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Thema: (?) (107/112-114/117-118) Deutsches Reich: Portobestimmung von Belegen
Das Thema hat 125 Beiträge:
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dr.vision Am: 22.10.2014 20:54:41 Gelesen: 34537# 26 @  
@ wuerttemberger [#24]
@ volkimal [#25]

Moin, ich danke euch für die schnellen Antworten. Dass ich Langenfeld und Langerfeld verwechselt habe, liegt wohl an der neuen Brille.

Beste Grüße von der Ostsee
Ralf

[Beiträge [#23] bis [#26] redaktionell verschoben]
 
Marcello Am: 01.11.2014 16:19:14 Gelesen: 34401# 27 @  
Hallo miteinander,

ich habe mal wieder ein paar Portofragen. Es geht um die nachfolgenden 3 Luftpostbelege. Mir fehlt die richtige Literatur und nur ein Buch in München ausleihen, lohnt sich gerade nicht. Deswegen frage ich hier mal nach. Vielleicht kann mir jemand hier das erforderliche Porto für die 3 Luftpostbelege erklären bzw. wie sich das Porto zusammensetzt ? Ich habe jeweils Vorder- und Rückseite abgebildet.





Vielen Dank im voraus.

Grüße
Marcel
 
stampmix Am: 01.11.2014 17:21:21 Gelesen: 34385# 28 @  
@ Marcello [#27]

Hallo Marcello,

die beiden Briefe nach den USA 1939:

Auslandsbrief bis 20gr. : 25 Rpf.
Luftpostzuschlag in den USA je 5gr. : 10 Rpf.

Der Brief nach Brasilien 19.3.1940:

Auslandsbrief bis 20gr. : 25 Rpf.
Luftpostzuschlag nach Brasilien je 5gr. : 125 Rpf.

mit bestem Gruss
stampmix
 
Marcello Am: 01.11.2014 17:32:23 Gelesen: 34379# 29 @  
@ stampmix [#28]

Hallo Stampmix,

vielen lieben Dank. Ich stand mit den Luftpostgebühren etwas auf dem Kriegsfuß. Aber jetzt ist ja geklärt. Vielen Dank nochmals und schönen Feiertag.

Gruß
Marcel
 
Friedensfahrer Am: 15.12.2014 13:56:23 Gelesen: 34152# 30 @  
Hallo,

habe mal eine Frage zum folgendem Faltbrief von Grimmenthal nach Meiningen mit dem Abschlagsdatum vom 30.12.1878. Leider ist der Brief ohne Inhalt, rückseitig ist nur der Ankunftsstempel von Meiningen zu sehen.

Warum wurden hier 20 Pfge verklebt? Die Strecke zwischen den beiden Orten beträgt nur 10km. Hat es was mit der Belegart zu tun (Laufschreiben, Drucksache, Zeitungssache o.ä) oder ist es ein Brief der 2.Gewichtsstufe ? Hätte das nicht vermerkt werden müssen ?

Vielen Dank im voraus!



Gruß
FF
 
erron Am: 15.12.2014 15:57:35 Gelesen: 34129# 31 @  
@ Friedensfahrer [#30]

Der Beleg hatte wohl über 15 Gramm gewogen. 1. Gewichtsstufe bis 15 Gramm: Porto 10 Pfg. 2. Gewichtsstufe bis 250 Gramm: Porto 20 Pfg.

Auch wenn die beiden Orte nur 10 Km auseinander lagen, ist es ein Fernbrief.

Beleg von Gross-Gerau nach Darmstadt



Strecke zwischen beiden Orten: max 14 Km; Briefgewicht 17 Gramm, ergibt 20 Pfg Porto.

mfg

erron
 
remstal Am: 02.02.2015 09:45:49 Gelesen: 34098# 32 @  
Portosatz für eine Karte ins Ausland

Hallo liebe Forumsfreunde,

kann mir jemand der Spezialisten den deutschen Portosatz für eine Auslandskarte am 31.7.1923 sagen ? Ich habe leider keine Infoquelle. Vielen Dank.

remstal
 
wajdz Am: 02.02.2015 11:38:38 Gelesen: 34075# 33 @  
@ remstal [#95]

Porto für Postkarte ins Ausland ab 1.7.23 = 480 Rpf, gültig bis 31.7.23 (Tab. aus MiKatalog).

