit der Marine zugeordnet war.

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 12.07.2011 18:49:01 Gelesen: 53543# 20 @  
@ Carolina Pegleg

Nachdem Du im Beitrag "US Feldpost -- APO Nummern (alt) und Postleitzahlen (neu)" [1] den interessanten Link zur "MPOLL" ("Military Post Office Location Lists") [2] verraten hast, konnte nun auch dieser Feldpoststempel geklärt bzw. bestätigt werden. Es handelt sich bei der Feldpostnummer 96659 wirklich um das Marinefeldpostamt in HONG KONG (zugehörig zum Leitpostamt San Francisco, CA), über das das Generalkonsulat in Hong Kong diese Postkarte seinerzeit versandt hat. Kein Schiff oder sonst etwas.

Arno, nochmals Danke !

Gruß
Thomas

[1]: http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=3460
[2]: http://www.dtic.mil/whs/directives/corres/pdf/452506l1.pdf
 
DL8AAM Am: 14.07.2011 20:00:26 Gelesen: 53500# 21 @  
Habe meine Belege durchgeschaut und ein paar passende in meiner USA-Sammlung gefunden:

Hier auch noch einer:



Dienstbrief der "Broadcasting Board of Governors - Kuwait Transmitting Station" bei der US Botschaft [=Postfach 77] in Safat (Kuwait City) vom 19. Januar 2004, leider versandt über die örtliche kuwaitische Post (Porto 150 Fils) und nicht über ein APO oder FPO, schade. ;-)

Die Broadcasting Board of Governors (BBG) [1] mit Hauptsitz in Washington, D.C. ist eine eigenständige Behörde, die für alle internationalen nichtmilitärischen Hörfunk- und Fernsehprogramme der US-Regierung verantwortlich ist [2].

Gruß
Thomas

[1]: http://www.bbg.gov/
[2]: http://de.wikipedia.org/wiki/Broadcasting_Board_of_Governors
 
DL8AAM Am: 28.07.2011 20:33:19 Gelesen: 53327# 22 @  
Und noch ein Beleg der modernen Konsulatspost, auch wenn es sich hier streng genommen nicht um eine Botschaft oder ein Konsulat handelt.

Vertretung der Europäischen Kommission in Spanien



Ausschnitt eines Großbriefes der Vertretung der Europäischen Kommission in Spanien (Comisión Europea / Representación de España) nach Deutschland. Frankiert mit einem Tintenstrahl AFS mit kleinem 2D-Matrixkode von Pitney Bowes (Gerätenummer PB300492) zu 19,80 € vom 13.07.2011.

Obwohl über die spanische Post "Correos" eingeliefert, wurde der Brief in Deutschland über die Privatdienstleisterschiene "Swiss Post Dietzenbach" als Teil der HERMES Logistik Gruppe bzw. über die HERMES Niederlassung Kassel) zugestellt. Interessant ist die Angabe der Herkunft bzw. des Herkunftsprodukts auf dem HERMES Label "Correos ES Prio XL".

Für jeden etwas, schöne Behörden- bzw. Konsulatspost, moderne AFS und Privatpost. ;-)

Gruß
Thomas
 
reichswolf Am: 21.04.2012 13:34:39 Gelesen: 50472# 23 @  
Drei Belege von 1985 kann ich zu diesem Thema beisteuern.

Zunächst ein Brief der dritten Gewichtsstufe der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kathmandu vom 07.10., freigemacht mittels Absenderfreistempel (AFS) 53 BONN 12 DEUTSCHE BUNDESPOST Ihre Zukunft- Unsere Zukunft: Ausbildungsplätze ´84 Auswärtiges Amt Postfach 11 48 . 5300 Bonn 1. Der Eingangsstempel der Stadt Kiel stammt vom 08.10.



Mit dem gleichen AFS frankiert ist der nächste Brief, er stammt von der Botschaft in Tel Aviv. Hier lautet der AFS auf den 28.11.1985, der Eingangsstempel aber erst auf den 31.01.1986. Woher diese Verzögerung kommt, kann ich nicht sagen.



Zuletzt noch ein Brief der zweiten Gewichtsstufe von der Botschaft in Seoul vom 30.12., ebenfalls mit einem AFS freigemacht, allerdings mit einem anderen Werbeeisatz: 53 BONN 12 DEUTSCHE BUNDESPOST AUSWÄRTIGES AMT. Auch hier hat es eine Weile gedauert, bis der Brief sein Ziel erreichte, der Eingangsstempel ist vom 26.01.1986.



