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Thema: (?) (90) Wertschätzung: Deutsches Reich
seefie Am: 25.04.2008 19:49:41 Gelesen: 33790# 1 @  
Hallo alle zusammen,

ich bin neu hier im Forum und wollte fragen ob mir jemand etwas zu den Marken sagen kann bzw. über deren Wert.


 
AfriKiwi Am: 26.04.2008 01:01:15 Gelesen: 33757# 2 @  
@ seefie [#11]

Hallo 'seefie',

Willkommen bei PhilaSeiten und danke Dir für die Mühe Deiner Erstellung eines guten Bildes.

Die Marken sind im Katalog je € 0,30 Wert nach meinem Katalog (2002) Die 30 Pf Marke wurde gebraucht als eine Quittungsmarke, hat aber auch nicht mehr 'Wert'.

Erich
 
AfriKiwi Am: 15.04.2009 03:47:23 Gelesen: 33352# 3 @  
Mehr genau Deutsche Besetzungsausgaben 1939-45.

Im Bild unten 4er Blocks von 1941 geschnitten.

Mein 1997 Michel:

71U-75U, 77U-81U je DM 3.50
83U je DM 500.-
84U je DM 600.-
85U je DM 600.-
86U und 88U je 6.-
87U je DM 550.-

Die Qualität ist als ob Joseph sein Propaganda hier selbst pflegte und Prüfung nicht notwendig war.

Die Michelpreise sind sehr unterschiedlich pro Marke - stimmt das ?.

Es is ja besser die Blocks mit Rand so zu verkaufen. Dann sind Katalogpreise x 4 und Postfrisch und so den Wert ?

Preisvorstellung ohne Prüfung !

Voraus für Meinung und Schätzungen vielen Dank.

Erich


 
Pete Am: 15.04.2009 18:57:13 Gelesen: 33316# 4 @  
@ AfriKiwi [#23]

die Katalogbewertungen nach Michel-Spezial 2006 (Preise in Euro):

Mi-Nr. 71U-75U und 77U-81U je 1,50
Mi-Nr. 83U (50 Gr.) 700,00
Mi-Nr. 84U (60 Gr.) 800,00
Mi-Nr. 85U (80 Gr.) 800,00
Mi-Nr. 86U (1 Zl.) und 88U (1,60 Zl.) je 3,00
Mi-Nr. 87U (1,20 Zl) 250,00 (im Scan nicht vorhanden)

Kann es sich bei den Werten zu 50; 60 und 80 Gr. auch um die Marken Mi-Nr. 110U-112U (Wert je 4,00 €) handeln?

Gruß
Pete
 
Lars Boettger Am: 15.04.2009 19:54:04 Gelesen: 33301# 5 @  
@ AfriKiwi [#23]

Hallo Erich,

ich fürchte, Pete hat mit seiner Einschätzung recht. Nur die 86U und 88U scheinen im Stichtiefdruckverfahren gedruckt worden zu sein. Der Rest sieht verdächtig nach Rastertiefdruck aus. Das müsstest Du leicht mit einer guten Lupe überprüfen können.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
AfriKiwi Am: 16.04.2009 00:33:19 Gelesen: 33275# 6 @  
@ Pete [#24]

Vielen Dank pete für die ausführliche Information.

Mit Mi 110U - 112U habe ich auch nicht gerechnet, danke für diesen Hinweis.

@ Lars Boettger [#5]

Danke für Deinen Input, wie immer zum nachdenken.

Und genau ist es so, mein Porsche muß halt noch weiter Staub sammeln es sind wohl alle billigen Werte. Ein kleiner Trost ist Mi86 und Mi88 hat Riffelgummi (5x - wow!)

Mitglieder können sich melden via email im Falle dass Interesse besteht um mal zu einem Verkaufspreis zu kommen.

Erich
 
AfriKiwi Am: 14.06.2009 08:42:35 Gelesen: 33071# 7 @  
Heute etwas was ich bei einer Sammler Veranstaltung erworben habe weil es so gerade mit Frankfurt am Main zu tun hat.

Wer teilt mir den Wert dieser Ganzsache mit, leider geht mein Katalog nur ab 1933.

Habe ja nicht gedacht daß man solche alte Dinge hier findet.

Vielen Dank voraus für die Mühe.

Erich


 
Stempelwolf Am: 14.06.2009 23:25:37 Gelesen: 33031# 8 @  
@ AfriKiwi [#7]

Hallo Erich,

dieser private Briefumschlag der anlässlich der Frankfurter Messe aufgelegt wurde ist in 2 verschiedenen Hermeskopffarben erschienen. Beim vergrößern kann ich nicht erkennen, welche Farben das sind. Zur Auswahl stehen olivgrün/zinnoberrot oder dkl'grün/karminrot. Der Preis für ungebraucht ist in beiden Fällen der Gleiche: 15,- Euro (PU 46/C1).

Beste Grüße
Wolfgang
 
AfriKiwi Am: 15.06.2009 00:05:10 Gelesen: 33023# 9 @  
@ Stempelwolf [#8]

Hallo Wolfgang,

Herzlichen Dank für die rasche Information. Mir ist es nach Deinem Hinweis deutlich dunkelgrün.

Jemand hat wohl auf dem Brief geschrieben PU42C1, so sieht man daß eine solche Information schon veraltet sein kann.

Ich hatte hier € 4.50 dafür bezahlt was mir scheint als ein fairer Preis. Die Erhaltung nach 90 Jahren ist sehr gut aufbewahrt wohl in Sammlungen und hatte sicher selten eine Vandalkiste gesehen.

Erich
 
AfriKiwi Am: 01.08.2009 11:02:13 Gelesen: 32881# 10 @  
Wer kann Antworten ?

Leider nicht auf Belegen.

Der 10 Milllione Streifen GODESBERG 30.11.23
Das 20 Milllionen Paar Ort ? 24.11.23
Der 4er Block BERLIN SW 30.11.23
Der 5er Block, leider schon fast getrennt, CÖLN 29.11.23 mit Perfin H A mit
S-Scheife !