MfG Jürgen -wajdz-
 
remstal Am: 02.02.2015 12:00:21 Gelesen: 34063# 34 @  
Hallo Juergen,

herzlichen Dank.

Anton
 
wuerttemberger Am: 02.02.2015 12:23:35 Gelesen: 34053# 35 @  
@ wajdz [#93]

Es sind 480 Reichsmark!

Gruß

wuerttemberger
 
stampmix Am: 02.02.2015 14:35:52 Gelesen: 34022# 36 @  
@ remstal [#95]

Hallo zusammen,

ich habe mir zur ersten Übersicht der Infla-Portosätze eine einfache Tabelle erstellt, die ich hier als jpg-file zum downloaden anhänge:



bei Anwendung beachten:
Pk = Postkarte
Bf = Brief der 1. Gewichtsstufe
Ds = Drucksache der 1. Gewichtsstufe
Rec = Einschreiben
Eil-O = Eilbrief Ortsbezirk
Eil-L = Eilbrief Landbezirk
Ausland: teilweise geringfügig andere Zeiten der Portostufen
T = Tausend Mark
M = Millionen Mark
B = Milliarden Mark (engl.: Billions)

besten Gruss
stampmix
 
remstal Am: 02.02.2015 16:17:29 Gelesen: 33978# 37 @  
EUCH ALLEN VIELEN DANK.

remstal
 
wajdz Am: 02.02.2015 18:36:07 Gelesen: 33936# 38 @  
@ wuerttemberger [#97]

In der Katalog Deutschland-Spezial 2001 Bd1 heißt es im Text zur Tabelle:

Die Zahlen geben den Portosatz in Pfennig bzw. Papiermark und ab 1925 in Renten- bzw. Reichspfennig an.

So bin ich davon ausgegangen, daß es sich um 480 Pfennig handelte. Beim Blick auf die Marken aus diesem Zeitraum hätte ich allerdings sehen können, daß die Nominale 1923 schon auf M, also Mark lautete.

Danke für den Hinweis, wieder was gelernt. Dabei drängt sich der Gedanke auf, dass die deutschen Postwertzeichen auch bald nur noch ohne Pfennig-, sprich Centnominale auskommen werden. ;-)

@ stampmix [#36]

Danke für die Tabelle, eine sehr praktische Hilfe bei zur Portobetimmung bei Belegen aus der Inflazeit.

MfG Jürgen -wajdz-
 
krasdk Am: 20.03.2015 11:12:58 Gelesen: 33930# 39 @  
Reich - Karte vom 1898. Portogerecht ?

Habe gerade diese Karte erworben. Philatelistisch nur mit handgeschriebene Datum auf die Rückseite. Was bedeutet das grosse V? Und das handgeschriebene oben rechts, bitte?

Freundlichst Kay aus Dänemark.


 
mumpipuck Am: 20.03.2015 14:17:11 Gelesen: 33884# 40 @  
Hallo Kay,

über das "V." weiß ich nichts, aber der Vermerk oben dürfte etwas schwungvoll heißen: "n. abg. zurück" für nicht abgeholt -> zurück an Absender. Vermutlich wollte der Absender die Karte ohnehin wieder haben und hat an einen fiktiven Empfänger geschrieben.

Interessant finde ich den Kreisgitterstempel des Postamts Berlin C. 2 mit den ungewöhnlichen Unterscheidungsbuchstaben "Dg". Solch großen UB kenne ich eigentlich nicht. Das wäre mal interessant zu herauszufinden. Vielleicht fragst Du hier mal unter dem Thema "Die Poststempel Berlins" danach.

Herzliche Grüße
Burkhard
 
Lars Boettger Am: 20.03.2015 15:02:00 Gelesen: 33867# 41 @  
@ krasdk [#39]

Hallo Kay,

V = "Verzögert", ein Stempel der Berliner Rückbriefstelle.

