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Thema: Marken bestimmen: Schweiz
Das Thema hat 98 Beiträge:
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ziffer-freak Am: 13.10.2014 03:03:21 Gelesen: 32662# 74 @  
@ dittrich [#73]

Ja, es ist so, dass die Ziffern der 10 und 25 Rp. der Platte III genauso fein schraffiert sind, wie bei der 5 Rp. Zudem wirkt die 25er der Platte III insgesamt viel klarer und auch etwas heller als die der Platten I + II.

Gestempelt ist diese Marke nicht zuletzt auch so teuer, weil sie nur gerade mal während 3 Wochen verwendet werden konnte (Frühdatum 11.XII.1900, gültig bis 31.XII.1900). Ungebrauchte Exemplare werden öfters mal angeboten, meist zu kulanten Preisen (ca. € 400.-).

Leider besitze ich davon auch kein Exemplar - sie ist - nebst den 6 seltenen Zähnungen der Stehenden Helvetia - noch die einzige Lücke bei den gezähnten Marken meiner Altschweiz-Sammlung.

Dafür hier noch je eine 5er und 10er, bei denen die Schraffierung der Wertziffern gut sichtbar ist:





Gruss Andy
 
dittrich Am: 13.10.2014 09:12:05 Gelesen: 32641# 75 @  
@ ziffer-freak [#74]

Richtig, die Platte III ist im Druck viel feiner und auch heller.

Bei deiner 10er, ja kann sein, vom Bild kann ich es erahnen. Meine Augen sind leider nicht mehr die besten.

Grüsse der Dittrich
 
Pete Am: 05.11.2014 19:04:46 Gelesen: 32438# 76 @  
Aktuell versuche ich bei einem Wühlposten die Hauptnummern älterer Schweiz-Marken anhand des Michel-West- und Mitteleuropakataloges (Ausgabe 2003) zu bestimmen. Dabei kam die Frage auf, worin der Unterschied zwischen den Ausgaben "Kreuz über Wertschild" Mi-Nr. 45-49 (Ausgabe 01.04.1882) und Mi-Nr. 50-57 (Ausgabe 1882 für die Nr. 56 und der Rest ab 1894 bzw. 1897) die Unterschiede liegen. In beiden Fällen sind laut Michel die Zeichnung, Zähnung, Druckverfahren und Kontrollzeichen gleich. Lediglich die Farbe variiert etwas bei einzelnen Hauptnummern, bei der Marke zu zwei Centimes mehr oder weniger gar nicht.

Sicherlich könnte man anhand des Stempeldatums versuchen, die billigeren Hauptnummern 50-57 von der teureren Vorgängerausgabe auszuschließen. Dies dürfte mangels Stempelteilabschlägen nicht in jedem Fall gelingen. Mich irritieren die Stempeldaten (13.05.1889; 09.11.1886 und 03.06.1891) der drei nachfolgenden Marken. Demnach müsste es sich um die besseren Hauptnummern 45 und 46 handeln, oder? Ich halte es allerdings aufgrund bisheriger Sammlererfahrung für eher unwahrscheinlich, gleich drei etwas höherwertige Marken in mengenmäßig überschaubarer Massenware zu finden.



Gruß
Pete
 
Gernesammler Am: 05.11.2014 19:22:11 Gelesen: 32430# 77 @  
@ Pete [#76]

Hallo Pete,

die Antwort liegt eigentlich auf der Hand, bei den Michel Nr.45 - 49 handelt es sich um Marken auf weissem Papier und das ist wirklich weiss, die Marken der Nachfolgeserie Michel Nr.50 - 57 hat mittlerweile Papier mit blauen und roten Fasern. Wenn Du hier nicht genau weißt welche Marke es ist, einfach umdrehen und die Rückseite betrachten, sind hier rote und blaue Fasern zu sehen ist es auf jeden Fall die spätere Serie.

Die Kontrollzeichen sind in der ersten Serie mit der zweiten noch identisch nur bei den Farben da geht es auch schon langsam auseinander und man kann vergleichen, aber am einfachsten ist noch die Bestimmung über das Papier.

mit besten Grüßen aus Berlin
Rainer
 
ziffer-freak Am: 06.11.2014 00:40:22 Gelesen: 32404# 78 @  
@ Pete [#76]
@ Gernesammler [#77]

Wie Rainer schon sagte, liegt der Haupt-Unterschied in der Faserung des Papiers. Allerdings ist die Variante mit weissem Papier eigentlich keine eigene Ausgabe, sondern lediglich ein Teil der ersten Auflage. Deshalb sind auch die Farben entsprechend auf beiden Varianten identisch. Abweichungen entstanden erst mit der Zeit.

