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Thema: Marken bestimmen: Schweiz
Das Thema hat 105 Beiträge:
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manfred_5 Am: 14.01.2009 14:00:35 Gelesen: 46348# 6 @  
Hallo,

bei der Marke handelt es sich um die 1910 Schweizer Wappen und Alpenrosen, Mi. Nr. 20, Brief steht in SBK mit 15,- Schweizer Franken.

m.f.g m.probst
 
Göttinger Am: 04.11.2009 10:04:01 Gelesen: 46018# 7 @  
Hallo,

bei der Auflösung einer fremden Sammlung ist mir die Schweiz Markenheftchen 1342 unten geschnitten in die Hände gefallen. Kann sie so nicht im Katalog finden, dort ist nur die vierseitig gezähnte Variante verzeichnet. Ich denke nicht, dass die untere Zahnreihe einfach abgeschnitten ist, dazu ist der Rand unten zu breit.

Kann jemand helfen?

Ich entschuldige mich für die schlechte Qualität des Bildes, habe leider keinen Scanner, aber ich denke mein Anliegen kann veranschaulicht werden.

Viele Grüße

Göttinger


 
Lars Boettger Am: 04.11.2009 10:23:12 Gelesen: 46015# 8 @  
@ Göttinger [#19]

Die untere Zahnreihe ist m.E. abgeschnitten. Schau Dir mal die Abstände zum Markenbild an, die sind sehr gross. Um ein einseitig ungezähntes Stück zu bestätigen, müsste schon deutlich mehr Rand zu sehen sein.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
Philatelist Am: 04.11.2009 14:24:28 Gelesen: 46000# 9 @  
@ Göttinger [#19]

Hallo lieber Sammler,

ich habe mir mal die Marke etwas genauer angesehen, soweit überhaupt möglich bei der schlechten Qualität.

Der m.E. sehr knappe Schnitt lässt auf den ersten Blick tatsächlich eine Zähnungsvariante vermuten, welche aber laut Spezialkatalog nicht existiert.

Das einfachste wäre doch, eine zweite allseits gezähnte Marke, falls Du eine zur Hand hast, direkt neben die hier gezeigte zu legen. Dann siehst Du sofort, ob die Marke nachträglich abgeschnitten wurde, sie müssen nämlich exact die gleichen Abmessungen haben.

Viele Grüße, Günter
 
Göttinger Am: 05.11.2009 08:52:21 Gelesen: 45949# 10 @  
@ Philatelist [#21]
@ Lars Boettger [#20]

Vielen Dank für die Antworten, ich hatte es bereits getan und gestern Abend noch mal nachgemessen: Es ist irgendwie ein Grenzfall. Der untere geschnittene Rand ragt ein gaaaanz kleines bisschen in die Zähnung von Vergleichsmarken hinein. Daraufhin habe ich mir den Rand noch einmal genau unter der Lupe angesehen, er ist aber wirklich vollkommen glatt, es sind keine Ansätze der Zähnung zu erkennen, was ich bei so einem Grenzfall eigentlich annehmen würde.

Also entweder hat es einer wirklich auf den Bruchteil eines Millimeters geschafft, eine absolut gerade Schnittkante hin zu bekommen und dabei die Zähne abzusäbeln, was aber auch schwierig ist, es über die gesamte Fläche so genau hin zu bekommen, oder es ist eben doch ein einseitig ungezähntes Stück.
Wollte ja hier auch nachfragen, ob es eventuell bereits aufgetauchte solche Stücke gibt.

Viele Grüße

Göttinger
 
Tinu Am: 05.11.2009 10:49:36 Gelesen: 45941# 11 @  
Hallo Sammlerkollegen,

bei der 45-Cents Marke handelt es sich um eine Rollenmarke - dass da die Zähne gelegentlich fehlen ist normal - ist also keine Seltenheit.

Gruss Abplanalp
 
Lars Boettger Am: 05.11.2009 11:13:43 Gelesen: 45939# 12 @  
@ Göttinger [#22]

Mir fällt noch folgendes dazu ein:

1. Formate können aufgrund unterschiedlichem Papier oder geänderten Einstellungen der Zähnungskämme oder neuen Platten unterschiedlich sein. Das kann erklären, dass ein Vergleichsexemplar etwas kleiner ist und damit ein "Uu" möglich erscheint.

