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Thema: (?) (1519) Die Philastempel Datenbank - Dokumentation und Auswertung
Das Thema hat 1526 Beiträge:
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Richard Am: 08.03.2024 18:04:26 Gelesen: 34113# 1502 @  
@ Parachana [#1500]

Ich stimme Olafs Aussage zu, es werden fast täglich irgendwelche Früh- oder Spätdaten entdeckt und diese sollten auf Philastempel vor allem nachgewiesen, also gezeigt werden.

Bitte stellen Deinen Fluorn Stempel auf Philastempel ein, dann haben wir ein erstes Datum.

Jeder bisher auf Philastempel noch nicht gezeigte Stempel der bei uns noch nicht bekannt ist oder ein bisher bei uns nicht bekanntes Früh- oder Spätdatum enthält, ist wichtig für die Stempelforschung, aber auch für die Prüfer, welche diese Datenbank nutzen.

Schöne Grüsse, Richard
 
DL8AAM Am: 08.03.2024 20:23:03 Gelesen: 34068# 1503 @  
@ Parachana [#1500]

ich habe einmal eine allgemeine Frage zu Tagesstempeln. Wie ermittelt man die Laufzeit eines Tagesstempels?

Lass mich den allgemeinen Teil Deiner Frage nochmals ganz allgemein beantworten:

Es gibt zwar zum Teil offizielle Informationen über Laufzeiten von Stempeln (das gilt aber eher nur für sehr wenige Ausnahmefälle). Ansonsten gilt, dass was wir wissen, stammt "von uns", d.h. von Dir und mir und den Altforderen.

Und das was wir jetzt wissen, auch bei über 100 Jahre alten Stempeleinsätzen, ist sehr selten absolut final, d.h. - wie meine Vorschreiber es bereits ansprachen - melde/spotte/uploade bitte (zumindest) jedes neue Datum rechts und links neben den bereits bekannten/gezeigten. Es gibt hier noch vieles zu entdecken. Und ... häufig (meist bis immer) sind auch neue echte "Zwischendaten" ein Upload in die Datenbank wert.

Und BTW, selbst ... falls es mal offizielle Daten bzw. Unterlagen geben sollte, diese müssen nicht wirklich immer der "praktischen" Wirklichkeit vor Ort entsprechen.

Das heisst, nicht immer alles bereits als gottgegeben glauben, nur weil es geschrieben steht. Das ist ja gerade eines der interessanten Aspekte an unserem Hobby.

Also Augen auf und mitarbeiten,
beste Grüße
Thomas
 
Parachana Am: 10.03.2024 14:16:38 Gelesen: 33536# 1504 @  
Hallo,

danke für die Beiträge. Da ich außer von Münster keine Stempel sammle, fallen mir doch immer wieder Stempel von Orten auf die ich nicht kenne. So wie bei diesem. Nach meiner Recherche hatte es mich gewundert das ich einen Stempel fand auf dem das Datum über 20 Jahre weiter war. Die einzigen Vergleichsstempel fand ich bei StampX, jedoch bloß bis 1922. Beim durchschauen des Beitrages Französische Zone ist mir auch kein Einkreisstempel aufgefallen.



Ich habe den Stempel jetzt in die Datenbank eingeführt.

Wünsche noch einen schönen Sonntag
Uwe
 
Christoph 1 Am: 10.03.2024 14:35:56 Gelesen: 33524# 1505 @  
@ Parachana [#1504]

Hallo Uwe,

Du musst Deinen Stempel noch zur Genehmigung freigeben, damit er von der Redaktion bearbeitet und danach dann auch in der Datenbank aufgerufen werden kann.

Ich habe noch einen weiteren Abschlag dieses nachverwendeten Württemberg-Stempels gefunden:



(Quelle: delcampe)

Gruß Christoph
 
Parachana Am: 10.03.2024 14:46:01 Gelesen: 33515# 1506 @  
@ Christoph 1 [#1505]

Entschuldige, habe ich gerade gemacht. Nachdem ich einen zweiten Stempel eingegeben habe.

Danke
Uwe
 
wheilmann Am: 11.03.2024 17:36:37 Gelesen: 33309# 1507 @  
Frage an die Redaktion:

Warum sind in der Stempeldatenbank Dreck-Flecke - rechts und links von Amts-Nummern im unteren Stempelbogen - als Sterne in der Stempeltextzeilen-Beschreibung abgebildet?




weitere Beispiele: 327965, 250744, 250745, 461983 usw., usw.

