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Thema: (?) (331/336) Deutsches Reich Feldpost 2. Weltkrieg
Das Thema hat 338 Beiträge:
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fogerty Am: 21.05.2021 09:28:51 Gelesen: 21490# 314 @  
volkimal Am: 21.05.2021 10:45:37 Gelesen: 21479# 315 @  
@ KaraBenNemsi [#313]
@ fogerty [#312]

Hallo Ivo und KBN,



12c gab es als Postleitgebietszahl nicht. Es heißt "12b Tirol".

Viele Grüße
Volkmar
 
KaraBenNemsi Am: 21.05.2021 13:13:21 Gelesen: 21453# 316 @  
@ volkimal [#315]

Ja richtig Volkmar, danke für die Korrektur. Steht ja eigentlich auch deutlich auf dem Beleg. ;-)

Grüße

KBN
 
KaraBenNemsi Am: 21.05.2021 22:02:48 Gelesen: 21368# 317 @  
@ fogerty [#314]

Hallo,

danke für die Info zur Quelle, leider ohne Seitenangabe. Da finde ich zwar die behauptete Information nicht, aber jeder kann ja glauben was er möchte.

Grüße
KBN
 
Stefan Am: 29.08.2021 15:53:54 Gelesen: 9917# 318 @  
Nachfolgend ein Feldpostbrief von 1942:



Feldpost vom 08.01.1942 nach Burghaun, adressiert an die Familie Richard Ebert

Lässt sich feststellen, wo der Absender der Sendung - R. Rehberg - mit der Feldpostnummer 38218 zu dem Zeitpunkt eingesetzt war?

Die Sendung ging nicht an den Forenbetreiber Richard - so alt ist er noch nicht. ;-)

Gruß
Pete
 
HWS-NRW Am: 29.08.2021 16:09:32 Gelesen: 9911# 319 @  
@ Pete [#318]

Hallo Pete, hier mal die Grundeinsätze der 299. Infanterie-Division, wo die dazugehörende Vetreinär-Kompanie 299 ihren Einsatz hatte, kann ich Dir nicht sagen.

Deutschland: Februar bis Mai 1940
Frankreich: Mai 1940 bis Juni 1941

Am 14. Mai 1940 griff die Division, zusammen mit der 76. ID und der 36. ID den Sektor Verdun an.

Ostfront, Südabschnitt: Juni 1941 bis Februar 1942

mit Sammlergruß
Werner
 
charly999 Am: 29.08.2021 17:51:07 Gelesen: 9880# 320 @  
@ Pete [#318]

Nach den Angaben im Tessin war die 299.InfDiv, zu der die Veterinärkp gehörte, das ganze Jahr 1942 über bis August 1943 östl Orel im Einsatz. Von Januar bis März 1942 war sie auf die 2. & 6.Armee aufgeteilt, ab dann unterstand sie dem Generalkommando LV.Armeekorps bei der 2.Armee, ab März 1943 einem anderen GenKdo.

Wo sich die VetKp am 08.01.1942 genau befand, wird Dir vermutlich - wenn überhaupt - nur eine Divisionsgeschichte verraten können. Der stückweise Einsatz der Division war den verworrenen Verhältnissen in diesem Bereich während der Abwehr der sowj Winteroffensive geschuldet. Möglicherweise war auch die Vetkp stückweise eingesetzt.
 
Stefan Am: 29.08.2021 18:44:01 Gelesen: 9868# 321 @  
@ HWS-NRW [#319]
@ charly999 [#320]

Ich danke euch beiden für die Infos! Die Stadt Orel (bzw. Orjol) ist als Region eine konkrete Angabe, aus welche Ecke die Sendung ursprünglich kam.

Ich habe zwischenzeitlich mit dem Forenbetreiber Richard telefoniert. Bei dem Epfänger der Sendung handelt es sich um seinen Großvater, bei dem Absender um einen weiteren Verwandten aus seiner Familie.

Gruß
Pete
 
Richard Am: 30.08.2021 15:15:51 Gelesen: 9746# 322 @  
@ Pete [#321]

Bei dem Empfänger der Sendung handelt es sich um seinen Großvater, bei dem Absender um einen weiteren Verwandten aus seiner Familie.

Hallo Pete,

zur Ergänzung: Richard Ebert hiess wie Du schreibst mein Grossvater. Er war verheiratet mit Osmanna geb. Rehberg und der Absender des Briefes ihr Bruder Richard Rehberg. Auch mein Vater war noch im Fronteinsatz in Polen und alle haben die Kriegszeit ohne Verletzungen überstanden.

Schöne Grüsse, Richard
 
Fips002 Am: 03.09.2021 20:22:29 Gelesen: 9327# 323 @  
Feldpost Karte vom Schlachtschiff "Scharnhorst" nach Oldendorf mit Briefstempel Feldpost Nummer 23657.

