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Thema: (?) (97) Meine angehende Heimatsammlung Hunsrück
Das Thema hat 98 Beiträge:
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GSFreak Am: 05.05.2018 23:59:52 Gelesen: 16258# 74 @  
Hier ein R-Brief vom 22.07.1923 von Boppard nach Tuttlingen in Württemberg, portogerecht: 100 Mark für den Fernbrief und 80 Mark (2x40 Mark) für das Einschreiben. Entwertet sind die Marken mit zwei verschiedenen Stempeln:

2 x der seinerzeit gebräuchliche Kreisstegstempel mit Gitterbogen oben und unten, UB "C"

1 x der mir sonst weitgehend nur aus dem Innendienst bekannte Kreisstegstempel mit Bogen oben und unten, UB *a*, vermutlich Datum falsch eingestellt: müsste eigentlich der 23.07.1923 sein (die linke einzeln geklebte Marke wurde offenbar zunächst vergessen zu entwerten, was später nachgeholt worden ist).

Es fehlt ein Ankunftstempel von Tuttlingen.

Auf der Rückseite finden sich aber zwei Stempel der Bahnpost aus Köln. Da fragt man sich, weshalb wurde der Brief über Köln geleitet. Hatte man ursprünglich einen anderen Ortsnamen gelesen und in Köln dann festgestellt, daß der Brief eigentlich nach Württemberg gehen sollte: Handschriftliche Eintragung in blau "Württemberg"?



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 10.05.2018 18:33:42 Gelesen: 16091# 75 @  
Hier ein R-Brief vom 26.11.1946 von Boppard nach Iserlohn, Barfrankatur 84 Rpf., Freivermerk (Dreizeiler im rechteckigen Rahmen) in rot mit leicht violettem Touch. Da hat der Postler das Stempelkissen verwechselt, zu dieser Zeit wurde in Boppard üblichweise violett gestempelt. Ich kenne drei Briefe vom selben Tag mit violetter Stempelfarbe.

Nachverwendeter Feldpostzettel, wie er fast das gesamte Jahr 1946 über in Boppard auf R-Briefen zu finden ist. Der Ortsname Boppard ist aufgestempelt (Einzeiler 21 mm in Antiqua)

Abgangsstempel BOPPARD : Zweikreisstegstempel UB c
Ankunfstempel (rückseitig) ISERLOHN 1 vom 28.11.1946



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 01.06.2018 10:15:19 Gelesen: 14439# 76 @  
Hallo zusammen,

hier ist ein weiterer R-Brief aus Boppard. Das Postamt Boppard hat diesen am 26.03.1946 als portopflichtige Dienstsache nach Delmenhorst verschickt. Zusätzlich zur Absenderangabe findet man ein aptiertes Dienstsiegel vom Postamt Boppard (UB b).

Der nachverwendete Feldpost-R-Zettel trägt einen gestempelten Einzeiler (Formularstempel) Boppard in Fraktur, Länge 25 mm.

Der Empfänger in Delmenhorst musste letztlich das Briefporto 84 Pf. bezahlen (portopflichtige Dienstsache), was in Delmenhorst mit dem "Nachgebühr"-Stempel bestätigt wurde. Dennoch findet sich unterhalb des Ortstagesstempels BOPPARD (UB c) ganz schwach ein Abdruck des seinerzeit verwendeten Bopparder "Gebühr bezahlt"-Stempels.

Gemäß Ankunftstempel auf der Rückseite hat der Brief am 29.03. Delmenhorst erreicht.



Vom 28.03.1946 ist mir ein weiterer R-Brief mit gleichem R-Zettel bekannt. Er trägt den Nummerator 475. Abzuleiten ist daraus in erster Näherung, dass innerhalb von drei Tagen mindestens 133 R-Briefe in Boppard abgefertigt worden sind.

Ich bin immer an Originalen, Scans oder Kopien von Boppard Belegen interessiert, insbesondere aus dem Nachkriegszeitraum 1945/1949. Schauen Sie doch bitte einmal diesbezüglich Ihre Belegbestände durch.

Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 09.06.2018 11:30:29 Gelesen: 14024# 77 @  
Hallo zusammen,

meine Heimatsammlung betrifft ja in erster Linie meinen derzeitigen Wohnort Boppard einschliesslich der dem Postamt Boppard zeitweise unterstellten Poststellen bzw. Zweigpostämtern Bad Salzig, Buchholz (Hunsrück), Emmelshausen, Halsenbach, Hirzenach, Niedergondershausen, Pfalzfeld.

