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Thema: Die Poststempel von München
Das Thema hat 671 Beiträge:
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stempel Am: 18.04.2014 15:58:36 Gelesen: 353773# 22 @  
Ich habe hauch einen, aber aus neuerer Zeit.



Mal sehen, was sich im Laufe der Zeit noch so in meinen Pappcontainern findet lässt.

Gruß
Dieter
 
rostigeschiene Am: 18.04.2014 18:04:14 Gelesen: 353744# 23 @  
Die frühen Maschinenstempel aus München könnten auch Thema einer Spezialsammlung sein.



Gruß Werner
 
Bayern-Nerv Am: 18.04.2014 18:36:57 Gelesen: 353735# 24 @  
Hallo zusammen,

zu diesem Thema eine Seite aus der Mühlradstempelsammlung.



Schöne Grüße
Bayern-Nerv Volker
 
jahlert Am: 18.04.2014 21:35:02 Gelesen: 353708# 25 @  
@ guy69 [#14]

Spielen auf der Festwiese ;-)


 
Cantus Am: 19.04.2014 01:40:59 Gelesen: 353682# 26 @  
Z.B. Sonderstempel aus der Zeit vor 1945.



2.7.1939 - 13.Leichtathletik-Länderkampf Deutschland-Frankreich



18.6.1940 - Begegnung Hitler Mussolini



21.7.1940 - Tag des internationalen Hindernissportes



14.12.1940 - Kriegs-Winter-Hilfswerk 1940/41



4.-5.1.1941 - Gau-Strassensammlung der Beamtenschaft

Viele Grüße
Ingo
 
LOGO58 Am: 19.04.2014 14:10:53 Gelesen: 353634# 27 @  
@ jahlert [#12]

Hallo Jürgen,

mir hat soeben der Vorsitzende der Poststempelgilde, Jürgen Zalaszweski, mitgeteilt, dass auch die Bochmann Nr. angegeben werden kann, wenn daraus nicht eine Systematik wird. Wie es im Forum gemacht wird, sei das in Ordnung. Ebenso die Handhabung in der Philastempeldatenbank.

Du (und andere) stöbern durch diese Kurzbeschreibung nicht illegal in fremden Schatzkisten.

Mit meiner Nachfrage habe ich es geschafft, dass diese Problematik Thema in der Vorstandssitzung wird. Peter und ich werden sicher berichten, wenn es etwas zu berichten gibt.

Viele Grüße aus dem sonnigen Norden
und dir und allen anderen ein frohes Osterfest
Lothar
 
Cantus Am: 19.04.2014 22:28:36 Gelesen: 353591# 28 @  
Auch in der Zeit nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland gab es zunächst in Kreisform schöne Sonderstempel von München, bevor man später zu der ovalen Stempelform überging. Hier drei Beispiele.



24.9.1956 - Oktoberfest 1956



21.7.1958 - Deutsches Turnfest 1958



5.10.1958 - Oktoberfest 1958

Viele Grüße
Ingo
 
jahlert Am: 20.04.2014 09:26:26 Gelesen: 353565# 29 @  
@ LOGO58 [#27]

Vielen Dank für Deine Nachricht Lothar!

Schöne Feiertage im hohen Norden und beste Grüße an die Sammlerfreunde in der Poststempelgilde,

Jürgen
 
LK Am: 20.04.2014 12:52:31 Gelesen: 353535# 30 @  
Hallo zusammen und frohe Ostern,

Berlinstempel habe ich zwar wesentlich mehr, aber hier ein Paar Münchener:





Gruß

LK
 
Cantus Am: 20.04.2014 13:47:10 Gelesen: 353525# 31 @  
Frohe Ostern zusammen,

ich muss auch ein wenig suchen, aber so nach und nach finde ich doch Beispiele zu unterschiedlichsten Stempelarten. Heute nun Absenderfreistempel aus den 1960er bis 1980er Jahren.



29.4.1966



2.10.1979



9.9.1987

Viele Grüße
Ingo
 
Eilean Am: 25.04.2014 23:30:37 Gelesen: 353459# 32 @  
Vielen Dank für die vielen schönen Stempel! Der Entschluss fiel auf einfache Tagesstempel nach 1945 ff. auf Beleg, Sonderstempel werden aber auch nicht verachtet. Ich habe vieles ins Visier genommen. Nun beginne ich auch mal, zu posten, was so herankam:

(13b) MÜNCHEN 62 / f


 
filunski Am: 01.05.2014 19:07:40 Gelesen: 353392# 33 @  
Liebe Freunde der Münchner Stempel,

um das Thema wieder zu beleben stelle ich Euch heute mal einen älteren, etwas ungewöhnlicheren, frühen Münchner Gelegenheitsstempel vor. Dieser Stempel ist als Zeilenstempel ausgeführt, verwandt anlässlich einer Ausstellung für angewandte Kunst, Handwerk, Industrie, Handel, öffentliche Einrichtungen und Sport im Jahre 1908.