Beste Grüße,
Christoph
 
Martinus Am: 23.04.2012 23:02:31 Gelesen: 50413# 24 @  
Deutsche Botschaft in Brasilien

Rio de Janeiro - Brasilien als Absender - Im Stempel Berlin 29.6.1937 mit Nachgebühr Stempel

Schön unten links der Reichsstempel der Deutschen Botschaft:



Diesen Beleg habe ich heute in unserer Rundsendung für das Jahr 2012 der ARGE Deutsche Geschichte gefunden!

Sicherlich nicht allzuhäufig - wird dieser einen Platz in meiner Sammlung "Der besondere Beleg" finden.

Kleine Anmerkung am Rande - die Firma Haase, Chemnitz produzierte elektronische Anlagen.

mit Sammlergruß Martinus
 
DL8AAM Am: 25.04.2012 15:09:35 Gelesen: 50373# 25 @  
Und gleich etwas moderneres hinterher. ;-)

Der Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Toulouse (Frankreich)



Frankiert mit Schalter AFS-Label (Siemens "HighPrint 4905"-Familie, Gerätenummer G51 319230) des Postamts "Toulouse Esquirol" (18 Rue De Metz, 31000 Toulouse), zusätzlich entwertet per Tintenstrahler des Briefzentrums "Castelnau Midi Pyrenees PIC" (ROC=39002A) in 31620 Castelnau-d'Estrétefonds bei Toulouse am 05.04.2012.

PIC: Plates-formes Industrielles du Courrier
ROC: Référentiel des Organisations du Courrier (Postamtsnummer, nicht Postleitzahl!)

Hat jemand eine Idee, was der Handstempel FD unten rechts bedeutet. Irgendeine Postkennzeichnung oder nur etwas privates?

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 23.05.2013 17:12:29 Gelesen: 47612# 26 @  
Ein lange inaktives Thema - nun kam am Wochenende ebenfalls nach längere Zeit endlich mal wieder ein passender Beleg bei mir an:



"Official Business"-Dienstbrief der "IBB-Sri Lanka Transmitting Station" bei der US Botschaft in Colombo (Sri Lanka) vom 22.05.2013, frankiert und eingeliefert über die nationalen Post Sri Lankas. IBB steht für das International Broadcasting Bureau eine Bundesbehörde mit Sitz in Washington D.C., "die für die technische Betreuung, die Verwaltung und den Betrieb der Sendeanlagen und Sendeeinrichtungen aller nicht-militärischen internationalen Rundfunksender der USA verantwortlich ist. Das IBB ist dem Broadcasting Board of Governors (BBG) unterstellt". [1]

Gruß
Thomas

[1]: http://de.wikipedia.org/wiki/International_Broadcasting_Bureau
 
DL8AAM Am: 28.05.2013 18:49:06 Gelesen: 47489# 27 @  
Gleich noch einer hinterher:



Brief der Deutschen Botschaft in Bern (Schweiz) in den Raum Göttingen, auf 'internen' Wegen zum Auswärtigem Amt nach Berlin, hier von der "zentralen Postbearbeitungsstelle" des AA über einen unbekannten Frankierservice an den Konsolidierer freesort "K2055" zur Einlieferung bei der DPAG übergeben.

Das genutzte FRANKIT-Gerät 3D0600047F wird ganz offensichtlich nicht vom AA betrieben, auch da mir inzwischen Nutzungen dieses Geräts für verschiedene andere Absender aus Berlin vorliegen, u.a. auf Sendungen des Bundesamts für Materialforschung und -prüfung, der Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund und von Ärzte ohne Grenzen e.V. Sehr gut möglich, dass das Gerät beim Konsolidierer (freesort) selbst anzusiedeln ist? Vielleicht kann jemand diese Annahme bestätigen?

Beste Grüße
Thomas
 
Baber Am: 28.05.2013 20:36:07 Gelesen: 47475# 28 @  
Zu diesem Thema kann ich auch einen Beleg beisteuern:

Schweizer Botschaft in Dar es Salaam / Tanzania



Gruß
Baber
 
DL8AAM Am: 31.05.2013 19:09:32 Gelesen: 47410# 29 @  
Auch so etwas gibt es in einem Staatenbund von Republiken, die "Niedersächische Botschaft" in Berlin. ;-)



FRANKIT (Gerät 1D13001378) der " Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund" (In den Ministergärten 10, 10117 Berlin)

Gruß
Thomas
 
Angelika2603 Am: 02.06.2013 08:13:36 Gelesen: 47381# 30 @  
Guten Morgen



Gruss
Angelika
 

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