Gruß Wolfgang
 
Christoph 1 Am: 11.03.2024 20:50:55 Gelesen: 33249# 1508 @  
@ wheilmann [#1507]

Guten Abend Wolfgang,

was Du hier - etwas despektierlich - als "Dreck-Flecke" bezeichnest, sind wohl in den meisten Fällen tatsächlich Unterscheidungszeichen (oder auch teilweise Reste davon). Insofern haben sie schon ihre Berechtigung als Teil der Stempeltext-Zeile.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht, anhand des von Dir angeführten Beispiels des Stempels aus Kappeln an der Schlei das "Rätsel" aufzulösen:



In meiner Abbildung sieht man zu dem von Dir angeführten Abschlag aus unserer Datenbank aus dem Jahr 1946 [1] zwei weitere Abschläge des (identischen?) Stempelgeräts aus den Jahren 1945 [2] und 1936 [3], die beide ebenfalls in unserer Datenbank enthalten sind.

Ich gehe jetzt mal sehr stark davon aus, dass es sich hier um drei Abschläge von ein und demselben Stempelgerät handelt. Denn es ist gut sichtbar, wie sich erste Beschädigungen (Ausbruch eines Teils der unteren Steglinie schon 1936 erkennbar) langsam fortgesetzt haben und dadurch der Stern (Unterscheidungszeichen) über die Zeit hinweg mehr und mehr verstümmelt wurde.

Mithin handelt es sich hier also nicht um einen "Dreck-Fleck", sondern um die verbliebenen Reste des Sterns, somit um einen Teil des Stempeltextes.

Die anderen von Dir angeführten Datensätze habe ich mir jetzt nicht extra angeschaut. Möglicherweise verhält es sich da anders, dann könnte man natürlich auch eine andere Entscheidung für die Dokumentation in der Datenbank treffen. Sollte dies aus Deiner Sicht erforderlich sein, dann beschreibe und belege bitte die notwendigen Änderungen so, dass keine eigene aufwändige Recherche für die Redaktion nötig wird.

Danke und viele Grüße
Christoph

[1] https://philastempel.de/stempel/zeigen/275585
[2] https://philastempel.de/stempel/zeigen/54999
[3] https://philastempel.de/stempel/zeigen/342473
 
volkimal Am: 11.03.2024 21:13:19 Gelesen: 33237# 1509 @  
@ Christoph 1 [#1508]

Hallo Christoph,

du schreibst "Denn es ist gut sichtbar, wie sich erste Beschädigungen (Ausbruch eines Teils der unteren Steglinie schon 1936 erkennbar) langsam fortgesetzt haben und dadurch der Stern (Unterscheidungszeichen) über die Zeit hinweg mehr und mehr verstümmelt wurde."

Bis März 1938 ist zwar die untere Linie nach und nach weiter ausgebrochen, der Stern ist aber davon nicht betroffen und völlig intakt (StampsX). Im Januar 1939 fehlt er dann sofort komplett (Ebay). Damals sind auch keine Reste des Stern zu sehen. Der Stern ist nicht nach und nach verstümmelt sondern aptiert worden - wie bei so vielen Sternchenstempeln des Deutschen Reiches. In der Regel stammen diese Aptierungen aus dem Jahr 1938.

Nach dem Krieg tauchen durch Abnutzung des Stempels wieder Reste des Sternchens auf. Das war bei vielen Stempeln der Fall. Ich kenne Stempel, bei denen die aptierten Sternchen hinterher wieder gut sichtbar waren.

Viele Grüße
Volkmar
 
wheilmann Am: 11.03.2024 22:06:41 Gelesen: 33211# 1510 @  
@ Christoph 1 [#1508]

Hallo Christoph,

mir geht es ausschließlich um die "Dreck-Flecken" - die Reste der ehemaligen Sterne in den Stempeln, die nun wirklich keine Sterne mehr sind.

In dem Stempelabdruck von Cantus kann ich keinen Stern erkennen, den ich in der Stempeltextzeile abbilden muss. Das an der Stelle des Fleckes einmal ein Stern gestanden hat, kann ich ja unter Anmerkung in der Stempelbeschreibung vermerken. Ich habe z.B. auch die Aptierungs-Verfügung von 1938 jedes mal dort vermerkt.

In Deinem zweiten Stempelabdruck (von 1936) erkennen ich eindeutig einen Stern. Wenn ich diesen Stempelabdruck zu beschreiben hätte, würdest Du auch in meiner Beschreibung unter Stempeltext einen Stern dort abgebildet finden.