Frage:-

Ab wann wurde CÖLN = KÖLN oder war es nur ein alter Stempel der wieder mal gebraucht wurde ?

Größere Einheiten sollten doch etwas mehr Wert sein - oder ?

Ich rate mal - 3er Streifen (3 plus 1 Marke) 4 Block (4 plus 1 Marke) usw.

Erich


 
sammler72 Am: 10.10.2009 18:48:14 Gelesen: 32799# 11 @  
Hallo,

ich habe da eine Briefmarke und möchte mal wissen was so etwas wert ist.

Danke im Voraus.


 
germaniafreund Am: 10.10.2009 19:06:44 Gelesen: 32794# 12 @  
@ sammler72

Hallo sammler 72,

ich sage es mal solopp, diese Marke ist NICHTS wert.

Zustand desolat, Stempel nicht identifizierbar, Farbe die billigste.

Klaus
 
reichswolf Am: 10.10.2009 20:41:07 Gelesen: 32765# 13 @  
@ AfriKiwi [#10]

Hallo Erich,

wikipedia schreibt zu Deiner Frage (Ergänzungen in eckigen Klammern stammen von mir):

"[Die ursprüngliche Schreibweise ist die mit C, da der Name vom lateinischen colonia stammt.] Mit der Angliederung an Preußen [1815] gewann nationalistisches Denken zunehmend an Bedeutung. Die liberalen Französischen Gesetze wie der Code civil blieben jedoch in Kraft. Der Name der Stadt wurde aber sofort germanisiert [also mit K geschrieben]. Der preußische Innenminister bestimmte aber 1900 durch einen Erlass, hinter dem der König und Deutsche Kaiser Wilhelm II. stand, dass die Stadt fortan nur mit C geschrieben werden durfte. Die liberalen Zeitungen, wie die Kölnische Zeitung, hielten sich allerdings nicht daran. Nach dem Ende des Kaiserreichs 1918 verkündete das Städtische Nachrichtenamt unter dem Oberbürgermeister Konrad Adenauer am 1. Februar 1919: „Der Städtenamen Köln wird von jetzt an im Bereich der städtischen Verwaltung wieder mit K geschrieben“."

Beste Grüße,
Christoph
 
AfriKiwi Am: 11.10.2009 02:56:58 Gelesen: 32731# 14 @  
@ reichswolf [#13]

Hallo Christoph,

tolle genaue 'germanisierte' Antwort - vielen Dank.

Da nun die Marken einen Stempel haben von 1923 mit (C)öln ist es jetzt zu beweisen ob er überhaupt echt gebraucht war zu dieser Zeit:

Ich kann mir schon gut vorstellen daß amtlich C für Köln nicht gedulded wäre vor 1919 und die Veränderung im Stempel zur Zeit nicht Nummer 1 war auf der 'Zu Tun' Liste.

Erich
 
junior Am: 12.10.2009 11:09:52 Gelesen: 32685# 15 @  
Hallo an alle kundigen Briefmarkensammler!

Ich habe von meinem Opa ein Album geschenkt bekommen, habe aber nicht die Erfahrung auf dem Gebiet. Er selbst hatte es auch in jungen Jahren nur gesammelt. Meine Frage ist ob es sich lohnt die Marken prüfen zu lassen, was dies kostet (Preis pro Marke oder alle komplett)? Sollten die Marken nur einen Wert von zwei drei Euro haben,lohnt sich der Aufwand nicht. Für Eure fachkundigen Antworten bedanke ich mich jetzt schon einmal.




 
doktorstamp Am: 12.10.2009 11:23:56 Gelesen: 32677# 16 @  
@ junior [#15]

In deiner Stadt ist die Briefmarkenclub Hannover, sie treffen sich regelmässig.

Von dem was du abgebildet hast sind am besten die Zusammendrucke aus Markenheftchen, vermutlich ist aber mehr da, daher den Vorschlag den Club in Hannover auszusuchen und die Sammlung dort schätzen zu lassen.

Ansonsten in Bahnhofsnähe sind einige Briefmarkengeschäfte, nicht sofort verkaufen. Einer dieser Händler ist im BCH Mitglied. Er handelt ehrlich.

mfG

Nigel
 
junior Am: 12.10.2009 11:32:47 Gelesen: 32675# 17 @  
@ Nigel,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Werde dann wohl mal den Club aufsuchen. Händler sollte man nicht unterstützen. :)

Fragen kostet aber nichts, danke. Ansonsten bin ich auf andere Antworten hier im Forum gespannt.
 
junior Am: 12.10.2009 11:43:57 Gelesen: 32670# 18 @  
Hier noch ein Bild:


 
ringlaan Am: 25.01.2013 17:18:41 Gelesen: 29695# 19 @  
Feldpost

Kann mir eine helfen mit diese Briefmarke ? Sie kommt von einer älteren Person, die verstorben ist. Hat diese Briefmarke einen Wert ?

Danke, Etienne
 


Georgius Am: 25.01.2013 17:42:43 Gelesen: 29685# 20 @  
@ ringlaan [#19]

Hallo ringlaan,

diese Zulassungsmarke für Feldpostpäckchen bis 2 kg findest Du im Michel Deutschland 2011/2012 bedarfsgestempelt mit 350,- € bewertet; mit Gefälligkeitsstempel allerdings nur mit 4,50 €.

Viele Grüße
Georgius
 
Fridl Am: 22.01.2014 16:10:18 Gelesen: 28778# 21 @  
Bitte um Wertbestimmung

Hallo

Ich habe von meinem Vater einige Briefmarken geerbt. Wären Sie so freundlich, mir zu sagen, ob diese Briefmarken etwas Wert sind und falls ja, wo ich sie am besten verkaufen kann.

Vielen Dank für Ihre Hilfe.



 
Kontrollratjunkie Am: 22.01.2014 16:31:14 Gelesen: 28766# 22 @  
Hallo Fridl,

die Briefmarken sind etwas wert. Wie viel kann man nur sagen, wenn die Qualität der ungestempelten Marken geprüft wurde.