Pete, ich empfehle dir die Lektüre des Threads "Schweiz: Dauerserie Kreuz/Wertziffern". Dort werden dir bestimmt auch noch viele zusätzliche Fragen beantwortet.

Lieber Gruss
Andy
 
Pete Am: 06.11.2014 18:10:03 Gelesen: 32373# 79 @  
@ Gernesammler [#77] und
@ ziffer-freak [#78]

Danke für die Infos. Die drei betroffenen Marken weisen rückseitig Fasern auf, kein weißes Papier. Im o.g. Michelkatalog (Ausgabe 2003) war der banale Unterschied bezüglich des Papiers leider nicht vermerkt.

Pete, ich empfehle dir die Lektüre des Threads "Schweiz: Dauerserie Kreuz/Wertziffern". Dort werden dir bestimmt auch noch viele zusätzliche Fragen beantwortet!

Mir war in Erinnerung, dass auch zu dieser Schweizer Dauerserie ein Thema existiert und hatte zwar gestern danach gesucht, allerdings nichts gefunden (unzureichende Stichworte bei der Suche?). Eben fand ich das Thema wieder:

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?&ST=6819&page=0

Gruß
Pete
 
ziffer-freak Am: 06.11.2014 23:35:30 Gelesen: 32348# 80 @  
@ Pete [#79]

Ja Pete,

Es freut mich, dass du den Thread "wiedergefunden" hast! Ich hoffe, dass auch sein Inhalt dir zukünftig noch weitere Fragen zu dieser Ausgabe beantworten helfen kann! Ich werde ihn jedenfalls stetig ergänzen und erweitern, und so am Leben erhalten!

Lieber Gruss
Andy
 
jahlert Am: 07.11.2014 10:33:46 Gelesen: 32320# 81 @  
@ Pete [#79]

Die Bezeichnungen für diese Dauerserie sind recht unterschiedlich. Wenn ich am 6. Dezember zum Treff nach Essen fahre, dann bringe ich Dir zur Auswahl ein paar ältere Kataloge mit.

Beste Grüße vom CH-Sammler
Jürgen
 
Dieter Am: 03.04.2016 12:10:36 Gelesen: 26499# 82 @  
Hallo!

Ich habe 2 Marken von der Schweiz zum bestimmen gefaxt bekommen. Bringe diese aber leider nicht als Bild hier rein. Deshalb möchte ich sie beschreiben. Es sind Marken der Schweizer Bundesbahn, zu 50 in Blau und zu 100 in Rotbraun. In meinem Katalog ist auch eine gezeigt, aber mit dem Zusatz, dass diese im Spezial zu sehen sind.

Da mir der Spezialkatalog fehlt, würde ich gern fragen, was die ungefähr wert sind, um das meinem Tauschpartner zu sagen. Ich möchte mich ganz herzlich für eine Antwort bedanken.

Es grüßt Euch Dieter
 
remstal Am: 03.04.2016 19:18:26 Gelesen: 26467# 83 @  
Hallo Dieter,

ohne Bild ist eine Antwort leider nicht möglich. Es gibt von der 50 er blau mindestens 5 verschiedene, von der 100 ebenfalls 4 oder 5 ! Unterschiede auch ob gezähnt oder durchstochen usw.

herzlichen Gruß remstal
 
Dieter Am: 04.04.2016 08:35:25 Gelesen: 26413# 84 @  
Hallo remstal!

Erst einmal vielen Dank für Dein Bemühen. Ich muß mal sehen, wie ich das Bild reinbekomme oder ich muß die Marken mal holen und fotografieren, so habe ich die Bilder immer zeigen können.

Es grüßt Dich Dieter
 
Sachse_70 Am: 15.09.2018 20:53:45 Gelesen: 6738# 85 @  
Ich brauche eure Hilfe, da ich Schweiz eigentlich nicht sammle.

Ich habe bei Stampworld versucht eine Marke zu finden und bin gescheitert, da es sie in der Form dort nicht gibt. Es handelt sich um eine sitzende Helvetia in schwarzgrau, aber mein Exemplar ist geschnitten und nicht gezähnt.

Kann mir jemand etwas über den Wert schreiben und mir mitteilen, was das Oval auf der Rückseite ist?