Mich stören die zwei verschiedenen Beschreibungen für Abdrucke ein und desselben Stempels



Für den ersten Stempel finde ich in der Datenbank unter Stempeltext: LANDSHUT / 1 i, für den zweiten Stempel finde ich in der Datenbank unter Stempeltext: LANDSHUT / * 1 i. Diesen Stern in der zweiten Beschreibung verstehe ich nicht, kann ich mit meiner neuen PC-Brille auch nicht erkennen und deshalb ist aus meiner Sicht, der Stern in der zweiten Beschreibung zu löschen und eine Anmerkung über die erfolgte Aptierung einzustellen.

Da, wo ein Stern zu erkennen ist, ist auch ein Stern abzubilden, dort, wo kein Stern zu erkennen ist, ist m.E. auch kein Stern abzubilden.

Herzlichen Gruß
Wolfgang
 
Christoph 1 Am: 11.03.2024 23:41:39 Gelesen: 33187# 1511 @  
@ volkimal [#1509]
@ wheilmann [#1510]

Vielen Dank, Volkmar, für die gute Erläuterung und danke auch an Wolfgang für das weitere Beispiel, wodurch der Sachverhalt anschaulicher wird. Ich habe mich durch die anderweitigen Beschädigungen im Stempel aus Kappeln täuschen lassen und erkenne jetzt ebenfalls, dass es sich um (wieder sichtbar werdende) Reste aptierter Sterne handelt. Beim Beispiel aus Landshut ist es auch ganz eindeutig, dass hier der Stern im Stempeltext nichts zu suchen hat.

Möglich, dass mich die Bezeichnung "Dreck-Flecken" etwas provoziert hat.

Da, wo ein Stern zu erkennen ist, ist auch ein Stern abzubilden, dort, wo kein Stern zu erkennen ist, ist m.E. auch kein Stern abzubilden. So ist es korrekt und so handhaben wir es natürlich auch im Regelfall in der Datenbank. Wenn doch mal etwas "durchrutscht", dann wird es korrigiert. Das funktioniert am besten, wenn der Fehler über den dafür vorgesehenen Button "Fehler melden" an die Redaktion übermittelt wird.

Letztlich wird es aber immer auch individuell unterschiedliche Wahrnehmungen geben, ob jetzt noch ein Stern zu erkennen ist oder ob es sich nur um "Dreck-Flecken" handelt. Denn letztlich können auch die Reste einer schlecht ausgeführten Aptierung durchaus noch als Stern wahrgenommen werden. Ein Beispiel dafür ist der von Dir, Wolfgang, in [#1507] aufgeführte Datensatz #461983 aus Hamm [1]. Hier hat Peter als genehmigender Redakteur das Sternchen als Teil des Stempeltexts anerkannt. Meiner Meinung nach zu recht.

Viele Grüße
Christoph

[1] https://philastempel.de/stempel/zeigen/461983
 
wheilmann Am: 12.03.2024 16:35:05 Gelesen: 32998# 1512 @  
@ Christoph 1 [#1511]
@ volkimal [#1509]

Hallo Christoph,

herzlichen Dank für Deine schnelle, umfassende Antwort und Entscheidung.

Damit ist alles klar, auch dem letzten Abschnitt stimme ich voll zu und bin ausdrücklich ggf. mit einer anderen Entscheidung eurerseits einverstanden.

Hallo Volkmar,

herzlichen Dank für Deine zusätzlichen Informationen.

Grüße
Wolfgang
 
becker04 Am: 14.04.2024 18:25:08 Gelesen: 29510# 1513 @  
Hallo zusammen,

habe eine kurze Anfrage an die Redaktion.

Welche Stempel gehören zur Stempelart: Ausgabe-Kontrollstempel?

Freue mich über eine kurze Antwort.

Viele Grüße
Klaus
 
becker04 Am: 15.04.2024 18:34:54 Gelesen: 29308# 1514 @  
@ becker04 [#1513]

Keine Antwort ist auch eine Antwort, ist aber auch nicht mehr notwendig, habe für mich dazu eine Lösung gefunden, trotzdem danke für die Aufmerksamkeit.