Insgesamt machen die Albenseiten einen sehr guten Eindruck und ich vermute, dass es noch nicht alle Marken sind, die Dir hinterlassen wurden ? Hinsichtlich des Verkaufes muss man sich überlegen, ob man Zeit hat und dieselbe investieren möchte oder alles möglichst schnell weg soll. Davon hängt dann auch die Strategie ab.

Weitersammeln ist keine Option ? Du hättest immerhin einen tollen Grundstock zur Verfügung.

Gruß
KJ
 
Cantus Am: 22.01.2014 16:42:40 Gelesen: 28753# 23 @  
@ Fridl [#21]

Hallo Fridl,

das, was du da zeigst, ist schon eine sehr schöne Sammlung, allerdings müssen zur exakten Wertschätzung unbedingt die Markenrückseiten hinsichtlich einer unversehrten Originalgummierung geprüft werden. Da du selber davon wohl keine Ahnung hast, sollte das ein Fachmann machen. Insbesondere auch deshalb, damit bei der Bewegung der Marken nicht etwa irgendwelche Teile der Zähnung beschädigt werden, denn das wäre wertmindernd.

Wenn du nicht sofort und um jeden Preis verkaufen willst (es wäre schade um diese Sammlung), dann solltest du dich an ein wohl beleumdetes niedergelassenes Briefmarkenauktionshaus (davon gibt es einige in Deutschland) wenden. Deren Vertreter kommen auch ins Haus zur Begutachtung. Falls du dazu Adressen oder weitere Tipps haben möchtest, schick mir eine Mail oder schreib hier etwas.

Viele Grüße
Ingo
 
DMD Am: 22.01.2014 17:12:20 Gelesen: 28730# 24 @  
@ fridl

Als Beispiel die Marke im 2. Bild mit dem Zettel 425 X (das X bezeichnet hier die Lage des Wasserzeichens).

Ist das wirklich die Marke mit dem Wasserzeichen UND der Gummi ist original und unberührt, so beträgt der Katalogwert 8000 € + Aufschlag für Eckrand.

Ist der Gummi beschädigt oder mit Falz oder ... so beträgt der Katalogwert 1300 € + Aufschlag für Eckrand.

Ist das Wasserzeichen Y, so beträgt der Katalogwert 2,50 € bzw. 0,70 €.

Die Erlöse betragen ungefähr 15-40 % vom Katalogwert.
 
LK Am: 22.01.2014 17:42:44 Gelesen: 28703# 25 @  
@ Fridl [#21]

Hallo Fridl,

von den bisher gezeigten ist sicherlich die 10 Pfg E.E.L.P auf Karte das Spitzenstück. Sieht gut aus und sollte auf jeden Fall attestiert sein, ich sehe hier aber keinen Problemfall.

Mit Attest einwandfrei sind hier immer 1200 - 1300 Euro Erlös zu erwarten.

Zu den postfrischen ist schon alles gesagt, Prüfung auf jeden Fall erforderlich.

Gruß

LK
 
doktorstamp Am: 22.01.2014 18:22:24 Gelesen: 28673# 26 @  
@ Fridl [#21]

Ein kurzer Blick genügt um zu sagen, da ist was da, und wie einige andere vermute ich, es handelt sich nur um das von Dir ausgewählte Zeug.

Wenn Du das unbedingt veräussern willst, läufst Du als Laie in Sachen Briefmarken und Philatelie die Gefahr, übers Ohr gehauen zu werden. Nur ein Einzelfall wirst Du nicht darstellen, es passiert zig Male im Laufe eines Jahres.

Oft wenn die Sachen vererbt werden, bleiben die Atteste, Befunde usw, dabei liegen. Jeder Sammler - ob erfahren oder nicht - hat eine (oder auch mehrere von mir aus) Kiste/Kästchen etc. Bei dieser Sammlung ist auch zu vermuten, dass es Literatur gibt, und bitteschön was ist damit passiert? Ach ja nichts aufregendes dabei, Deine Ansicht, und vermutlich auch die der Miterben. Fehler, (grenzt an Fahrlässigkeit) Literatur hat doch einen Wert, abgesehen von den Katalogen. Da sind hochrangige Stücke da, und ich kann es mir nicht vorstellen, er liesse sie sich andrehen, ohne das sie attestiert oder sonst bestimmt waren.

So wie fährst Du fort?

Erstens den Ortsverein, sofern es einen gibt, vergessen. Der "Freund" der Dir dabei behilflich sein will, weißt meist sich zu helfen.

Zweitens Tauschtagen/Börsen, wenn Du alleine hingehst als Laie bist Du abzockenreif. Viele Händler freuen sich (und wie) auf Deinen Besuch.

Bleibt Dir den dritten Weg überlassen, ein renommiertes Auktionshaus anrufen und ein Termin vereinbaren, und lasse sie in Deiner Anwesenheit begutachten.

Viertens (der Versuch muß ja gemacht werden) weiter sammeln. Einen sehr guten Grundstock hast Du.

Obiges ist leider die krasse und harte Wahrheit. Sofern in einwandfreier Erhaltung was Du uns bereits gezeigt hast sollte problemlos um die 3.000 Euronen einspielen.

mfG

Nigel
 
Henry Am: 22.01.2014 18:39:13 Gelesen: 28659# 27 @  
@ doktorstamp [#26]

Also Nigel,

da möchte ich doch einen gewissen Einspruch erheben, auch wenn ich daraus keine hitzige Diskussion entfachen möchte. Aber die örtlichen Vereine so negativ darzustellen, das ist einfach nicht korrekt. Es ist zweifellos so, dass auch in den Ortsvereinen nicht nur Heilige sitzen - es gibt aber durchaus korrekte und hilfsbereite Menschen dort. Und wie ans anderen Themendiskussionen schon zur Sprache kam, wird man wohl auch bei Auktionsfirmen über den Tisch gezogen. Also: es gibt bei beiden schwarze Schafe - aber auch Ehrliche. Und deshalb rate ich: Nie nur eine Meinung einholen und nie sagen, man möchte die Sache loswerden. Besser ist es, um Hilfe beim Einordnen nachzufragen. Und wie auch schon gesagt wurde: das Wissen in der Literatur suchen.