Dann auch noch den ganzen Beleg dazu:



Beste Grüße,
Peter
 
abrixas Am: 02.05.2014 08:47:02 Gelesen: 353349# 34 @  
Anbei einen Münchener Stempel mit kopfstehender Jahreszahl.

Ist euch bekannt, dass es eine Forschungsgemeinschaft Münchner Postgeschichte e.V. gibt?

Der Rundbrief Nummer 11 vom November 2012 listet z.B.auf über 60 Seiten eine der interessantesten Perioden in der Post-Geschichte Münchens.

.
 
abrixas Am: 02.05.2014 13:40:58 Gelesen: 353312# 35 @  
Auch das sind Münchener Stempel. Und darüber kann man Einiges berichten!

Als Beispiel eine Seite aus meinem Bayern-Album.


 
filunski Am: 02.05.2014 17:06:15 Gelesen: 353285# 36 @  
@ abrixas [#34]

Hallo abrixas,

tolle Stempel! :-)

Die könntest Du auch gerne in unsere Stempeldatenbank einstellen.

So, um den Beitrag aber nicht ohne Stempel zu beenden, hier noch ein schöner alter Stempel vom Münchner Hauptbahnhof:



Beste Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 02.05.2014 19:15:30 Gelesen: 353265# 37 @  
@ abrixas [#35]

Bei den Briefträgerstempeln werde ich natürlich hellhörig: Gibt es denn für Bayern Übersichten, welcher Briefträger in welchem Stadtteil zustellte? Sind das gar keine kleinen Stempel, sondern tatsächlich als Fingerhut benutzbare?



Hier die Nr. 1 aus der Zeit der BRD, zugestellt Schleißheimer Str.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 02.05.2014 19:21:29 Gelesen: 353263# 38 @  
@ abrixas [#35]



Und hier noch ein gleichartiger vom gleichen Laufweg.

Wieso sind denn Briefträgerstempel auf der Marke in deiner - tatsächlich sehr schönen - Seite? I.d.R. sind die doch zum einen auf der Rückseite und wenn überhaupt an freier Stelle abgeschlagen? [Kleine Anmerkung: Ausnahme nur mit einem s]
 
abrixas Am: 03.05.2014 10:20:35 Gelesen: 353230# 39 @  
@ Eilean [#38]

Wie schon vorher erwähnt, es gibt eine "Forschungsgemeinschaft Münchner Postgeschichte". Ich bin dort kein Mitglied, aber man kann dort Kontakt aufnehmen und Einiges in Erfahrung bringen.

Eine Aufstellung der Briefträger-Stempel, die in diversen bayerischen Städten Bayern zur Anwendung kamen, gibt es mit Sicherheit. Ich habe mir selbst über viele Jahre hinweg einige Übersichten, welcher Briefträger in welchem Stadtteil zustellte, angelegt (Zum Beispiel 818 Stempel von München und 78 von Nürnberg).

Deine Frage 'Wieso sind denn Briefträgerstempel auf der Marke abgeschlagen', würde ich als nachträgliche Entwertung betrachten. Die Briefträgerstempel sind überwiegend auf Vorderseite von Postkarten anzutreffen.

Anbei ein Screenshot einer Seite des Rundbriefes, der sehr interessant ist! Lesenswert!


 
PeterPan100 Am: 04.05.2014 14:25:52 Gelesen: 353184# 40 @  
@ Eilean [#38]
@ abrixas [#39]

Hallo zusammen,

zu den Münchner Briefträgerstempeln möchte ich einige grundsätzliche Bemerkungen anfügen. Es wurde einmal die Frage aufgeworfen, wo der Stempel (Vorderseite oder Rückseite der Sendung) erscheinen sollte, oder evtl. eine nachträgliche Entwertung darstellt.

Grundsätzlich dürfte der Stempel nicht zur Entwertung von Marken benutzt werden, kommt aber trotzdem vereinzelt vor. Bei Briefen wurde der Stempel grundsätzlich auf der Rückseite abgeschlagen. Bei Postkarten grundsätzlich auf der Vorderseite. Logisch eigentlich, sonst wäre der auf den Mitteilungstext gekommen. Aus den Briefträgerstempeln läßt sich meist ein bestimmter Zustellbezirk nicht ablesen. Die Stempel waren Personengebunden. Verblieben also auch bei einem Wechsel des Zustellbezirkes beim Briefträger. Weiter konnte durch die immer häufiger eingesetzten Aushilfskräfte auch durch diese Stempel der Nachweis des zustellenden Briefträgers dokumentiert werden. Das ist also keineswegs ein Problem der heutigen Zeit.