Viele Grüße
Klaus
 
Christoph 1 Am: 16.04.2024 09:41:13 Gelesen: 29198# 1515 @  
@ becker04 [#1513]
@ becker04 [#1514]

Hallo Klaus,

danke für Deine Geduld. Und schön, dass Du inzwischen für Dich schon eine gute Lösung gefunden hast. Nun würde mich interessieren, wie diese Lösung aussieht? Denn Deine Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten (sonst hätte es vermutlich auch ganz schnell eine einfache Antwort hier gegeben). Wir hatten bislang aufgrund von u.a. Urlaub noch keine Gelegenheit, uns innerhalb der philastempel-Redaktion zu Deiner Frage abzustimmen.

Ich möchte, ohne umfassend in die mir nur beiläufig bekannte Thematik einzusteigen, hier gerne Folgendes festhalten: Die Formulierung "Ausgabe-Kontrollstempel" in der Stempeldatenbank ist möglicherweise missverständlich. Es sind hier m.E. zwei unterschiedliche Stempelarten gemeint.

Zum einen sollen mit dieser Stempelart "Ausgabestempel" bezeichnet werden. Einen sehr guten Überblick, welche Arten von Stempel zu den Ausgabestempeln gehören, gibt m.E. die Website des philaseiten-Mitglieds Aksel aus Dänemark [1].

Zum anderen sollen hier auch "Ausgabe-Kontrollstempel" aufgenommen werden. Das sind in meinen Augen Stempel aus (überwiegend?) der Nachkriegszeit, die als Blanko-Stempel auf Behelfsganzsachen verwendet wurden, um diese (sehr einfach gestalteten) Karten von Fälschungen zu unterscheiden.

So wie ich es verstanden habe (irgendwann mal als Information gelesen oder "aufgeschnappt"), wurden diese Behelfsganzsachen bei der Ausgabe (also beim Verkauf) am Postschalter mit einem Stempel versehen, der nachweist, dass die Karte am betreffenden Tag im betreffenden Postamt "ausgegeben" wurde. Dafür wurden wohl auch überwiegend Stempelgeräte eingesetzt, die ansonsten nicht als normale Tagesstempel zum Einsatz kamen. Hier bin ich aber wie gesagt mit meinen Sammelschwerpunkten ab den 1960er Jahren absolut nicht im Thema und lasse mich gerne eines besseren belehren.

Ein weiterer Typ, der sich diesen "Ausgabe-Kontrollstempeln" zuordnen ließe: Die Blanko-Stempel auf Internationalen Antwortscheinen, die ebenfalls bei Ausgabe der Scheine abgeschlagen wurden, um deren Legitimität zu belegen.

Möglicherweise macht es Sinn, künftig in der Datenbank die "Ausgabestempel" und die "Ausgabe-Kontrollstempel" als separate Stempelarten zu führen. Das wäre jedoch mit einer großen Menge händischer Arbeit zur Umstellung der vorhandenen über 200 Datensätze verbunden.

Viele Grüße
Christoph

[1] http://www.ausgabestempel.de/
 
becker04 Am: 16.04.2024 16:18:25 Gelesen: 29058# 1516 @  
@ Christoph 1 [#1515]

Hallo Christoph,

danke für Deine Antwort.

Mein Problem bestand in der Bezeichnung der Kontrollstempel - so werden sie bei Michel bezeichnet - auf den Behelfspostkarten der britischen Zone und Ausgabekontrollstempel fand ich da recht passend. Als ich danach gesucht habe war das Erstaunen sehr groß was da alles so angelegt ist.

Wenn bei "Ausgabe-Kontrollstempel" zwei Arten gemeint sind müsste doch eigentlich ein Komma hinter dem Bindestrich stehen. Egal wie es ist, nun zu meiner "Lösung".

Für die o.g. Stempel wurden ja vorhandene Geräte genutzt, Tages-, Innendienst-, Gebühr bezahlt Stempel u. a. Diese Art findet sich dann auch in der Stempelart wieder, die Verwendung als Kontrollstempel auf Behelfspostkarte steht dann in der Beschreibung. Die Stempelart "Ausgabe-Kontrollstempel" verwende ich nicht mehr.

Habe in den letzten Tagen ein paar Stempel in dieser Art angelegt und werde vor weiteren Aktionen abwarten ob und wie sie übernommen werden.