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
petzlaff Am: 22.01.2014 18:40:08 Gelesen: 28659# 28 @  
@ Fridl [#21]

Sauber - sehr gefällig - und einiges Wert.
 
drmoeller_neuss Am: 22.01.2014 19:07:06 Gelesen: 28639# 29 @  
Ich wollte eigentlich nicht antworten, da schon das wichtigste gesagt wurde:

Zum Material: Es ist deutlich über dem, was man unter "Opas Briefmarkensammlung" gewöhnlich erwartet. Auf der anderen Seite möchte ich auch keine Illusionen wecken: Der Mercedes oder die Weltreise sind nicht drin. So werden auch Auktionshäuser diese Einlieferung eher nüchtern sehen: Solche Posten werden fast täglich angeboten und das ist für Auktionshäuser Massengeschäft. Daraus entstehen vielleicht 3 - 4 Lose, das mittlere und kleine Material wird zu einem Sammellos zusammengefasst. Zwischen dem (Markt-)preis, den der Käufer zahlt und Deinem Erlös bleibt etwa ein Drittel für Spesen hängen.

Welche Alternativen gibt es? Das hängt in erster Linie von dem Zeitaufwand ab, den Du für den Verkauf spendieren möchtest. Wie bereits gesagt, handelt es sich um Standardmaterial. Der Vorteil ist, dass sich dafür fast immer ein Käufer findet, der bereit ist, den marktüblichen Preis zu bezahlen.

Die grossen Internetplattformen ebay (http://www.ebay.de) und delcampe (http://www.delcampe.de) eignen sich sehr gut für eine "Marktanalyse". Leider haben sich die gedruckten Katalogpreise von der Realität entfernt, deswegen empfehle ich, einfach nach ausgelaufenen Auktionen zu suchen, und über die Preise zu mitteln. Der Vorteil auf ebay ist, dass sich auch kleinere Lose problemlos einstellen lassen, für die der Arbeitsaufwand für den Auktionator zu gross ist. In der Summe wirst Du da einen höheren Erlös einfahren, zumal die Provision nur 10% vom Verkaufspreis beträgt. Auf der anderen Seite hast Du mehr Aufwand, Du musst Du Dich um den Versand kümmern, und wenn Du Pech hast, mit dreisten Käufern herumschlagen.

Wichtig ist, dass Du genau weisst, was und welche Qualität Du anbietest. Wenn Du "postfrisch" anbietest, musst Du auch "postfrisch" liefern. Hier schlage ich vor, einen Sammlerfreund um Hilfe zu bitten, und ihn dafür am Erlös zu beteiligen. Wenn alles ordentlich beschrieben ist, und die Abbildungen aussagekräftig sind, bekommst Du für dieses Material den üblichen Marktpreis. Alternativ kannst Du das Material auch auf die philaseiten-Auktion einstellen. Der grosse Vorteil ist, dass keine Spesen anfallen. Allerdings haben die philaseiten auch viel weniger Besucher als ebay.

Und zum Thema "Ortsverein": es gibt solche und solche. Ich kann nur sagen, dass in Rheinhausen alles ordentlich abläuft. Hier gibt sogar eine Ansprechperson für Nachlässe, entsprechend grosse Posten werden an ein Auktionshaus vermittelt, vorher versucht man das zu einem für beide Seiten anständigen Kurs im Verein zu verkaufen.

Mein Vorschlag: Zur genauen Beurteilung muss man das Material persönlich in Augenschein nehmen. Verrate uns die ersten beiden Ziffern Deiner Postleitzahl und dann wird sich vielleicht ein philaseiten-Mitglied aus Deiner Gegend als Berater zur Verfügung stellen.
 
Fridl Am: 22.01.2014 19:45:37 Gelesen: 28612# 30 @  
Danke für die schnellen Antworten.

Die ungebrauchten Briefmarken sind alle einwandfrei postfrisch, mein Vater schimpfte immer, wenn er wieder mal eine gefalzte Briefmarke bekam, die ihm als postfrisch verkauft wurde oder wenn er Neugummi oder nachgezähnte bekam. Die hat er dann nach einen bestimmten Schimpfwort genüsslich zerknüllt, verrissen und mit den Worten "du richtest keinen Schaden mehr an" in den Papierkorb entsorgt.

Literatur und andere Sachen haben meine Schwestern entsorgt, sie sagen das war alles nur altes Zeug und nicht mehr zu gebrauchen.

Es gibt noch eine wirklich schöne Heuss Sammlung (dabei laut seinen Zetteln MH 2,3,4,5,6, dann viele Zusammendrucke mit Y I und Y II und X (was immer das auch sein soll), RL 1 und 2 und 1+2, leuchtende und nicht leuchtende usw. usw., eine Unmenge von Attesten und dann zum Schluss noch eine ebenfalls postfrisch und gestempelt gesammelte Bund von Michel Nr. 1 - 365. Mein Vater sagte immer für ihn sei Bizone kein Sammelgebiet, das gehört zum Bund dazu.

Also Ebay kommt nicht in Frage, die haben schon wieder die Gebühren erhöht. Von Delcampe wurde mir abgeraten, da dort nur wenige Deutsche Bieter unterwegs sind, dass meiste läuft da für Frankreich, Belgien und Luxemburg.

Auktionshäuser - weiss eben nicht, wie das abläuft, ich muss zahlen für meine Einlieferungen, dann bekommen sie bis zu 20 % Provision vom Ersteigerer und wenn meine Briefmarken nicht gekauft werden, muss ich noch einmal zahlen. Das hört sich aber auch nicht gerade seriös an?