Darüberhinaus gilt mein Interesse auch weiteren linksheinischen Orten im oberen Mittelrheintal: Bacharach, Oberwesel, St. Goar, Spay, Rhens) und hier insbesondere der Nachkriegszeit 1945/49 mit den Freivermerken (Barfrankaturen).

Ich möchte hier einmal mit Bacharach beginnen. Bei Wiederaufnahme des Postverkehrs am 01.09.1945 stand offenbar ein bereits älterer "Gebühr bezahlt."-Stempel (im Rechteck) zur Verfügung. Dieser Gummistempel ist im Laufe des Einsatzes aufgequollen, leicht bogenförmig verzogen und ist dann letztlich auseinandergefallen und es ist nur noch der rechte Teil mit "hr bezahlt." verwendet worden.





Hier der Rest des Stempels, links noch mit Rest des Rahmens, der dann später ebenfalls fehlt.



Im Zeitraum Mai/Juni 1946 ist dann der "Ersatz" gekommen: ein Setzkastenstempel "Geb. BEZAHLT", der zumindest bis März 1947 verwendet wurde.



Mein Ziel ist die tagesscharfe Erfassung des Auftretens der Brüche im ersten Freivermerk und des Wechsels zum zweiten Freivermerk (Setzkastenstempel). Dazu brauche ich Ihre Mitarbeit. Schauen Sie bitte einmal ihre Belegbestände durch und schicken Sie mir Scans von allen Barfrankatur-Belegen aus Bacharach. Besten Dank im Voraus.

Viele Grüße aus Boppard
 
GSFreak Am: 02.07.2018 10:24:31 Gelesen: 12900# 78 @  
Hier ein Beleg aus Bad Salzig.

Es ist eine Deutsches Reich Sonderpostkarte (Ganzsache) für das Winterhilfswerk 1939: P 285/05 (v. Bismarck).

Zweikreisstegstempel BAD SALZIG (RHEIN), UB b, vom 08.12.1939, Karte im Bedarf mit viel Text gelaufen nach Bonn.



Gruß Ulrich
 
simon124 Am: 08.07.2018 16:25:41 Gelesen: 12600# 79 @  
Nach längerer Abstinenz meinerseits möchte ich ein paar kleiner Dörfer vorstellen, ich starte mit Wiebelsheim.

- heute ca. 500 Einwohner
- gelegen im Osten des Rhein-Hunsrück-Kreises, Verbandsgemeinde Sankt Goar-Oberwesel, unweit des Rhein
- Kreisgitterstempel ohne UB, 2 Sterne, Ortszusatz "(HUNSRÜCK)" vom 31.8.1918 auf Ansichtskarte, die per Feldpost verschickt wurde



Gruß
Simon
 
simon124 Am: 12.07.2018 21:10:09 Gelesen: 12360# 80 @  
Weiter geht es mit etwas modernerem. Der Leitbereich des Postamtes Simmern dehnte sich nach der Einführung von vierstelligen Postleitzahlen aus. Über das Leitpostamt Simmern lief die Post von Sohrschied (6541) als Poststelle II. Der Simmern Stempel hat einen Verwendungszeitraum vom 18.11.1961-12.02.1982. Die 0 an letzter Stelle der Postleitzahl wurde weggelassen.



Als Quelle diente mir die Lektüre "Das Postamt Simmern und seine Geschichte in Briefen, Stempeln und Dokumenten" von Marco Müller. Hier wird auch ein ähnlicher Beleg aus Niedersohren abgebildet (Abb. 177), die beiden Orte hatten 6541 als PLZ.

Viele Grüße
Simon
 
GSFreak Am: 14.07.2018 18:59:11 Gelesen: 12214# 81 @  
Im Gegensatz zu Bacharach (#77) hat St. Goar offenbar nur einen "Gebühr bezahlt"-Stempel in der Nachkriegszeit verwendet (auf Inlandspost). Hier ein Brief aus meiner Sammlung vom 27.10.1945 (die Wiederaufnahme des zivilen Postverkehrs im Nordteil der Französischen Zone war bereits am 01.09.1945). Dieser 27.10. ist das mir bekannte früheste Datum. Aus dem Zeitraum bis Mai 1947 habe ich dann etwa 15 Belege mit diesem Stempel erfasst.



Für Auslandspost wurde in St. Goar ein "Taxe percue"-Stempel (Einzeiler im Rahmen) eingesetzt. Hier ist mir ein Beleg vom 03.06.1946 bekannt. Allerdings befindet der sich leider nicht in meiner Sammlung.