Die Karte ist vollkommen überfrankiert. Normalerweise hätten 25 Pfg. (5 Pfg. für die Postkarte und 20 Pfg. Einschreibegebühr) für die Karte ausgereicht.

Beste Grüsse!

Lars
 
DerLu Am: 20.03.2015 16:21:10 Gelesen: 33838# 42 @  
@ mumpipuck [#40]

Die Karte ging an einen Gast im Hotel Savoy. Die Zahlen in Bleistift sind wahrscheinlich die Zimmernummer(n) ? Ich würde das Handschriftliche als "abg. zurück" für "abgereist zurück" interpretieren. Dem "hoffnungslos überfrankiert" schließe ich mich an.

Beste Grüße

Der Lu
 
krasdk Am: 20.03.2015 16:32:53 Gelesen: 33831# 43 @  
Danke für die Antworten. Zurück an Absender? Es gibt keinen Absender auf der Karte. Vielleicht hat der Absender am Schalter gewartet, bis die Postbeamten die Karte korrekt abgefertigt haben? Das im Blauschrift unten geschriebene 2 ? bedeutet?

danke, Kay
 
krasdk Am: 20.03.2015 16:34:38 Gelesen: 33830# 44 @  
Danke DerLu - hast vermutlich ganz recht. Danke.
 
krasdk Am: 20.03.2015 16:35:59 Gelesen: 33826# 45 @  
Wundert mich, warum die Karte so hoch überfrankiert wurde. Das waren doch ganz gewöhnliche Dauermarken - oder?
 
Hermes65 Am: 20.03.2015 16:41:15 Gelesen: 33823# 46 @  
In einer Zeit, wo es (noch) keine Sondermarken gab, ist letztlich jede Briefmarke eine BRIEFMARKE!
 
Marcello Am: 18.04.2015 15:40:34 Gelesen: 33630# 47 @  
Hallo zusammen,

ich habe hier ein kleines Problem, bei der Bestimmung des Portos. Ich habe leider kein Handbuch für die Luftpostgebühren und extra das Buch in München auszuleihen, lohnt sich im Moment nicht. Deswegen meine Frage.

Ich habe hier einen Beleg frankiert mit einer 50 Pfg Marke. Der Beleg ging von Berlin nach Chicago, Illinois/USA. Meine Frage, welche Portoperiode, welches Porto in die USA und das fehlende Porto ergibt das US Nachporto.



Vielen Dank für eure Hilfe.

Gruß
Marcel
 
Baber Am: 18.04.2015 16:45:25 Gelesen: 33619# 48 @  
@ Marcello [#47]

Hallo Marcello,

wenn ich das Michel Postgeührenhandbuch richtig gelesen habe, hätte der Brief 25 Pfg + 50 Pfg Luftpostzuschlag (je 20g) gekostet.

Es fehlten also 25 Pfg. 1$ war damals = 4,20 Mark. Die fehlenden 25 Pfg entsprachen dann aufgerundet 6 Cent. Wie die 10 Cent zustande kommen, weiß ich nicht.

Gruß
Baber
 
Marcello Am: 18.04.2015 16:48:56 Gelesen: 33616# 49 @  
@ Baber [#48]

Hallo Baber,

vielen lieben Dank für die schnelle Beantwortung. Vielleicht hat der US Beamte die 6 Cent auf die 10 Cent aufgerundet. Aber das ist Spekulation. Zumindest weiß ich jetzt das fehlende Porto.

Gruß
Marcel
 
Basalt44 Am: 18.04.2015 17:23:28 Gelesen: 33602# 50 @  
@ Marcello [#47]

Hallo Marcello,

hier dir Erklärung für die 10-Cent-Nachgebühr bei Deinem Brief. Bei der UPU-Konferenz 1924 in Stockholm wurde festgelegt, dass die Mindestgebühr für das Nachporto (Nachgebühr) 10 centimes (internationale Verrechnungseinheit) beträgt. Siehe auch unter dem Thema "Nachgebühr verschiedener Staaten" vom 30.11.2012, # 187.

Viele Grüsse
Werner
 

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