Danke und liebe Sammlergrüße


 
merkuria Am: 15.09.2018 22:03:48 Gelesen: 6728# 86 @  
@ Sachse_70 [#85]

Guten Abend,

ich denke, bei Deinem Stück handelt es sich um eine ehemals gezähnte Sitzende Helvetia von 1862, bei der die Zähnung abgeschnitten wurde! Die Ursprungsmarke war die Mi Nr. 21. Das Oval auf der Rückseite ist das Kontrollzeichen 1. Dieses Doppeloval mit Schweizer Kreuz wurde den Bogen in trockenem Zustand eingepresst.

Was eine Wertfindung anbelangt, meiner Meinung nach Null.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
Sachse_70 Am: 16.09.2018 10:18:44 Gelesen: 6685# 87 @  
@ merkuria [#86]

Herzlichen Dank für die Antwort.

Auch wenn es eine verstümmelte Marke zu sein scheint, hebe ich sie auf. Ich mag so alte Marken. Es ist Geschichte.
 
Dieter Am: 30.11.2018 11:31:33 Gelesen: 5218# 88 @  
Hallo,

ich habe einen Block von einem Freund bekommen, finde diesen aber nicht im Katalog. Ich denke, weil auch kein Wert darauf steht, das es eine Vignette u.s.w. ist. Kann mir jemand genaueres darüber sagen ? Wo muß ich ihn einsortieren und was ist er eventuell Wert 1 oder 2 € ? Vielen Dank im voraus.

Es grüßt Euch Dieter


 
Heinz 7 Am: 06.02.2019 00:42:20 Gelesen: 3839# 89 @  
@ Dieter [#88]

Zwei Monate nach Deiner Anfrage hast Du noch keine Antwort? - Das ist schade.

1980 gab die Post eine Briefmarke heraus im Rahmen der "Sonderpostmarken PTT Serie". Der 70 Rappen-Wert war dem Jubiläum "50 Jahre Wertzeichendruckerei" gewidmet.



Zumstein Nr. 647, Michel Nr. 1182.

Gleichzeitig erschien ein Buch, das damals in grosser Auflage hergestellt wurde und an viele Vereine und Personen verschenkt wurde. Dem Büchlein war auch dieser oben gezeigte Druck beigelegt, der aber, wie Du richtig festgestellt hast, keinen Frankaturwert hatte. Es ist also eine Vignette der Wertzeichendruckerei.

In den normalen Katalogen ist diese Vignette natürlich nicht aufgeführt. Ich habe aber irgendwo Notierungen für diese Vignette schon gesehen, und meine, es wären ca. CHF 15.00 gewesen.

Solch eine Vignette kann man aber problemlos für wenige Franken erwerben. Sie sind nicht selten und - da sie keine Briefmarken sind - nicht sonderlich gesucht. Man "darf" aber auch 3 Euro dafür bezahlen.

Heinz
 
Heinz 7 Am: 06.02.2019 09:59:46 Gelesen: 3818# 90 @  
@ Sachse_70 [#87]

Sehr richtig! Die Marke ist wunderschön, wenngleich - wenn die Briefmarke auch noch in guter Erhaltung ist, dann ist sie natürlich noch viel schöner!

Das Motiv der Sitzenden Helvetia prägte das Schweizer Briefmarkenbild für viele Jahre Kurz nach Gründung des Bundesstaates wurde eine Serie herausgegeben, die von einigen Sammlern als die schönste Briefmarke der Welt angesehen wird. Sie wird liebevoll "Strubel" genannt.

Im Beitrag: "Vom Nutzen philatelistischer Literatur" habe ich in Beitrag 107 ein Buch vorgestellt, auf das ich Dich hinweisen möchte:



Auf mehr als 600 Seiten wird hier die Briefmarkenausgabe "ungezähnt" besprochen, sie umfasste nur 7 Werte, aber in x verschiedenen, faszinierenden Varianten. Wie Jacques richtig schreibt, ist ein 3 Rappen-Wert nicht dabei.



Das Fehlen einer 3-Rappen-Marke führte dann sogar zu ganz spektakulären und teils sehr teuren Frankaturen, wenn ein Sammler Eineinhalb 2-Rappen-Marken verklebte.

Etwa 8 Jahre nach der ungezähnten kam dann die gezähnte "Sitzende Helvetia" heraus, nun mit mehr Wertstufen. Auch diese Marken ist reich an Unterschieden und sie war sehr lange in Gebrauch.