Gruß Ulrich
 
Magdeburger Am: 25.08.2018 15:41:24 Gelesen: 10483# 82 @  
Liebe Sammelfreunde,

da der Brief hier hervorragend herein paßt und zwischenzeitlich der "Rest" geklärt ist:



Aufgegeben wurde er am 09.05.1850 in Simmern und wurde "An den Königlichen Leutnant der Landwehr Artillerie Herrn Adriani hochwohlgeboren in Iserlohn" adressiert. Er war auch komplett portofrei gewesen, da als Francise "Militaria" No 1116 (als fld. Nummer) gesendet wurde.

Vorderseitig ist die rote Schrift nicht zu entziffern, jedoch korrespondiert diese mit der siegelseitigen Notierung "zu Schloss Holte bei Oerlinghausen".

Auch dort schien der Empfänger derzeit nicht zu sein, den am 15.05. wurde er nun in Oerlinghausen, wo möglicherweise nun auch Poste Restante" notiert wurde (neu) aufgegeben und nach Magdeburg gesendet. Siegelseitig ist noch der Transitstempel von Bielefeld zu sehen und der große Ausgabestempel vom 16.05. der 3. Tour wird von Magdeburg sein.

Ob der Empfänger noch rechtzeitig den Brief erhielt um dies zu schaffen, wie der Inhalt zeigt?



Die diejährige Uebung der Landwehr-
Artillerie findet vom 23. ds. Mts bis incl. 6.
Juni e. statt und sollen Eure Hochwohlgeborenen
derselben in Folge Brigade Erlass vom 7.
v. Mts in Coblenz beiwohnen.
Demgemäß ersuche ich Sie ergebst,
sich gefälligst am 23. ds. Mts. Morgens 6 Uhr
in Coblenz auf dem Clemensplatze zur
Uebung zu gestellen.


Eventuell gibt es hier noch weitere Informationen zu diesen historischen Dokument, was mich sehr freuen würde.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
GSFreak Am: 26.08.2018 09:40:30 Gelesen: 10428# 83 @  
Hier ein großformatiger Wertbrief, gelaufen am 04.07.1973 (20:00 Uhr?) als Postsache vom Postamt Boppard an das Postamt Koblenz (Ankunftstempel 05.07.1973 6:00 Uhr). Rückseitig zwei Siegel vom Postamt Boppard, UB a.



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 08.09.2018 09:24:03 Gelesen: 9729# 84 @  
Hier eine AK vom Grundelbachtal bei St. Goar:

Ortswerbestempel (22b) ST. GOAR - Mit der größten Burgterrasse am Mittelrhein - vom 10.09.1959.



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 29.09.2018 12:47:21 Gelesen: 8766# 85 @  
Hier eine Ansichtskarte aus Boppard nach Neuwied am Rhein vom 14.09.1923 (Inflationszeit):

Im Zeitraum 01.09. bis 19.09.1923 betrug das Fernpostkartenporto 30 Tausend Mark. Da offenbar keine passende Marke zur Hand war bzw. der Platz für mehrere Marken beschränkt war, hat man einen "bezahlt"-Stempel abgeschlagen. Eine Eintragung des Betrages findet sich nicht, nur ein Unterschriftkürzel.



Aus derselben Portoperiode ist mir (bei einem anderen Heimatsammler) ein weiterer Beleg bekannt, vom 06.09.1923. Dieses mal ist ein "Gebühr bezahlt"-Stempel abgeschlagen, ebenfalls nur mit Unterschriftkürzel, und das Ganze ist rot eingerahmt.



An Scans, Kopien oder Originalen solcher Notmaßnahmen aus Boppard während der Inflationszeit bin ich sehr interessiert. Schaut doch bitte einmal Eure Bestände durch.

Dank im voraus und Gruß
Ulrich
 
GSFreak Am: 03.10.2018 08:21:17 Gelesen: 8642# 86 @  
Hier wieder ein Beleg aus Boppard:

Es ist eine Deutsches Reich Ganzsache Mi.-Nr. P 10, gelaufen am 16.03.1882 von Boppard nach Cöln, entwertet mit einem zweizeiligen Rechteckstempel. Das zweites "P" in BOPPARD ist kurz. Ich kenne das auch von einem Stempelabschlag vom 07.11.1981. Ob der untere Teil des "P" tatsächlich weggebrochen ist, kann noch nicht bestätigt werden. Bei einem späteren Datum (09.05.1882) ist das "P" wieder in seiner vollen Größe zu sehen. Möglicherweise waren auch zwei dieser Stempelart im Einsatz.



In meiner Datenbank habe ich die Verwendung dieser Stempelart in Boppard bisher vom 02.03.1880 bis 09.05.1882 dokumentiert (insgesamt 11 Stempelabschläge/Belege). In [#72] ist der Stempel auch in Verwendung als Ankunftstempel gezeigt.

Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 13.11.2018 22:31:01 Gelesen: 7115# 87 @  
Gestern habe ich folgenden Beleg auf dem Vereins-Tauschabend erwerben können. Man muss nur öfter bei den Sammlerkollegen in Erinnerung bringen, was man speziell sammelt, und ob sie nicht doch noch irgendwelche Belege von den entsprechenden Sammelgebieten in ihren Beständen haben. Dann klappt das auch.



Pfingstfest-Grußkarte mit dem sehr seltenen Landpoststempel "Emmelshausen=Liesenfeld / über Boppard", nach Koblenz. Frankiert ist die Karte mit einer 4 Pf-Posthornmarke (= Drucksachenporto), entwertet am 30.05.1952 mit dem häufigsten Nachkriegs-Ortstagesstempel von BOPPARD, UB c, dessen Verwendung in meiner privaten Stempeldatenbank bislang bis September 1954 nachgewiesen ist.

Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 26.11.2018 07:47:39 Gelesen: 6669# 88 @  
Hier eine Chamberlain-Spottkarte (2. Auflage) mit Ortswerbestempel BOPPARD 26.10.1940 per Feldpost zum Fliegerhorst Fritzlar. Ein älterer Bopparder hat mir gestern bestätigt, dass der Empfänger in der Tat auf diesem Fliegerhorst stationiert war.

Meine private Stempeldatenbank Boppard belegt diesen Ortswerbestempel im Zeitraum vom 24.03.1938 bis 12.08.1941 auf insgesamt bisher 36 Belegen.



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 17.12.2018 23:36:26 Gelesen: 5926# 89 @  
Nach dem ich bislang in meiner Ausstellungssammlung "Die Post in Boppard 1945 bis 1949 (Verwendete Poststempel, Freivermerke und R-Zettel/R-Stempel)" den nachfolgenden Beleg nur als Farbkopie zeigen konnte, habe ich heute bei Philatelie Christoph Gärtner mehr oder weniger zufällig das Original gefunden und erwerben können.



Der Brief ist zwar am 04.06.1946 in Emmelshausen abgestempelt (Emmelshausen war seinerzeit eine Pst. I von Boppard), die Freivermerke stammen aber vom Postamt Boppard selbst. Zielort des Briefes war Valkenburg in Holland. Interessanterweise finden sich zwei Freivermerke: ein Ra2 "Gebühr bezahlt" sowie ein "Taxe percue"-Stempel mit zusätzlicher Währungsangabe RM und Rpf. Vorgeschrieben für Auslandspost war eigentlich nur der rote "Taxe percue"-Stempel. Handschriftlich eingetragen sind 75 Rpf. (= entsprechendes Auslandsporto). Der Brief durchlief die französische Zensurstelle Worms (Verschlussstrefen mit spitzovalem Zensurstempel G.C.D.). Ein wirklich eindrucksvoller Beleg.

Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 24.12.2018 11:28:53 Gelesen: 5810# 90 @  
Hier ein Brief vom 12.08.1869 (Jahr gemäß Ankunftstempel auf der Rückseite) aus Boppard nach Hamburg, freigemacht mit 1 Groschen Norddeutscher Bund (Norddeutscher Postbezirk), Mi.-Nr. 16:



Gruß Ulrich
 
simon124 Am: 04.01.2019 21:21:30 Gelesen: 5527# 91 @  
Hallo zusammen,

nach langer Zeit melde ich mich mal wieder. Heute geht es um das Dorf Alterkülz, welches im Rhein-Hunsrück-Kreis liegt und der Verbandsgemeinde Kastellaun angehört. 2005 hatte Alterkülz 460 Einwohner. Bisher kann ich drei Belege mit verschiedenen Stempeln zeigen.

Beleg Nummer 1 zeigt eine Ansicht aus dem benachbarten Spesenroth.



Später folgte der Stempel ALTERKÜLZ / Castellaun Land.



Und zum Abschluss folgt ein Stempel zum 700 jährigen Jubiläum am 29.5.1983.



Viele Grüße
Simon
 
GSFreak Am: 27.02.2019 13:12:15 Gelesen: 4288# 92 @  
Hier zwei Neuzugänge in meiner Heimatsammlung Boppard:

Brief vom 11.09.1845 von Boppard nach Cöln (Ankunftstempel 12.09.).



R-Brief vom 08.10.1925 von Boppard nach Berlin W35 (Ankunftstempel 09.10.1925), freigemacht mit je 2x Deutsches Reich Mi-Nr. 344, 345 und 372, porogerecht 40 Pf. = 10 Pf. für Fernbrief und 30 Pf. für Einschreiben).