Viele Grüße
Klaus
 
becker04 Am: 02.05.2024 09:13:01 Gelesen: 22742# 1517 @  
@ Christoph 1 [#1515]
@ becker04 [#1516]

Hallo zusammen,

das oben besprochene scheint zu funktionieren, allerdings gibt es ein neues Problem mit einem Redakteur. Der will unbedingt den Begriff "Hakenkreuz" haben dort wo eins ist oder mal war. Andere Beschreibungen lässt er nicht zu. Das geht soweit, dass Bilder mit solchen Beschreibungen - vor langer Zeit schon bestätigt - geändert werden und unter seinem Namen in der Philastempel Datenbank auftauchen. Mit Vertrauen hat das nichts mehr zu tun. Aus diesem Grund werde ich meine Arbeit dort einstellen.

Viele Grüße
Klaus
 
filunski Am: 02.05.2024 09:29:44 Gelesen: 22733# 1518 @  
@ becker04 [#1517]

Hallo Klaus,

das sind klare Worte. Als Leiter der Stempeldatenbank erspare ich mir einen Kommentar und auch eine unnötige Diskussion zu der Thematik.

Im Namen der Redaktion bedanke ich mich für deine bisherige fleissige und meist problemlose Mitarbeit. Vielleicht gelangst du ja mal zu anderen Erkenntnissen und kommst zurück. Die Tür steht dir offen.

Gruß,
Peter
 
Winni451 Am: 09.05.2024 10:24:01 Gelesen: 19789# 1519 @  
Hallo zusammen,

ich habe gerade erstmals erfolgreich per freier Bildersuche und Übersetzung den arabischen Text eines Stempels zusammenbekommen, so dass ich das gerne in der Datenbank korrigieren würde. Nun habe ich aber folgendes Problem:

Es sollte in einer Zeile folgendes zu sehen sein:
5eme Jeux Africains /
الدورة الافريقية الخامسة للألعاب
/ 5th Africa Games *

egal was ich versucht habe (in der Datenbank in MS Produkten, in open Office) ich erhalte immer:
5eme Jeux Africains / الدورة الافريقية الخامسة للألعاب / 5th Africa Games *

Vermutlich weil die 5 zum arabischen zugefügt wird. Wenn ich einfach einen beliebigen Buchstaben dazumache, funktioniert es:
5eme Jeux Africains / الدورة الافريقية الخامسة للألعاب t / 5th Africa Games *

Es geht um diesen Stempel: https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/323289 (noch nicht angepasst)

Gleiches gilt für den direkt über und den direkt unter dem Maskotchen zu findenden Schriftzügen "91 / Cairo" (oben arabisch, unten englisch) und dem darunter befindlichen "Cairo / Datumsangabe" in arabisch.

Kann mir jemand den Kniff verraten, wie ich das doch richtig hinbekomme?

Gleiches Probelm: https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/323347 (ich habe ein "z" reingemogelt, deswegen passt es hier)

Grüße
Winfried
 
DL8AAM Am: 09.05.2024 16:35:59 Gelesen: 19630# 1520 @  
@ Winni451 [#1519]

Das Problem habe ich auch regelmäßig, was daran liegt, dass Arabisch ja von rechts nach links geschrieben wird. Wird in einem zusammenhängenden Text aber "beidseitige" Teile vorkommen, passiert das i.d.R. immer.

Eine generelle Standardlösung habe ich aber noch nicht gefunden. Ich spiele mit Leertasten, dem /-Zeichen und dem "Schreiben in einem externen Editor" rum und irgendwann hat es bisher immer geklappt. Try and Error, aber warum ich irgendwann "Glück" hatte, konnte ich bisher leider noch nicht erkennen, sorry.
 
filunski Am: 29.05.2024 14:00:55 Gelesen: 12293# 1521 @  
Kopfstehende Wellenentwerter bei Klüssendorf-Maschinenstempeln

Verehrte Freunde, Nutzer und vor allem fleissige Reporter unserer Stempeldatenbank,

der Eine oder Andere hat es vielleicht schon anhand erhaltener E-Mails zu Änderungen bei eingestellten Stempeln gemerkt, es gibt eine kleine Änderung zu Klüssendorf Maschinenstempeln (Halbstempel).

Bei den BZ-Stempeln (die „unbekannt“ mit rundem Stempelkopf) wurde ja mal festgestellt, dass ein Abstand von 4 mm oder weniger zwischen Stempelkopf und Entwerter (auch Welle) bedeutet, dass der Entwerter kopfstehend eingebaut wurde. Bei Motiven/Werbung ganz eindeutig schon am kopfstehenden Motiv festzustellen und unzweifelhaft, an der Welle sieht man außer einem geringeren Abstand, keinen Unterschied.