Ausserdem gibt es so viele, was aber bei dem zuvor geschriebenen Satz auch nicht verwundert. Letztlich muss ich dann auch noch 6 Wochen warten, bis ich mein Geld bekomme. Beim - Sofort Kauf - kann man dann froh sein, wenn die Auktionatoren einem zwischen 3% - 7% geben.

Das habe ich jetzt mal in aller Eile so gefunden, wenn man Google mit einigen Anfragen bemüht. Die Sammlung meines Vaters scheint ja einges an Wert zu haben, verschenken möchte ich sie aber nicht.

Vielleicht haben Sie mir doch eine Adresse mit einem wirklich Vertrauensvollem Auktionator?

Vielen Dank für die ganzen Mühen
 
Markdo Am: 22.01.2014 19:47:49 Gelesen: 28606# 31 @  
Fridl, in welcher Region wohnst du denn?
 
Fridl Am: 23.01.2014 07:57:45 Gelesen: 28522# 32 @  
Wohne in Sassnitz - Insel Rügen.
 
briefmarkenwirbler24 Am: 23.01.2014 08:48:34 Gelesen: 28507# 33 @  
@ Fridl [#30]

Also erst einmal möchte ich erwähnen, dass es schade ist, dass deine Schwestern die Literatur entsorgt haben, weil gerade die älteren Bücher sind meistens informationsreicher als die neueren.

Eine andere Möglichkeit wäre unsere PPA, die alle zwei Wochen stattfindet. Hier findest du garantiert Käufer, die bereit sind auch höhere Summen zu bezahlen. Außerdem hast du hier die Garantie, dass du nicht übers Ohr gehauen wirst.

Mfg

Kevin

[Redaktionell ergänzt: Jede 12 Tage. http://www.philaseiten.de/cgi-bin/auktion.pl ]
 
Cantus Am: 23.01.2014 14:32:22 Gelesen: 28450# 34 @  
@ Fridl [#32]

Hallo Fridl,

auf gar keinen Fall über irgendein Internetauktionshaus verkaufen! Schick mir eine Mail (Mailadresse ist im Profil hinterlegt - einfach auf meinen Namen klicken), du bekommst dann eine Übersicht von großen und wirklich seriösen deutschen Auktionshäusern von mir. Natürlich will jeder Auktionator Provision haben, davon lebt er schließlich, aber das ist immer noch vor allem anderen die beste und sicherste Methode, nicht auf Betrüger zu stoßen, die dich nur abzocken wollen.

Viele Grüße
Ingo
 
Fridl Am: 23.01.2014 18:44:34 Gelesen: 28400# 35 @  
Hallo,

vielen Dank für die tollen Antworten.

Das hier Auktionen durchgeführt werden ist toll, man kann aber nur 5 Posten anbieten. Heisst das, ich sollte alles auf ein Los legen? Besser wäre sicherlich auch, wenn jemand mit Ahnung die Briefmarken zuerst anschaut (natürlich nicht kostenlos, eventuell über Auktionsbeteiligung oder Provision), obwohl ich mir eigentlich sicher bin, dass alles in Ordnung ist. Mein grösstes Problem ist ja auch der Startpreis, wenn ich da mit einem Euro starte und Pech habe dann geht das ganze für 3,33 Euro weg, was ein adäquater Startpreis wäre, weiss ich nun wirklich nicht.

Natürlich würde ich auch eine Rücknahmegarantie geben, ich will sicherlich nicht, dass es Unstimmigkeiten gibt!

Briefmarken sammeln kommt für mich nicht in Frage - Entschuldigung an alle Sammler hier - aber ich habe eine andere Leidenschaft.

Jetzt schreibe ich Cantus eine Email, vielleicht ist da was dabei?

Wünsche allen einen schönen Abend
Fridl
 
Fridl Am: 26.01.2014 17:26:15 Gelesen: 28320# 36 @  
Guten Abend,

ich werde meine Briefmarken jetzt hier bei Philaseiten anbieten.

Dazu wollte ich fragen, ob mir

a) vorab jemand für die eine oder andere Briefmarke ein Angebot machen will?
b) mir jemand helfen kann welchen Startpreis ich ansetzen soll?
c) bei den Michelnummern helfen kann (ein paar habe ich hier und im Internet gefunden)

Robert hat geschrieben, dass es möglich ist, auch mehr als 5 Auktionen zu starten. Vielen Dank.

Einen schönen Abend
Fridl
 
Philatelist Am: 26.01.2014 17:54:59 Gelesen: 28301# 37 @  
Hallo Fridl,

kannst Du mir mal Deine Email-Adresse zwecks Kontaktaufnahme senden? Meine ist hier bei Philaseiten hinterlegt. Ich werde sofort Kontakt mit Dir aufnehmen.

Viele Grüße, Günter
 
briefmarkenwirbler24 Am: 26.01.2014 17:59:04 Gelesen: 28298# 38 @  
@ Fridl [#36]

Die Blocks und die Postkarten würde ich separat anbieten. Die Zusammendrucke zusammen. Die teuren Einzelmarken würde ich ebenfalls einzeln anbieten. Die Sätze die dabei sind auf keinen Fall auseinandereißen. Bei den Heuss Markenheftchen bzw. bei Bund hätte ich Interesse.

Mfg

Kevin
 
Cantus Am: 26.01.2014 20:48:27 Gelesen: 28256# 39 @  
@ Fridl [#36]

Hallo Fridl,

du hast einen ausführlichen Bericht von mir in deinen Mails.

Viele Grüße
Ingo
 
Fridl Am: 27.01.2014 15:39:22 Gelesen: 28188# 40 @  
Hallo an alle!

Vielen Dank für die Nachrichten. Ganz besonders bedanken möchte ich mich bei Cantus/Ingo. Für die ganzen Mühen hast Du einen zweiten Stern verdient.

Meine Briefmarken Deutsches Reich werde ich jetzt bei Philaseiten einstellen. Die Heuss und Bund Sammlung werde ich - zumindest vorerst - behalten. Fange vielleicht doch noch das Briefmarken sammeln an?

