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Thema: (?) (75) Konsulatspost - echt gelaufene Belege
Das Thema hat 80 Beiträge:
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filunski Am: 04.06.2013 17:43:50 Gelesen: 46928# 31 @  
Hallo zusammen,

hier ein Brief des britischen Generalkonsuls aus Berlin.



Schöne Grüße,
Peter
 
DL8AAM Am: 09.07.2014 14:42:13 Gelesen: 43537# 32 @  
@ DL8AAM [#27]

Aus der selben Ecke:



Sendung des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland in Barcelona, frankiert durch den Frankierservice von Freesort für deren Kunden "Auswärtiges Amt" in 10117 Berlin (Kurstr. 36), FRANKIT-Gerät 3D060000DC vom 10.04.2014. Das Konsulat schickt also seine Ausgangspost (nach Deutschland) gesammelt an das Auswärtige Amt in Berlin, dass dann für die Frankatur und Posteinlieferung (über Freesort) sorgt.

Einige deutsche Auslandsvertretungen frankieren aber auch noch selbst ;-)



Botschaft der Bundesrepublik Deutschland im Vereinigten Königsreich (London), AFS-Gerät FSC905640 von Frama

Gruß
Thomas
 
Altmerker Am: 09.07.2014 20:00:38 Gelesen: 43507# 33 @  
Ich grabe mal tief in meinem Exponat und finde einen Brief von ADN (DDR-Nachrichtenagentur) an die Botschaft in Damaskus. Bisher konnte niemand die Frage des Portos abschließend klären. Die Drucksachen haben alle gleichen Inhalt, aber 0,25, 0,35 und 0,30 Mark auf dem Freistempler.


 
inflamicha Am: 16.11.2014 22:31:42 Gelesen: 48895# 34 @  
Guten Abend,

mein heutiger Beleg wurde von der Deutschen Gesandtschaft in Kopenhagen mit Kurierpost nach Berlin verschickt. Durch die Posthilfsstelle beim Auswärtigen Amt wurde der Brief mit deutschen Marken frankiert und über das Postamt Berlin W 8 nach Berlin-Reinickendorf gesandt und dem dortigen Jugendamt zugestellt.



Der Brief ist mit Marken von insgesamt 100 Mark frankiert. Am 12.3.1923 (PP 13) entspricht dies dem Porto für einen Ortsbrief über 100 g oder für einen Fernbrief bis 20 g. Da der Umschlag nicht so aussieht, als ob einmal ein schwergewichtigerer Inhalt drin gewesen wäre, liegt ein versehentliches Frankieren als Fernbrief ziemlich nahe.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche.

Gruß Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
10Parale Am: 22.10.2015 19:11:12 Gelesen: 39322# 35 @  
@ Stempelwolf [#1]

Ein wunderschönes Thema.

10-jähriges Jubiläum feiert dieser Stempel eines Fenster-Umschlages des Generalkonsulates von Rumänien in München.

Bestens

10Parale


 
fogerty Am: 22.10.2015 21:07:19 Gelesen: 39303# 36 @  


1959, Brief von der Deutschen Botschaft in Manila/Philippinen nach Meran/Italien



1954, Brief vom Italienischen Konsulat in San Francisco/USA nach Meran/Italien an die Kurverwaltung.
 
22028 Am: 22.10.2015 21:14:01 Gelesen: 39299# 37 @  
Brief des Deutschen Gesandten in Baghdad/Irak (Herrn Fritz Grobba (* 1886; † 1973)) der von 1932–1939 Deutscher Gesandter in Bagdad war an Dr. Arnold Nöldeke welcher zwischen 1931 bis 1939 die deutschen Ausgrabungen in Uruk-Warka leitete.



Und der Absendereindruck auf der Rückseite.


 
fogerty Am: 27.10.2015 11:51:30 Gelesen: 39158# 38 @  


Rom 1959, Brief von der Botschaft Tunesiens an die Kurverwaltung in Meran. Werbestempel "Visitate l'Italia-Jolly Hotels", auf deutsch "Besucht Italien"
 
Cantus Am: 13.03.2016 01:52:37 Gelesen: 37069# 39 @  
Von mir ein Brief der Deutschen Botschaft in Honduras, gelaufen am 31.3.1934 von San Pedro Sula nach Berlin, frankiert mit Mi. 289. Rückseitig findet sich das Klebesiegel der Deutschen Botschaft.



Viele Grüße
Ingo
 
DL8AAM Am: 13.03.2016 16:26:07 Gelesen: 37040# 40 @  
@ DL8AAM [#22]

Gerätenummer PB300492

Bei der zum Europäischen Auswärtigen Dienst gehörenden Vertretung der Europäischen Kommission in Spanien - Comisión Europea Representación de España - ist nun ein neuer AFS von Pitney Bowes im Betrieb:



Gerätenummer PB301115 vom 07.03.2016.