Auf den Philaseiten findest Du sehr viele Abbildungen zu diesen zwei wunderbaren Briefmarken-ausgaben.

Die zwei Abbildungen habe ich auch aus diesen Themen kopiert:

2 Rappen-Strubel Marke: siehe Beitrag 21 aus Thema: "Schweiz Dauerserie Strubel Ausgabe 1854 ff"

Viererblock der 25-Rp. Marke gezähnt: siehe Beitrag 457 aus Thema: "Schweiz Dauerserie Sitzende Helvetia"

Die zwei Themen haben zur Zeit 195 bzw. 548 (!) Beiträge. Du kannst Dich also stundenlang mit dieser Briefmarke beschäftigen.

Noch schöner ist es, die Marke zu sammeln! Man findet wunderbare Stücke "für einen Apfel und ein Ei".

Viel Vergnügen!

Heinz
 
jk Am: 10.06.2019 18:03:05 Gelesen: 2237# 91 @  
Schweiz, wer kennt diese Marken ?

Ein Bekannter hat diese beiden Marken und fragt wer sie kennt, da nicht im Katalog. Der Aufdruck soll Silber- bzw. Golddruck sein.

Weiss jemand näheres ? Die "Urmarke" ist die Nr. 2531



Gruss Jürgen
 
Baber Am: 10.06.2019 18:38:17 Gelesen: 2213# 92 @  
@ jk [#91]

Hallo Jürgen,

über diese Aufdrucke wurde schon in Tagesaktuelle Kurznachrichten # 550 diskutiert. Das sind private Aufdrucke.

Gruß
Bernd
 
jk Am: 10.06.2019 20:24:50 Gelesen: 2183# 93 @  
@ Baber [#92]

Hallo Bernd !

Danke. Die Nr. 550 ist aber nicht mehr aufgeführt.

Schönen Abend weiterhin.

Gruss Jürgen
 
Richard Am: 12.06.2019 09:25:59 Gelesen: 2136# 94 @  
@ jk [#93]

Hier der Beitrag # 550 von Heinz 7 vom 13.3.2019:

In Basel (Schweiz) sind seit 11.3.2019 (4.00 Uhr morgens) für 72 Stunden "die drey scheenschte Dääg" angebrochen (= die drei schönsten Tage).

Die Basler Fasnacht wurde von der Unesco auf die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit gesetzt (schon 2017). Nun hat die Schweizer Post diesem Anlass mit einer sehr schönen Sondermarke geehrt. - Die Marken auf diesem Bild sind vom Fasnachts-Comité zudem mit einem Gold-Überdruck "MORGESTRAICH 11. März 2019" überdruckt worden. - Ich bin gespannt, wie viele Briefe tatsächlich mit solchen Briefmarken freigemacht werden.



Diese Marke hat übrigens für einiges böses Blut gesorgt. Viele Sammler ärgern sich, dass hier privates Machwerk hergestellt wird. Auch in der Berner Briefmarken-Zeitung wird darauf hingewiesen, dass der Überdruck nicht postalisch, sondern privat ist.

Das ist richtig. Trotzdem ist es schön, dass die Fasnacht mit einer Briefmarke geehrt wird und mit einem publikumswirksamen Anlass auf die Briefmarke hingewiesen wird.

Dass dann die Philatelisten anfangen zu zanken, ob jetzt diese Marke in eine Schweiz-Sammlung gehöre, oder nicht, ist dem Image des Briefmarkensammlers nicht eben förderlich. Es steht zum Glück jedem Sammler frei, das zu kaufen, was ihm Freude macht.

Heinz
 
10Parale Am: 23.06.2019 21:59:33 Gelesen: 1910# 95 @  
Ich weiß, dass es sich bei den 4 Pro Juventute Marken zu je 5 Rappen auf diesem Brief um die Michel Nr. 266 von 1933 handelt. Die linke Marke zeigt oben auch Zahndefekte und mittig einen kleinen Querriss durchs Markenbild. Ok, so weit so gut.

Was mir aber bei der Waadtländerin am Genfer See auffällt, ist die Farbe, die viel grüner ist als die Farben der 3 anderen Marken nebenan, bzw. die 3 anderen Marken scheinen mehr olivgelb abzustrahlen als die linke Marke.

Gibt es hier Typenunterschiede im Druck (Courvoisier) der Farbe? Ich hoffe der Scan zeigt den Farbunterschied ebenso deutlich wie in echt°!