Dieses Kopfsteher-Kriterium wurde auch unkommentiert und nicht hinterfragt (auch von mir selbst nicht) für die Klüssendorf Maschinen-Halbstempel übernommen.

Für die Einsätze der Aufstellmaschinen in den BZ kann dies zutreffen, aber für die Klüssendorf-Maschinen stimmt dies so pauschal nicht!

Die Klüssendorf (auch die Standard)-Maschinen-Werbe-/Welleneinsätze wurden zum Einen in der Breite verkürzt und konnten dann später sowohl links- wie auch rechtsbündig in die Halterung auch älterer Maschinen eingebaut werden wodurch sich der Abstand zum Stempelkopf veränderte. Im Laufe ihrer langen Zeit wurden auch immer wieder mal kleine Konstruktionsänderungen an dieser Halterung/Einsätzen vorgenommen die zu unterschiedlichen Abständen geführt haben. Die Forschung dazu ist schwierig, da bislang keine ausreichenden Dokumentationen zu den technischen Details bekannt oder gefunden wurden.

Fazit daraus ist bei den Klüssendorf Halbmaschinenstempeln gibt es keine (erkennbaren) Kopfsteher der Welleneinsätze. Entsprechende Datenbankeinträge habe ich korrigiert/angepasst.

Viele Grüße,
Peter
 
DERMZ Am: 07.06.2024 10:46:28 Gelesen: 5304# 1522 @  
Guten Tag,

das Briefzentrum 80, der Werbeeinsatz "München Stadt weltberühmter Biere" wird ein wenig überarbeitet.



Grundlage für die Benennung der Einsatzstücke ist Band 1902 der Poststempelgilde e.V.. Diese Typen sind bitte nicht zu verwechseln mit den verschiedenen Einsatzstücken, die vor Inbetriebnahme des Briefzentrum 80 in Gebrauch waren.

Mit besten Grüßen Olaf
 
filunski Am: 08.06.2024 00:37:47 Gelesen: 4754# 1523 @  
600.000 Stempel!

Liebe Freunde, Nutzer und insbesondere unsere fleißigen Stempelreporter und -reporterinnen der Stempeldatenbank,

Gestern wurde der sechshundert tausendste, 600.000, Stempel in der Stempeldatenbank von der Redaktion genehmigt. Fast genau nach 12 Jahren gemeinsamer Anstrengung und Arbeit durch viele fleißige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Herzlichen Dank an alle die dazu auf vielfältige Art und Weise beigetragen haben und diese Stempeldatenbank kontinuierlich mit aufgebaut haben!

Lasst uns gemeinsam diesen Weg fortsetzen und wer noch mit einsteigen möchte ist uns gerne jederzeit willkommen.

Zur Feier des Tages ein ganz besonderer "aptierter" ;-) Absenderfreistempel!



Viele Grüße,
Peter
 
Winni451 Am: 09.06.2024 15:25:34 Gelesen: 3925# 1524 @  
Hallo liebe Stempelsammler,

ich habe auf einem Verkaufskatalog des privaten Postdienstleisters Stadspost Apeldoorn einen Stempelabdruck als Muster für die Kunden, den ich für einen AFS halte. Allerdings ist mir nicht klar, ob es sich um einen AFS des Privatpostdienstleisters handelt, oder ob die Stadspost Apeldoorn diesen im Rahmen ihrer Arbeit als Quasi-Konsolidierer einsetzte.

Der Musterabschlag kommt aus der Zeit 1978, genau kann ich es nicht eingrenzen:



Unter was ist der einzustellen? Als AFS der Niederländischen Post oder als AFS der Privatpost?

Mehr Bilder des Verkaufskataloges im Thema "Moderne Privatpost Niederlande: Stadspost Apeldoorn" Beitrag 2.

Grüße
Winfried
 
bedaposablu Am: 09.06.2024 17:37:21 Gelesen: 3844# 1525 @  
@ Winni451 [#1524]

Hallo Winfried!

Schau mal hier [1] rein.

Hier in diesem Link findest du alle niederländischen AFS und am Ende auch dein AFS, aber mit der Bemerkung: Privatpost!

Es sind auch die Unterschiede erklärt, so z.B. haben alle amtliche AFS im Stempel "Nederland"!

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter

[1] https://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Netherlands
 
Winni451 Am: 11.06.2024 18:56:16 Gelesen: 2995# 1526 @  
@ bedaposablu [#1525]

Danke für den Link!

Der Stempel ist bald online [1].

Grüße
Winfried

[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/605097
 

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