Text:

In See, am 20.Okt.1939

Vom Schlachtschiff "Scharnhorst"
sendet Ihnen und alle
im Hause die besten
Grüße
Helmut Zabel



Dieter
 
dr31157 Am: 09.09.2021 18:16:40 Gelesen: 8575# 324 @  
Hallo,

ich zeige hier eine Paketkarte, wo ich gern die Feldpostadresse des Absenders wüßte.



Ich bin auf dem Gebiet Laie und komme da leider nicht weiter:

"Absender:
Obergefr. Gr. Gau
18. Lu. Rgt. Ob. D. L. Potsdam ?"

Kann mir bitte jemand weiterhelfen?

Gruß Detlef
 
charly999 Am: 10.09.2021 08:24:35 Gelesen: 8538# 325 @  
@ dr31157 [#324]

Hallo,

18. Kompanie Luftnachrichtenregiment Oberbefehlshaber der Luftwaffe Potsdam.

Weitere Infos zur Einheit kann ich erst in 2-3 Stunden posten.

Gruss
charly999
 
charly999 Am: 10.09.2021 10:53:30 Gelesen: 8514# 326 @  
@ dr31157 [#324]

Das Rgt gehörte zur Luftnachrichtentruppe und war schon im Frieden in Potsdam-Eiche stationiert. Es umfaßte im Laufe der Zeit mindestens 6 Abteilungen mit einer entsprechenden Zahl von Kompanien für Funk-, Fernsprechbetriebs-, Funkhorch- und Flugsicherungsaufgaben. Die Zahl der Abt und Kp wechselte während des Krieges oft, Teile des Rgts waren vorübegehend auch an anderen Orten stationiert.

Ein schöner Beleg!

Gruss
charly999
 
dr31157 Am: 10.09.2021 11:08:55 Gelesen: 8509# 327 @  
@ charly999 [#326]

Hallo charly999,

vielen Dank für die Informationen.

Gruß Detlef
 
Heiko_ Am: 25.09.2021 18:26:36 Gelesen: 7359# 328 @  
Hallo zusammen,

hier hätte ich einen Luftfeldpost-Brief mit Mi.-Nr. 1Ay mit HAN 22660.42 1 vom 03. Juli 1943 nach Bamberg.

Die Feldpostnummer ist 10030. Da ich dieses Gebiet bisher noch nicht besonders intensiv gesammelt habe, verfüge ich leider noch über keine diesbezügliche Literatur, außer dem Michel Deutschland-Spezialkatalog.

Darum wollte ich fragen, ob mir hier jemand mehr über die Geschichte dieses Briefs erzählen könnte? Lässt sich der Ort, an dem er aufgegeben wurde, einigermaßen eingrenzen?

Viele Grüße,
Heiko


 
Morenga Am: 25.09.2021 21:13:47 Gelesen: 7344# 329 @  
@ Heiko_ [#328]

Die Feldpostnummer gehört zum Kommando der 320. Infanterie-Division.

Zum o.g. Versanddatum war die Division in Süd-Rußland im Raum Isjum - Charkow - Belgorod eingesetzt. (Nicht weit weg von der Ukraine)

Schönes Wochenende,

Gruß
Elisabeth
 
charly999 Am: 25.09.2021 21:47:49 Gelesen: 7333# 330 @  
@ Heiko_ [#328]

Der Absender war Kriegsgerichtsrat, gehörte mithin dem Divisionsgericht als Richter (Beamter im höheren Heeresjustizdienst) an und war zugleich Vorsitzender.

Geschrieben wurde der Brief 2 Tage vor Beginn der Offensive im Osten, Unternehmen Zitadelle. Die Division war bei Bjelgorod eingesetzt, unterstand dem Generalkommando XI. Armeekorps als Teil der Armeeabteilung Kempf, Heeresgruppe Süd. In den folgenden Wochen war die Division im Raum Bjelgorod/Charkow in laufende schwere Kämpfe verwickelt.

Auf jeden Fall ein sauberer, auch historisch interessanter Brief!

Gruß
charly999
 
Heiko_ Am: 26.09.2021 09:21:22 Gelesen: 7302# 331 @  
Hallo Elisabeth und charly999,

wow, habt vielen Dank für diese vielen interessanten und ausführlichen Informationen!

Ich habe mal meine weiteren Briefbestände durchgesehen und fand dabei noch fünf weitere Briefe mit der Feldpostnummer 10030, bis auf einen alle an oder von Klaus Müller.

- 22. März 1943: Couvert von Oberstdorf an die Front
- 20. Mai 1943: von Essen an die Front
- 21. Mai 1943: von Krefeld an die Front
- 11. Juni 1943: von Essen an die Front
- 02. August 1943: von der Front nach Bad-Salzschlirf

Ich werde mir wohl dringend mehr Literatur zulegen müssen, damit ich auch diese Briefe so gut einordnen kann.