Einen schönen Abend an alle
Fridl
 
Kontrollratjunkie Am: 28.01.2014 01:13:55 Gelesen: 28101# 41 @  
@ Fridl [#40]

Hallo,

es freut mich zu sehen, dass man Deine Marken jetzt über die PPA-Auktion erwerben kann. Leider hast Du nicht geschrieben, für welche Marken die "Unmengen von Attesten" ausgestellt wurden. Gehören welche davon zu den aktuellen Auktionen ? Man muss bedenken, dass das eingestellte Material in jedem Fall noch zum Prüfer muss. Das kostet Geld und muss einkalkuliert werden. Entscheidend ist bei diesen Marken die Erhaltung, vor allem der wirklich postfrische Zustand.

Gewährst Du die Möglichkeit der Rückgabe, falls es wider Erwarten Probleme geben sollte ?

Gruß
KJ
 
Fridl Am: 28.01.2014 08:12:36 Gelesen: 28070# 42 @  
Hallo,

bei den Deutschen Reich Briefmarken ist kein Attest mit dabei, es bezog sich auf die Heuss Sammlung. Gekauft wurden die Briefmarken meist bei Auktionen der bekannten Anbieter. Natürlich gibt es ein Rückgaberecht.

Schönen Tag
Fridl
 
bfenja Am: 24.02.2014 15:07:16 Gelesen: 27834# 43 @  
Deutsches Reich

Hallo,

ich habe hier durch einen Todesfall einige Briefmarken bekommen. Kann mir vielleicht jemand sagen, ob sie evtl. etwas wert sind? Es sind noch viele andere Marken da, z.B. USA, Südamerika, einige wenige aus China. Bei diesen Marken weiß ich, dass sie vom Deutschen Reich sind, das wars mit meinem Wissen über Briefmarken. Hoffe, hier kann jemand helfen. Vielen Dank.

Helga.








 
Cantus Am: 24.02.2014 16:26:36 Gelesen: 27796# 44 @  
Hallo Helga,

die letzte Abbildung zeigt Marken von Österreich, nicht von Deutschland; einen besonderen Wert haben diese Marken aber nicht. Zum Deutschen Reich sollten Andere antworten, die da besser bewandert sind als ich. Allerdings ist mir jetzt schon aufgefallen, dass viele der Marken von Deutschen Reich beschädigt sind (Ecken fehlen, Ecken umgeknickt, Zähnung beschädigt oder einzelne Zähne fehlen), was den Wert auf Null reduziert; sie sollten vernichtet werden.

Möglicherweise sind aber die alten Marken der USA, von China oder Südamerika oder was sonst noch an altem Material vorhanden ist, interessant; stelle sie doch z.B. mit einer Überschrift "Nachlass - Interessante Marken?" vor.

Grundsätzlich ist zu bemerken, dass man Briefmarken nur dann vertauschen oder verkaufen kann, wenn sie einwandfrei sind; alles grob Fehlerhafte solltest du also vorab aussondern, bevor du es hier zeigst. Ganz alte Marken weisen aber oft keine Zähnung auf, sie wurden aus Briefmarkenbogen mit der Schere herausgeschnitten. Wenn solche Marken auch in dem Nachlass sind, zeige sie ruhig, wir können uns ja dann dazu äußern.

Viele Grüße
Ingo

[Hinweis: Die Österreich Marken wurden redaktionell ins Thema "Österreich: Wertschätzung" verschoben]
 
Germaniafan Am: 25.02.2014 17:31:07 Gelesen: 27713# 45 @  
@ bfenja [#43]

Auf Grund der vielen beschädigten Marken kann ich mir vorstellen dass alle Marken zusammen nicht mehr als 2-3 Euro bringen. Überraschungen wie bessere Farben bzw. Wasserzeichen mal ausgeschlossen.

Schöne Grüße
Guido
 
Feldpostmann Am: 22.04.2014 09:21:47 Gelesen: 27451# 46 @  
Altsammlung Deutsches Reich

Werte Sammler,

hatte über Ostern Gelegenheit auf eine Altsammlung aus der Familie zuzugreifen. Die interessanteren Stücke habe ich mal fotografiert. Ist da irgendwas Besseres dabei? "Futsches Reich" dürfte wohl eher Fälschung der Fälschung sein?

Danke und Gruss,
Feldpostmann

Teil A:







Teil B:





Teil C:





Teil D:





Teil E:





Teil F (Ende):


 
Lars Boettger Am: 22.04.2014 10:14:35 Gelesen: 27414# 47 @  
@ Feldpostmann [#46]

Ja, der Viererblock "Futsches Reich" ist eine moderne Fälschung, die aus den letzten 15-20 Jahren bekannt ist.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
Marcel Am: 26.04.2014 00:43:56 Gelesen: 27268# 48 @  
@ Feldpostmann [#46]

Hallo Feldpostmann!

Ich widme mich mal der 12 gr.- Marke aus dem Generalgouvernement mit polnischem Aufdruck.

Hier handelt es sich um einen polnischen Aufdruck aus Rudnik an der San (Rudnik nad Sanem). Es gab 4 Typen, Deiner ist Typ II. Eine Liste und wie es dazu gekommen ist, erklärt Dir diese Seite.

http://www.stampdomain.com/country/poland/rudnik/

Ich beschreibe mal kurz, was darin steht:

Die Tabelle zeigt die auf dem Postamt vorhandenen Briefmarken und die Anzahl der Briefmarken mit dem jeweiligem Typen.

Am 1. August 1944 gab es eine Anweisung, das in jeder Post bar im Voraus bezahlt werden mußte und keine deutsche Besatzungs-Briefmarken verwendet werden durfte. Diese Anweisung erreichte aber aus ungeklärten Gründen nicht die Post in Rudnik.