2. Wenn man als Profifälscher an die Sache herangeht, dann wässert man die Marke sehr lange und presst sie dann sehr stark. Dadurch erreicht man, dass die Marke etwas grösser wird.

Darum werden bei ungezähnten Marken oft Mindestgrössen angegeben bzw. es lohnt sich, die Grösse des Markenbildes zu vergleichen.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
Gerd Am: 26.08.2011 17:20:44 Gelesen: 45232# 13 @  
Schweiz MiNr. 69

Hi,

ja oder nein ?





Ich bin mir nicht sicher. Und wie könnte man den Haken auf der einen Markenrückseite bezeichnen ? Wer ist bereit mir zu helfen ?

Gerd
 
AfriKiwi Am: 27.08.2011 01:41:07 Gelesen: 45202# 14 @  
@ Gerd [#13]

Hallo Gerd,

da die Marke einen Züricher Stempel hat, sollte es leicht ersetzt werden können.

Sonst hilft Bleichmittel.

Der Sammler-Raucher sollte vorsichtiger sein beim Pfeifenstopfen - Reste vom Tabak fielen hinter der Marke rein.

Ich würde den Winkel ignorieren und einfach eine andere finden.

Erich
 
Gerd Am: 27.08.2011 11:52:37 Gelesen: 45181# 15 @  
@ AfriKiwi [#14]

Hi,

habe aber keine andere. Und was bedeutet bei Dir ersätzt?

Gerd

[ersätzt = redaktionell in ersetzt geändert]
 
Postgeschichte Am: 27.08.2011 13:30:20 Gelesen: 45173# 16 @  
@ Gerd [#13]

Hallo Gerd,

es wäre nett, wenn Du genau bezeichnen würdest, was Du wissen willst. Ich vermute, daß Du wissen möchtest, ob es sich hierbei um die Michel Nr. 69 handeln könnte. Auf Grund der Abbildungen (ein Wasserzeichen oder Kontrollzeichen kann ich nicht erkennen) ist m.E. nur eine Zuordnung zur Michel Nr. 78 möglich. Fasern sehe ich in dem Scan nicht. Michel Nr. 69 wurde auf Faserpapier gedruckt, daher dürfte es die auf weißem Papier gedruckte Nr. 78 sein.

Was den Farbstrich angeht, mußt Du, falls es Dich interessiert, eventuell eine chemische Analyse in Auftrag geben. Einen herstellungsbedingten Fehler kann ich nicht erkennen.

Erich meinte wohl, daß Du die Marke durch eine andere "ersetzen" kannst. Man könnte auch "austauschen" oder "auswechseln" dazu sagen.

Gruß
Manfred
 
AfriKiwi Am: 28.08.2011 02:53:43 Gelesen: 45149# 17 @  
@ Postgeschichte [#16]

Danke Manfred - Mea culpa

Erich
 
B-reeze Am: 28.08.2011 13:36:55 Gelesen: 45121# 18 @  
Also wenn mich meine Augen nicht täuschen, aber ich sehe auf den beiden Markenrückseiten ganz deutlich ein Kontrollzeichen.

Gruß
Thomas
 
petzlaff Am: 28.08.2011 13:43:16 Gelesen: 45118# 19 @  
@ B-reeze [#18]

Sehe ich genauso.

LG, Stefan
 
Postgeschichte Am: 29.08.2011 08:35:38 Gelesen: 45088# 20 @  
@ B-reeze [#18]
@ petzlaff [#19]

Schön, daß eure Monitore mehr hergeben als meiner. Es wäre nett, wenn Ihr dann Gerd weiterhelfen und ihm die richtige Michelnummer nennen würdet.

Gruß
Manfred
 
Henry Am: 29.08.2011 15:26:10 Gelesen: 45060# 21 @  
@ Gerd [#13]

Hallo Gerd,

ich sehe zwar auf beiden Marken ein Oval, das dem WZ 1 entsprechen könnte. Ich habe allerdings das Problem, das darin befindliche Kreuz zu sehen. Im Original müsste das aber ohne oder mit Prüfgerät besser sichtbar sein.