Gruß
Thomas
 
Fips002 Am: 18.03.2016 19:57:27 Gelesen: 36941# 41 @  
Ich zeige einen Brief vom Deutschen Konsulat Windhuk, Südwest Afrika, nach Hamburg. Der Brief wurde in Windhuk am 11.5.35 abgestempelt und mit Luftpost befördert.



Gruß Dieter
 
inflamicha Am: 23.03.2016 20:10:24 Gelesen: 36801# 42 @  
Guten Abend,

schön bunt kommt mein heutiger Beleg daher:



Der Brief wurde vom Schweizer Konsulat in Hamburg am 12.1.1923 (PP 11) nach Bern abgesandt. Für das Porto waren 80 Mark fällig, wofür mit 2mal Mi 193, 4mal Mi 206, 10mal Mi 224 und 4mal Mi 225 frankiert wurde.

Gruß Michael
 
zockerpeppi Am: 28.03.2016 14:54:23 Gelesen: 36667# 43 @  
Gerade in einem meiner Kartons gefunden:

Schweizerische Botschaft in Finnland, Helsinki nach Luxemburg. Abgestempelt am 29.9.1982. Frankiert à 1.60 FIM



verregnete Grüße
Lulu
 
Heinrich3 Am: 31.03.2016 09:52:20 Gelesen: 36592# 44 @  


Brief der Österreichischen Botschaft in Kiew/Ukraine nach Schärding, mit der Sammelpost nach Wien transportiert und dort mit dem Absender-Freistempler des Bundesministeriums für Auswärtige Angelegenheiten frankiert und an den Empfänger versandt.
 
Fips002 Am: 04.04.2016 18:25:49 Gelesen: 36438# 45 @  
Ich zeige zwei Briefe einer besonderen Kurierpost der DDR. Die Briefe wurden von Mitarbeitern der Botschaften der DDR in Ägypten und Guinea Bissau an ihre Angehörigen in der DDR gesandt.

Mit PSF 101 ist ein Postschließfach beim Postamt 1020 Berlin gemeint. Dieses war für das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR eingerichtet. Die von mir gezeigten Briefe sind als Auslandspost nur zu erkennen, wenn man weiß, dass der Zusatz nach dem Schrägstrich hinter der PSF-Angabe 101 im Absender auf eine Auslandsvertretung der DDR hinweist.

Bis Mitte der 70er Jahre gab es für Mitarbeiter der DDR-Vertretungen in den Mitgliedsländern des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) keine besondere Postbeförderung. Es wurde die Post des Gastlandes benutzt. Nach der weltweiten diplomatischen Anerkennung der DDR und der Aufnahme in die UNO 1973, wurde die Post des Gastlandes nicht mehr benutzt. Als Absenderangabe für die Post aus dem Ausland wurde 1020 BERLIN PSF 101 und nach dem Schrägstrich die Zahl für die DDR-Auslandsvertretung angegeben. Die Beförderung von und nach der Poststelle des Ministeriums erfolgte durch Kurier. Zugelassen waren nur Karten und Briefe bis 20 Gramm.

Zugang zu diesem Postweg hatten Mitarbeiter der DDR-Botschaften und anderer diplomatischer Vertretungen. Ab Mitte der 80er Jahre wurde der Pitney-Bowes-Freistempel und der Postalia-Freistempel eingesetzt.

Bei der Einführung der Länder-Codes wurden zwei Ländergruppen festgelegt. 1. Staaten des Warschauer Vertrages und 2. Länder nach dem Alphabet geordnet, in denen die DDR diplomatische Vertretungen unterhielt.

So z.B. 1. Gruppe ab 101/1 A - Botschaft der DDR in der UdSSR

101/1 B - Handelsvertretung der DDR in der UdSSR
bis 101/14 - Generalkonsulat der DDR in Varna

2. Gruppe: 101/16 - Botschaft in der Arabischen Republik Ägypten
bis 101/105 - Botschaft in Afghanistan.
 

Diese Belege sind nicht häufig. Die Karten und Briefe, die über den beschrieben Beförderungsweg liefen, waren reine Bedarfspost. Die nach der DDR adressierten Belege, die mit dem Freistempel des MfAA versehen waren, wurden meist sofort in den Papierkorb geworfen.



Brief von der Botschaft in Ägypten, Code Nr. 101/16



Brief von der Botschaft der DDR in Guinea-Bissau, Code Nr. 101/99

Gruß Dieter
 

10Parale Am: 11.06.2016 23:14:02 Gelesen: 35449# 46 @  
Eine gewöhnliche Ganzsache P39 Rumänien mit 5 Bani Zusatzfrankatur, gelaufen am 22. September 1903 (Mittwoch) nach Amsterdam, dort schöner Ankunftsstempel vom 26. September (Samstag).

3 Dinge machen die gewöhnliche Ganzsache interessant:

- rückseitiger Stempel des Vizekonsulats der Niederlande in Giurgevo (Abbildung)
- ein Durchgangsstempel (leider etwas undeutlich) von Alexandria in Rumänien
- lt. Google Maps eine Strecke von 2338 Kilometer - Zustellung von Mittwoch auf Samstag, eine geniale postalische Leistung

Liebe Grüße

10Parale


 
Fips002 Am: 04.07.2016 21:35:25 Gelesen: 35016# 47 @  
Brief vom Ministerium für Öffentlichkeitsarbeit, Montevideo, Uruguay, 29.3.1933, an den Generalkonsul von Uruguay in Deutschland nach Hamburg, Ankunft in Hamburg am 22.4.1933.



Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 08.07.2016 20:24:06 Gelesen: 34896# 48 @  
Brief vom schweizerischen Botschafter in Guatemala, 1976, nach Solingen-Ohlinga.



Gruß Dieter
 
10Parale Am: 25.07.2016 19:35:22 Gelesen: 34551# 49 @  
@ Fips002 [#47]

Schöner Beleg aus Guatemala.

Hier ein durch einen Eilboten versandter Express-Brief von Antwerpen nach Wien, abgeschlagen am 13.3.16. Den Brief zieren 2 Marken der belgischen Landespost mit Aufdruck (Michel Nr. 2 + 6, Gesamtfrankatur 80 Centimes.

Neben dem Freigabe-Stempel des Postamtes Aachen informiert uns der Absender über sein wahres Wesen:

Herr Pollak, Beamter des k.u.k. General Konsulates in Antwerpen.

Kein offizieller Brief wohl, aber der Beamte war sich seines Standes bewusst.

Liebe Grüße

10Parale




 
Detlev0405 Am: 26.07.2016 15:12:43 Gelesen: 34498# 50 @  
Ein etwas ungewöhnlicher Postbeleg der Deutschen Botschaft in Prag- ein Wertbrief unter Ausnutzung der tschechischen Postvorgaben.

Format des Briefes 385 mm x 195 mm, Material weiche Plastefolie. Der linke Teil (245 mmm x 195 mm) enthielt das Sendungsgut, der rechte Teil war auf der Rückseite reserviert für die Rücksendekarte nach bestätigtem Empfang. Der rechte Teil beinhaltet auch den Freistempel der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland mit tschechischem Text als Absender und dem sensationellen Tarif für einen Wertbrief für 2.000 Kc (ca. 75,- Euro) sowie Rückschein für 48,50 Kc (ca. 1,80 Euro).

Beste Grüße
Detlev




 
Heinrich3 Am: 26.07.2016 21:54:30 Gelesen: 34467# 51 @  
@ 10Parale [#49]

Hallo,

beim Lesen des Empfängers klingelte es in meiner Erinnerung.

Es gab doch den österreichischen Tenor Richard Tauber (1891-1948). Doch dann hätte man dies in der Anschrift erwähnt, wie ich mir Österreich noch 1916 vorstelle. Hast Du die diese Spur verfolgt?

Grüße aus München von
Heinrich
 
Heinrich3 Am: 10.09.2016 14:59:23 Gelesen: 33784# 52 @  
Hallo,

diesen Beleg habe ich soeben für etwa 1 € erworben.



Beim näheren Betrachten kommen mir Zweifel, ob er echt gelaufen ist, ja - ob er nicht eine Fälschung ist.

Laut Michel waren die Marken nur am 16.11.1938 gültig, sind aber gestempelt wie postfrisch bewertet.

Ein Ankunftsstempel von Manta ist nicht vorhanden, allerdings rückseitig ein grüner Stempel der SEDTA.

Dies wäre ein innerhalb Ecuadors gelaufener Konsulatsbrief - gab es schon eine Linie Quito nach Manta?

Fragen über Fragen?

Meinungen?

Danke Heinrich
 
Pete Am: 17.03.2017 20:43:05 Gelesen: 30241# 53 @  
Schöne Grüße vom sowjetischen KGB möchte man meinen, wobei es sich hier um einen Abschlag eines Absenderfreistempels der offiziellen Handelsvertretung der UdSSR in Köln handelt. Nach [1] wurde diese Niederlassung 1958 in Köln, Aachener Str. 240-244 eröffnet.



Absenderfreistempel vom 05.03.1962 aus Köln-Braunsfeld

Die Zeitschrift "Der Spiegel" äußerte sich 1969 in zwei Artikeln ([2] und [3]) u.a. über die o.g. Handelsvertretung im Zusammenhang mit dem Unfalltod eines Diplomaten der Sowjetunion in Köln.

Gruß
Pete

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sowjetische_Handelsvertretung
[2] http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45763440.html (Ausgabe 12/1969 vom 17.03.1969)
[3] http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45702429.html (Ausgabe 13/1969 vom 24.03.1969)
 
drmoeller_neuss Am: 17.03.2017 21:12:07 Gelesen: 30231# 54 @  
@ Detlev0405 [#50]

Ich gehe davon aus, dass 2000 Kcs. die Wertangabe war, und 48,50 Kcs. das Porto für den Wertbrief incl. Rückschein.
 
Detlev0405 Am: 18.03.2017 11:18:38 Gelesen: 30192# 55 @  
@ drmoeller_neuss [#54]

Richtig, wohl etwas unglücklich von mir formuliert.

Gruß
Detlev
 

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