Um den 7. August 1944 wurde der gesamte Restbestand der deutschen Besatzungs-Briefmarken in Rudnik überdruckt, in schwarz und mit 4 verschiedenen Handstempeln. Ein dortiger Philatelist hat maßgeblich den Postmeister überzeugt, dies zu tun. Es wurden Briefmarken im Gesamtwert von 4,029.29 zl überdruckt - diese Zahl stammt aus der detaillierten Aufzeichnung vom Postmeister. Zusätzliche Briefmarken, die der Philatelist lieferte wurden auch überdruckt. Es gibt aber keine Aufzeichnungen über die Anzahl oder Werte davon.

Diese Aufdrucke wurden ohne Zustimmung der Postbehörde aufgebracht und die Behörden wurden auch nicht informiert. Am 14. September 1944 kam der Postinspektor von Rzeszow zu einen Besuch nach Rudnik und entdeckte was geschehen war. Er nahm die restlichen Aufdruckmarken im Wert von 214 zl und schickte sie an die Regionalstelle in Lublin. Man bemerkte, dass die Post in Rudnik keine Anweisungen erhalten und keinen Kontakt zu anderen Postämtern hatte. Sie hatten noch nicht einmal gewußt, dass es eine neue polnische Postbehörde gab. All die Gelder aus dem Verkauf der Briefmarken sind ordnungsgemäß verbucht und auch nur für postalische Zwecke verwendet wurden. Es wurden keine Maßnahmen gegen den Postmeister eingeleitet.

Es wurden neue Anweisungen (öffentlicher Aushang) erteilt, dass keiner dieser Marken für postalische Zwecke verwenden darf. Diese Mitteilung erklärte auch, dass jeder der im Besitz dieser Briefmarken war, sie gegen Rückerstattung in der Post abgeben konnte.


Eine weitere Seite beschäftigt sich auch mit polnischen Marken und unter der Rubrik "Local issues 1944-1945" in Rudnik nad Sanem werden auch nochmal alle 4 Typen gezeigt.

http://www.stampspoland.nl/

Was die Bewertung angeht so liegt Deine Marke bei 100 zl, das sind ca.23 Euro im Verkauf. Einen genaueren Preis kann ich Dir Dank fehlender Kataloge nicht nennen, aber bei dem nächsten Link kannst Du selber ab und zu reinschauen.

http://znaczki-pl.com/en/auctions/13/category/16/page

schöne Grüße
Marcel

PS: Dein s bei Polska sieht so aus als wäre er verkehrt, aber ich denke es ist nur verschmiert.
 
Germaniafan Am: 26.04.2014 08:38:57 Gelesen: 27244# 49 @  
@ Feldpostmann [#46]

Was die Germaniamarken angeht sehe ich nichts besonderes. Eine kleine Ausnahme macht da die Briefvorderseite (?) der eingeschriebenen Orts-Drucksache (50-100g) aus Danzig vom 27.1.1920. (Danzig Vorläufer vom 10.1.-13.6.1920). Portorichtig frankiert mit 2 Marken zu 20 Pfennig, vermutlich Mi.Nr. 87IId.

Den Wert würde ich auf ca. 10 Euro ansetzen.

Schöne Grüße
Guido
 
Feldpostmann Am: 26.04.2014 18:04:56 Gelesen: 27189# 50 @  
Ganz herzlichen Dank für die Hilfen und Meinungen.

Zur Rudnik-Stempelung habe ich noch das gefunden:

http://www.stampdomain.com/country/poland/rudnik/

Interessant ist die Tabelle dazu.

Schöne Grüsse,
FPM
 
Nikolaus Am: 22.05.2014 20:59:15 Gelesen: 27030# 51 @  
DR-Infla 155IIb

Im Michel Spezial 2013 ist die Marke für Postfrisch mit 400,--€ und gestempelt mit 1.500,--€ angegeben (Kursiv-Schrift).

Wer kann mir die Werte lt. Michel 2014 angeben und ob wieder die Werte in Kursivschrift angegeben wurden ?

Viele Grüße von Klaus
 
taro Am: 22.05.2014 21:14:14 Gelesen: 27025# 52 @  
Hallo Klaus,

postfrisch: 800,-- €
gestempelt: 3000,-- €

alles kursiv.

Grüße
Sven
 
Andi123 Am: 02.08.2016 17:43:21 Gelesen: 21739# 53 @  
Deutsches Reich 20-erJahre

Servus liebe Forumsmitglieder,

habe einige Marken Deutsches Reich ca. 1920-er Jahre.

Einige gestempelt, einige ungestempelt und einige mit Überdruck.

Kann jemand über den Wert was sagen?



Viele Grüße,

Andi
 
Wim Ehlers Am: 02.08.2016 19:30:04 Gelesen: 21690# 54 @  
Eigentlich will Andi ja nur etwas über den Wert seiner hier gezeigten Marken wissen. Dazu mein Tipp: Schau in Deiner Stadtbücherei nach Michel-Katalogen. Im Deutschland-Katalog wirst Du etwas mehr über eben den Katalogwert erfahren. Gehandelt werden dann diese Marken zu etwa 5 - 10 % dieses Wertes.

Beste Grüße
Wim

[4 unpassende Beiträge verschoben in das Thema "Rundsendung 1: Jahnnusch"]
 
chuck193 Am: 04.08.2016 17:01:00 Gelesen: 21613# 55 @  
@ Cantus [#44]

Hallo Ingo,

ich denke, man soll nicht alles beschädigte gleich wegwerfen, es können ja besondere Farben dabei sein, die kann man zum Vergleich gebrauchen, beschädigt oder nicht. Nur meine Meinung. In diesem Fall wird dies ja nicht der Fall sein, da kein Wissen über Briefmarken besteht.

Schöne Grüsse,

Chuck
 
HouseofHeinrich Am: 29.11.2016 12:53:00 Gelesen: 20570# 56 @  
Hallo Freunde,

zeige hier eine Feldpost Karte aus dem Deutschen Reich, gestempelt 19.8.15.

Ist jemand hier, der eine grobe Wert Einschätzung ab geben könnte?

Im Voraus sage ich vielen Dank, und verbleibe mit

freundlichen Grüßen

Heinrich


 
wuerttemberger Am: 29.11.2016 13:19:58 Gelesen: 20561# 57 @  
@ HouseofHeinrich [#56]

Das ist philatelistisch ein typischer 1.- Euro Beleg. Die Ansicht von Berlin kann ich nicht bewerten.