Bei der sauberen Marke sehe ich beim 8. Zahn von unten auf der linken Seite und beim 5. Zahn von rechts in der unteren Zähnung jeweils eine Faser. Ob das Schweizer Papier aber mehr Fasern aufweisen müsste, kann ich nicht sagen. Bin kein Schweiz-Spezialist.

Wenn beide Kriterien richtig gesehen werden, ist es die Mi.-Nr. 92.

Auf der verschmutzten Rückseite kann ich keine Fasern erkennen. Unter der Voraussetzung, dass das Oval das Kontrollzeichen 1 ist, läge hier die Mi-Nr. 69 vor.

Zur Feststellung meiner "Weisheit" habe ich das eingestellte Bild per Anklicken vergrößert und diese Vergrößerung dann nochmals auf 400% erweitert.

Mit philatelistischem Gruß

Henry
 
Franz G. Am: 30.08.2011 13:38:46 Gelesen: 45021# 22 @  
@ Gerd [#13]

Hallo Gerd,

die linke Marke ist eine Michel 69C (Zähnung 11 3/4 : 11 1/4 = 13 Zähne senkrecht) und die rechte ist eine Michel 69D (Zähnung 11 3/4 : 12 1/4 = 14 Zähne senkrecht). Auf beiden Marken ist rückseitig das Kontrollzeichen 1Y (Schweizerkreuz im Oval) zu erkennen.

Stehende Helvetia auf Faserpapier gibt es erst ab Oktober 1907 und die haben WZ1 (großes Schweizerkreuz).

Gruß,
Franz G.
 
donpedro33 Am: 07.03.2012 16:57:40 Gelesen: 44610# 23 @  
Hallo zusammen,

bin wieder einmal mehr auf Freunde von PhilaSeiten angewiesen. Kann mir jemand sagen welche Mi.-Nr. die nachstehend gezeigte Marke hat.

Besten Dank im voraus.
Gruß Hans Peter


 
HouseofHeinrich Am: 15.03.2012 21:02:19 Gelesen: 44498# 24 @  
Hallo Briefmarken Freunde,

habe einige Briefmarken aus der Schweiz, wo ich keinen Katalog dazu habe, wegen der Geringfügigkeit meiner Briefmarken.

Nun meine Frage zu dieser Marke MiNr.73, es soll drei verschiedene Platten geben,I. II. III. nun soll dass die Marke mit der Platte II. sein, ist jemand dabei der das bestätigen kann.



Im Voraus bedanke ich mich mit
freundlichen Grüßen

Heinrich
 
Philatelist Am: 15.03.2012 22:20:28 Gelesen: 44486# 25 @  
@ HouseofHeinrich [#24]

Hallo Heinrich,

habe gerade Deinen Beitrag gelesen und möchte versuchen, Dir beim Bestimmen Deiner CH-Marke weiter zu helfen.

Der Hauptunterschied bei diesen Marken ist die unterschiedliche Zähnung. Platte I = Linienzähnung, Platte II = Kammzähnung. Zudem ist die Marke der Platte II ca. 1 mm größer als die der Platte I. Ein ganz wichtiges Merkmal ist der Bindestrich zwischen den Jahreszahlen, welcher bei beiden vorgenannten Platten rechts einen kleinen Ausläufer vorweist, der bei der hier gezeigten Marke offensichtlich auch vorhanden ist.So wie ich das Bild von hier aus beurteilen kann, hat Deine Marke die immer etwas unregelmäßige Linienzähnung, was auf eine Marke der Platte I. schliessen lässt.

Ich hoffe, dass ich Dir etwas helfen konnte und wünsche Dir noch viel Freude beim Bestimmen dieser schönen Marken.

Viele Grüße aus Rheinfelden, Günter (direkt an der Schweizer Grenze)
 
HouseofHeinrich Am: 16.03.2012 10:04:00 Gelesen: 44490# 26 @  
Hallo Philatelist,

ich muss sagen, ich war sehr überrascht, dass es so schnell ging, darüber freue ich mich sehr. Herzlichen Dank für jede Auskunft, die ich von Ihnen bekommen kann.