Liebe Grüße

10Parale


 
rosteins69 Am: 24.06.2019 04:10:08 Gelesen: 1891# 96 @  
Laut letztem Zumstein-Spezial aus dem Jahr 2000 werden bei der Marke drei Farbtöne unterschieden:

65a: grün/sämisch
65b: hellgrün/sämisch
65c: dunkelgrün/sämisch

Der häufigste Farbton ist wohl "grün", am seltensten "dunkelgrün" (gestempelt mit 5 Schweizer Franken bewertet).
 
philaworld Am: 22.09.2019 11:08:30 Gelesen: 489# 97 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#72]

Eine Abbildung der 3 Typen ist hier.

Der Strich beim Bindestrich zwischen den Jahreszahlen ist kein Hinweis. Dieser ist auch ein Feldmerkmal bei Platte 2.



Merkmale von Platte I

- Wertschildeinfassung oberer Rand hat drei Linien
- Der Werteindruck ist flach
- Linienzähnung, Erkennung durch ausgefranste Ecken

Merkmale von Platte II

- Wertschildeinfassung oberer Rand hat zwei Linien
- Der Werteindruck ist flach
- Kastenzähnung, schöne und gleichmässige Zähnung auch in den Ecken

Merkmale der Platte 3

- Wertschildeinfassung oberer Rand hat drei Linien
- Der Werteindruck ist mit feinen Strichen gezogen.
- Kastenzähnung, schöne und gleichmässige Zähnung auch in den Ecken
- kommt in nur wenigen Stücken (max. 100 Stk.) gestempelt vor.

Zu den Bewertungen.

Oftmals sprechen Sammler von Katalogpreisen und dass man sich solche Maren nicht leisten könne. man muss verstehen, dass Katalogpreise ein Wunschpreis des Händlerverbandes ist, der diesen Katalog in der Schweiz herausgibt. Wenn man dann an Auktionen nachschaut stellt man fest, dass die Einzelmarken des 25 Rp. Wertes der nachgravierten 3. Platte um die 5000 Fr. gehandelt werden. Zuschlagspreise sind oftmals 4000.- FR. dann kommt der Aufschlag des Auktionators (20%) und die MWST noch dazu.

Wer auf Schnäppchenjagt ist, soll sich eine Postkarte mit den drei Werten kaufen, diese sind teilweise schon für 2000 Fr. zu haben, da hat es diesen 25 Rp. Wert auch drauf. Preisangaben und Abschriften aus Katalogen sind eine heikle Sache. Ich kann dazu nur folgendes sagen: Preis ist das was man bezahlt, Wert ist das was man bekommt. Treffender kann man es nicht ausdrucken.
Lasst Euch von den Katalogpreisen nicht in die Irre führen.

Alle Marken der Platten I und II sowie die 5 Rp und die 10 Rp Marke der III Platte, sind Massenware. Lediglich die III Platte der 25 Rp. Marke ist selten. Doch wenn von einer Marke mehr als 100 Stück gestempelt bekannt sind, hat das nichts mehr mit selten zu tun.



Allerdings muss man auch sehen, Protorichtige Briefe sind rar, von denen gibt es nur 6 Stück.



Richtig selten wird es bei den Farbnuancen, denn vom 10 Rp. Wert der III Platte sind 4 Farben verfügbar. Wobei bei den zwei Maren der mattrosa Farbe die Farbe vermutlich dieselbe war, lediglich das Papier ist anderst. Eines schimmert unter der Quarzlampe gelblich, das andere gräulich.

Ich hab zum Thema UPU 1900 im Jahre 2017 am Seminar des Consilium in Weggis einen Kurzvortrag gehalten, den man sich hier [1] anschauen kann.

So, ich hoffe ich konnte etwas Klarheit schaffen.

Lieber Gruss an alle
Rene

[1] http://www.philaworld.ch/vortraege/Consilium2017-PostgeschichteUPU1900.pdf
 
sollbera Am: 29.09.2019 14:44:49 Gelesen: 344# 98 @  
Guten Tag Zusammen,

ich habe vor kurzem diesen Umschlag erworben, darauf ist meines Erachtens eine Zumstein 93 A (Mi 81 C) zu sehen. Aber diese sollte eigentlich hellblau sein. Ist das nun eine Farbabart, eine Fälschung oder gibt es noch eine andere Erklärung?

Vielen Dank für eure Hilfe!

Gruss, sollbera


 

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