Viele Grüße und schönes Restwochenende,
Heiko
 
bedaposablu Am: 02.10.2021 18:30:07 Gelesen: 6911# 332 @  
Hallo miteinander,

habe in meinem neuen Ansichtskartenstapel folgende Karten gefunden:



Die erste Karte ist ja Feldpost, die zweite nicht. Bei beiden die gleiche Adresse aber die 2. Karte 2 Wochen später auch die Schrift scheint mir gleich.
Ich kann die Schrift aber nur sehr laienhaft lesen.

Beim genaueren Hinsehen fiel mir der Wehrmachtsstempel auf, zwar sehr schlecht aber mit meiner Phantasie "Kommando Torpedo....."



Kann hier jemand weiterhelfen ?

Bei der Gelegenheit, die Maschienenstempel mit Klischee-Wechsel zum 01.08.1942 in Kolberg?

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
charly999 Am: 02.10.2021 19:03:13 Gelesen: 6906# 333 @  
@ bedaposablu [#332]

Laut der handschriftlichen Absenderangabe gehörte der Absender zur II. Abteilung der Torpedoschule. Das paßt zum Briefstempel. Die II. Abt. lag nach den Angaben im 'Tessin' in dieser Zeit in Kolberg. Zum Wechsel des Stempeleinsatzes kann ich leider keine Angaben machen.

Gruß
charly999
 
bedaposablu Am: 02.10.2021 19:25:31 Gelesen: 6898# 334 @  
@ charly999 [#333]

Hallo Charly999,

vielen Dank für Deine Antwort. Jetzt bin ich schon etwas schlauer und liege mit Torpedo nicht falsch.

Aber Vielleicht kennt noch jemand den Stempel und denn genauen Stempeltext "Kommando Torpedo ..."

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
charly999 Am: 02.10.2021 20:25:25 Gelesen: 6884# 335 @  
@ bedaposablu [#334]

Der Briefstempel ist unvollständig abgeschlagen, aber der Text lautet zweifellos 'Kommando Torpedoschule II. Abteilung Briefstempel'.
 
Gordianus Am: 15.10.2021 16:47:51 Gelesen: 5429# 336 @  
Mal was ganz anderes - Feldpost seiner Zeit voraus.

Tagesstempel auf Brief vom 4.7.49 !

Jetzt wäre nur interessant zu wissen, ob das 1939 sein könnte, oder der "9er" falsch ist ? ;-)

lg
 
charly999 Am: 15.10.2021 22:41:25 Gelesen: 5387# 337 @  
@ Gordianus [#336]

In welchem Krieg soll denn am 4.7.39 eine deutsche Feldpost tätig gewesen sein? Wenn Du eine FpNr angeben könntest, wäre evtl. eine weitere zeitliche Eingrenzung möglich.

Sehr schön zu sehen ist die engere Schreibweise des Wortes FELDPOST im Gegensatz zur Schreibweise mit weiter auseinandergezogenen Buchstaben. Die zwei Typen werden im Michel FpKatalog unterschieden. Im Beitrag 318 sieht man die letztere Schreibweise.

Gruß
charly999
 
HWS-NRW Am: 17.10.2021 11:20:38 Gelesen: 5199# 338 @  
Hallo und einen schönen Sonntag Morgen.

Von mir heute ein Teil einer Kartonverpackung von der Propaganda-Kompanie 689 (FP-Nr. 21022), die wohl bis 1942 tätig war. Der normalerweise portofreie FP-Beleg trägt eine 20-Pfennige-Wertstufe der Ausgabe der Ukraine (MiNr 11).



Die Propagandakompanie war zur Zeit des Nationalsozialismus eine Truppengattung der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS, die der Amtsgruppe für Wehrmachtpropaganda im OKW unterstellt war. Ihr Auftrag bestand in der propagandistischen Beeinflussung der deutschen Bevölkerung und der Soldaten sowie auch der Gegner des Nationalsozialismus.

In der militärischen Praxis verlagerten sich die Aktivitäten der Propagandakompanien nach den Rückschlägen der Wehrmacht im Winter 1941/1942 weg von der Kriegsberichterstattung hin zur sogenannten Aktiv- oder Kampfpropaganda, die das Ziel hatte, die feindlichen Soldaten zu demoralisieren und in ihrer Leistungskraft zu schwächen.

Angehörige waren u.a. die Journalisten Martin Jente (Einer wird gewinnen), Ernst von Khuon, der Sportreporter Heinz Maegerlein, der Verleger Henri Nannen (Stern) und der Regisseur Jürgen Roland.

mit Sammlergruß
Werner
 

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