Habe von diesen Briefmarken insgesamt 7 Stück, wo ich nicht weiß, was es für welche sind wegen den Platten. Gibt es vielleicht auch einen aktuellen Wert dieser Platten I. II. III. ?

Dann hatte ich irgendwo mal gelesen, dass es für gut zentrierte Stücke rechtfertigen Preisaufschläge, wie gehe ich damit um ?

Hier sende ich nochmal Fotos, sind echt schöne Stücke.

Haben Sie vielleicht Interesse, ein paar andere schöne Briefmarken mit mir zu erkundigen der Schweiz, dann würde ich einige Fotos machen und hier rein setzen, wären für andere vielleicht auch interessant.




 
HouseofHeinrich Am: 16.03.2012 14:16:02 Gelesen: 44501# 27 @  
Hallo Philatelist,

habe mal hiervon Fotos gemacht, könnte die MiNr.41 25(C)grün s sein, die anderen beiden weiß ich nicht. Vielleicht Alter und Wert Angabe.

Im Voraus vielen Dank und mit

freundlichen Grüßen

Heinrich



 
sachsen-teufel Am: 16.03.2012 14:38:55 Gelesen: 44495# 28 @  
Hallo Heinrich,

das ist jetzt schon der dritte Thread, den du wegen Schweiz-Marken eröffnest ! Bitte vorhandene Threads nutzen - man kommt ja völlig durcheinander !

Gruß
Michae

[wurde redaktionell zusammengeführt]
 
Philatelist Am: 16.03.2012 15:46:03 Gelesen: 44475# 29 @  
@ HouseofHeinrich [#27]

Lieber Heinrich,

vorausgesetzt, daß der Stempel auf der ersten Marke echt ist, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um die Mi.Nr. 32 und nicht um die Nr. 41.

Genaueres kann man aber nur sagen, wenn man die Rückseite sieht, denn beide genannten Typen wurden auf unterschiedlichem Papier (normales oder gefasertes) mit Kontrollzeichen 1 gedruckt.

KW laut Michel für die 32 = EUR 4 und für die 41 = EUR 100.

Bei Deiner zweiten gezeigten Marke wird es schon etwas schwieriger, da es davon 3 Ausgaben gibt. Wenn man dem Stempel trauen darf, kann es sich nur um die Mi.Nr.67 handeln, da die beiden anderen Ausgaben (Mi.Nr. 75 und Nr. 81)erst später in den Handel kamen. Ein auffallendes Merkmal der Nr. 75 und 81 ist der unterschiedliche Druck des Wortes "FRANCO" am unteren Markenrand. Nr. 67 = ca.5 Euro, Nr.75 = 13 Euro und Nr. 81 = 2,40 Euro (immer billigste Varianten).

Bei der blauen 50 C-Marke handelt es sich um die Nr. 62, die es in vielen verschiedenen Farben und zwei unterschiedlichen Kontrollzeichen gibt. Leider ist es mir aufgrund des Bildes und des schlechten Stempelabdruckes nicht möglich, die hier vorliegende Marke genauer ein zu ordnen. Die billigste Version hat einen Katalogwert von 20 Euro.

Weiterhin viel Spass beim Marken bestimmen, Günter.
 
Philatelist Am: 16.03.2012 17:53:32 Gelesen: 44454# 30 @  
@ HouseofHeinrich [#26]

Heinrich,

bei allen Deinen hier gezeigten Marken handelt es sich um Ausgaben der Platten I oder II. Von jeder Marke dieser Mi.Nr. 73 gibt es jeweils zwei Farben. Um welche dieser Farben kann ich beim besten Willen ohne ein mir im Original vorliegendes Stück nicht entscheiden. Hier ist die Mitarbeit eines kompetenten Prüfers gefragt. Die Katalogwerte liegen zwischen 40 und 80 Euro. Einen Aufschlag für gut zentrierte Stücke kann ich leider nicht bestätigen, auch der Katalog gibt hierzu keine Hinweise. Selbstverständlich ist eine gut zentrierte Marke immer vor zu ziehen, sofern vorhanden.

Viele Grüße, Günter
 

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