Über eine Reaktion, die die Ankündigung dieses ersten Bopparder Ortswerbestempels "Perle des Rheins" seinerzeit ausgelöst hatte, habe ich in [#52] geschrieben.

Gruß Ulrich
 
Seku Am: 27.02.2019 14:44:21 Gelesen: 4267# 93 @  
Zwischen Oberwesel und Bacherach liegt im Rhein die Burg Pfalzgrafenstein. Hier zu sehen mit einem Trans-Europ-Express RHEINGOLD



Sierra Leone 1987 Mi.-Nr. 1020, Block 64

Und nochmals der RHEINGOLD bei Oberwesel



Gambia 2001 Mi.-Nr. 4491
 
wajdz Am: 09.03.2019 18:42:23 Gelesen: 4006# 94 @  
Kaum eine andere Stadt in Deutschland – wenn nicht sogar eine ganze Region – ist so für Edelsteine bekannt und von Bedeutung wie Idar-Oberstein für Achate.

Bund MiNr 1911



Den zahlreichen Vorkommen an Achaten und anderen Mineralien in Idar-Oberstein ist es zu verdanken, dass sich seit dem späten 14. Jahrhundert eine ganze Wirtschaft um die Mineralien entwickelte, die sich u.a. mit dem Abbau und der Bearbeitung zu Schmuck, Gebrauchs- und Ziergegenständen befasste.

Bund MWst MiNr AM 2.1



Über die Jahrhunderte hinweg etablierte sich Idar-Oberstein als Stadt für die Kunst des Edelsteinschleifens, in der sogar Achate und weitere Mineralien aus dem Ausland geschliffen wurden.

DDR MiNr 2011



MfG Jürgen -wajdz-
 
GSFreak Am: 14.05.2019 21:35:19 Gelesen: 2971# 95 @  
Hier eine Auslandspaketkarte vom 30.01.1957 aus Boppard. Das über 19 kg schwere Paket ging nach Brüssel. Da wundert man sich dann nicht über die Gebühr von 10,15 DM. Verklebt sind 5 x Mi.-Nr. 195 und 1 x Mi.-Nr. 184.

Der Zweikreisstegstempel von Boppard mit dem UB d kannte ich noch nicht. Am Paketschalter benutzte man halt einen anderen Stempel als beim "normalen" Postverkehr. Zu finden ist auch noch ein Stempel aus Aachen 5 vom 01.02.1957. Das Postamt Aachen 5 befand sich meines Wissens im Hauptbahnhof.



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 01.06.2019 12:43:54 Gelesen: 2605# 96 @  
Hier eine Nachnahme-Karte als Einschreiben von Boppard nach Zürich in der Schweiz gelaufen.

Freigemacht mit insgesamt 30 Pf (Michel.-Nrn. 70 und 73).

Entwertet BOPPARD am 16.03.1903 mit einem Kreisstegstempel mit Gitterbogen oben und unten, UB a.

Ankunftstempel ZÜRICH 7 (ENGE) vom 17.03.1903.



Damals hat noch Name und Ort als Anschrift ausgereicht.

Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 19.08.2019 22:26:49 Gelesen: 1281# 97 @  
Hier zwei Belege vom Oktober 1945 aus Kirchberg im Hunsrück. Im Nordteil der Französischen Zone war zwar die Aufnahme des privaten Postverkehrs am 01.09.1945, Belege aus dem September 1945 sind aber kaum zu finden. Beide Belege vom 09.10.45 weisen handschriftliche Freimachungsvermerke auf ("Geb.bez." mit Signatur). Obwohl vom gleichen Tag zwei unterschiedliche Schriften und Signaturen.

Hat jemand noch weitere Vergleichsstücke?



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 16.09.2019 11:36:47 Gelesen: 608# 98 @  
@ GSFreak [#73]

Hier eine weitere schachbrettartig überdruckte Urkarte P 314IIa, diesmal gelaufen von PFALZFELD (HUNSRÜCK) am 10.04.1946 nach Junkersdorf bei Köln. Der Freivermerk "Gebühr bezahlt" ist in Boppard abgeschlagen worden und sieht noch relativ frisch aus. Dieser Gummistempel wurde ja auch erst wenige Tage zuvor in Gebrauch genommen. Bereits im Juni 1946 war auch dieser Stempel so deformiert wie sein Vorgänger (Verwendung von für Gummistempel ungeeigneter Stempelfarbe) und er wurde spätestens am 11.07.1946 aus dem Verkehr gezogen. Ab 12.07.1946 gab es dann seinen Nachfolger (Setzkastenstempel).



Gruß Ulrich
 

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