Die Stempel wurden bereits ab ca. 1864 eingesetzt. Es gibt auch einen Oberbriefträgerstempel ein Rechteckstempel mit "O.B.1" auf der Briefrückseite. Wenn ein bereits gestempelter Brief nicht zustellbar war, mußte er dem Oberbriefträger vorgelegt werden. Dieser machte mit seinem Stempel den Abschlag des Briefträgerstempels ungültig. Diese Stempel sind relativ selten und bringen einen nicht unerhebichen Wertzuschlag auf diesem Beleg.

Diese Stempel sollten nicht mit den Landbriefträgerdstempeln verwechselt werden. Diese wurden grundsätzlich auch bei Briefen immer auf der Vorderseite abgeschlagen. Die Stadtzustellstempel gab es nur in größeren Städten.

viele Grüsse
Wolf
 
filunski Am: 06.05.2014 17:46:21 Gelesen: 353115# 41 @  
Verehrte Münchenstempelfans,

heute mal ein schon etwas betagter Tagesstempel aus München:



So, wird jetzt vielleicht so mancher sagen, wo steht denn da was von München. Und ja, genau das steht da, nämlich "von München", oder in der damals auch üblichen Postsprache Französisch "de Munic".

Der Zeilenstempel stammt noch aus der Vorphilazeit, hier aus der Zeit zwischen 1794 bis 1806. In jener Zeit gehörte das Münchner Oberpostamt noch zur Thurn & Taxisschen Post. Erst im Jahre 1808 übernahm dieses die Königlich Bayerische Post. [1]

Hier noch der komplette Beleg dazu:



Beste Grüße,
Peter

[1] Handbuch der Bayerischen Poststempel von Karl Winkler
 
Eilean Am: 06.05.2014 21:47:31 Gelesen: 353088# 42 @  


Ein normaler Tagesstempel aus meiner Hauspost: München 4 / ah / 8000
 
filunski Am: 08.05.2014 10:43:19 Gelesen: 353020# 43 @  
Liebe Freunde und Mitleser bei den Münchner Stempeln,

heute mal eine ganz andere Art von Stempel, natürlich auch wieder aus München, ein sogenannter Freimarkenstempler:



Ein Absenderstempel mit einer Vorausentwertung, hier von der auch heute noch existierenden, und den Leseratten wohl bestens bekannten, Firma Hugendubel. Entwertet am 25.9.1940, und auch hier machte die Propaganda des Dritten Reichs nicht Halt, im Stempelkopf der auch aus anderen Stempeln jener Zeit bekannte Schriftzug "Hauptstadt der Bewegung" :-(. Im rechten Entwerter oben, leider nur mehr undeutlich zu lesen, die Maschinenkennung, hier wahrscheinlich "831".

Interessant noch am Rande, beim Einsatz dieser Freimarkenstempler, wie hier, auf Dauerserienmarken aus der Hindenburgreihe konnte es zu dem Kuriosum "Hindenburg mit Ohrring" kommen. Hier ein sehr gelungenes Beispiel dafür.

Beste Grüße,
Peter
 
abrixas Am: 08.05.2014 12:56:50 Gelesen: 353005# 44 @  
MÜNCHEN hatte noch eine ganz besondere Art von Poststempel (Quasi eine bemerkenswerte Art von Reservestempel)!

Ich zeige zum Eingang ein Beispiel:


 
abrixas Am: 08.05.2014 13:16:01 Gelesen: 353002# 45 @  
@ PeterPan100 [#40]

Du zitierst:

Aus den Briefträgerstempeln läßt sich meist ein bestimmter Zustellbezirk nicht ablesen. Die Stempel waren Personengebunden. Verblieben also auch bei einem Wechsel des Zustellbezirkes beim Briefträger. Weiter konnte durch die immer häufiger eingesetzten Aushilfskräfte auch durch diese Stempel der Nachweis des zustellenden Briefträgers dokumentiert werden.

Besonders die "Personengebundenheit" finde ich bemerkenswert und äusserst interessant! Kannst Du das bitte belegen???

Anbei ein Ausschnitt meiner (Briefzusteller-Stempel) Aufzeichnungen.


 
rostigeschiene Am: 08.05.2014 22:02:21 Gelesen: 352951# 46 @  
@ abrixas [#44]

Hallo abrixas,

wie kommst Du auf Reservestempel?

Wenn Du diese Link öffnest, kannst Du einen Reservestempel sehen:

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=73363#M11

Gruß Werner
 

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