Gruß

wuerttemberger
 
Lars Boettger Am: 29.11.2016 13:51:46 Gelesen: 20543# 58 @  
@ wuerttemberger [#57]

Die Erhaltung der Karte ist mit den bestoßenen Ecken und dem Knitter unten links nicht optimal. Ich schliesse mich Deiner Meinung an, ein 1-Euro-Beleg.

Beste Grüße!

Lars
 
HouseofHeinrich Am: 29.11.2016 13:55:16 Gelesen: 20538# 59 @  
@ wuerttemberger [#57]

Hallo,

vielen Dank Ihnen, zeige hier noch eine andere Karte und nehme an, das diese auch bei einem Euro steht, vom Wert her?

Ich verbleibe mit

freundlichen Grüßen

Heinrich


 
Lars Boettger Am: 29.11.2016 15:21:05 Gelesen: 20513# 60 @  
@ HouseofHeinrich [#59]

Hallo Heinrich,

ja, der Wert ist 1 Euro.

Beste Grüsse!

Lars
 
HouseofHeinrich Am: 20.12.2016 06:55:57 Gelesen: 20642# 61 @  
Hallo Freunde,

ich zeige hier aus den Deutschen Reich 1937 / Block 8 geschnitten und möchte gerne wissen, wie wird der Block bewertet, wenn eine Anhaftung rechts oben in der Ecke ist?

Wenn die Marken in der Mitte nicht betroffen sind, wird er dann als postfrisch bewertet, so wie kein Stempel drauf ist?



Im weiteren hat jemand Kenntnis, ob es auch Plattenfehler gibt, bei den Blocks?

Habe Bild 3. und 4. unten links - unten rechts mit roter Farbe, das (R) markiert und bei Bild 4. ist das (R) nicht geschlossen?

Im Voraus sage ich vielen Dank und verbleibe mit

freundlichen Grüßen

Heinrich


 
Richard Am: 12.01.2017 09:04:27 Gelesen: 20008# 62 @  
@ HouseofHeinrich [#61]

Hallo Heinrich,

Blocks mit Anhaftungen am Rand gelten als ungebraucht.

Die Marken aus Blocks mit Anhaftungen am Rand des Blocks gelten als postfrisch, sofern sie ansonsten den Qualitätskriterien für postfrische Marken entsprechen sind.

Zu Plattenfehlern kann ich mich nicht äussern.

Schöne Grüsse, Richard
 
10Parale Am: 08.10.2017 23:00:27 Gelesen: 16550# 63 @  
Kann mir ein Spezialist eine Wertschätzung über diesen Brief geben?

Es handelt sich um einen mit einem senkrechten Paar der Michel Nr. 19, Adler mit großem Brustschild, 1 Groschen karmin abgeschlagenen Faltbrief (2 Groschen Porto).

Der Stempel stammt aus Urbach (französisch: Fouday), eine winzige Gemeinde in den Vogesen im Departement Haut-Rhin.

Datum: 2.4.73

Der rückseitige Ankunftsstempel von Mühlhausen ist leider sehr verzogen.

Liebe Grüße

10Parale




 
Latzi Am: 09.10.2017 09:34:51 Gelesen: 16477# 64 @  
@ 10Parale [#63]

Die Marken sind in Ordnung, der Brief auch. Seltener Stempel. Ich würde ihn auf mind. 30,-€ schätzen, hat aber etwa bei Ebay Potential für mehr, wenn zwei aufeinander treffen.

Gruß
Lars
 
10Parale Am: 09.10.2017 15:08:52 Gelesen: 16427# 65 @  
@ Latzi [#64]

Vielen Dank, Latzi. In einem älteren Michel Katalog ist die Marke einzeln gebraucht mit 8,-- Euro bewertet. Der Michel Spezial gibt da bestimmt mehr Auskunft.

Bei ebay habe ich schon lange nichts mehr verkauft. Wäre mal ein Experiment wert.

Vielen Dank

10Parale
 
Latzi Am: 10.10.2017 08:17:11 Gelesen: 16370# 66 @  
@ 10Parale [#65]

Im Katalog wirst Du nicht viel hilfreiches über diesen Brief finden, da der Wert sich im Wesentlichen nach dem Stempel und der Gesamterhaltung des Briefes bestimmt - und dann nach der Zahl der Interessenten und deren Geldbeutel.

Ich wäre nur bis 15,- € dabei - die Familie will auch leben.
 
KlausG Am: 21.10.2017 20:31:39 Gelesen: 16131# 67 @  
Erkennt ihr hier einen besonderen Wert ? Dienstmarken Deutsches Reich ** / o

Hallo ihr Lieben,

hier mein aller erster Beitrag, hoffe ich habe alles richtig gemacht. Es handelt sich um Dienstmarken aus dem Deutschen Reich. Dieses Sammelbuch ist aus der Sammlung meines verstorbenen Opas. Da ich keine Ahnung von Briefmarken habe, könnt ihr mir vielleicht helfen und mir sagen, ob ihr etwas besonderes erkennt?

Danke euch! Wenn ihr Fragen habt dann stellt sie bitte. Würde auch die dafür gehörigen Bilder dann extra einscannen.






 
KlausG Am: 21.10.2017 22:03:56 Gelesen: 16153# 68 @  
Hallo ihr lieben,

hier seht ihr alle Fotos inklusive Katalogseite. Was könnte man dort für verlangen? Könnt ihr mir helfen?

Vielleicht hat ja auch schon so Jemand interesse? Dann einfach mich anschreiben.




 
KlausG Am: 21.10.2017 22:04:53 Gelesen: 16129# 69 @  
Dienstmarken mit Wz.4 ** zusammen hängend wieviel könnte ich dafür bekommen

Hier noch andere mit Wz 4 ** und Katalogseite:


 
Bernd Steudner Am: 21.10.2017 22:14:04 Gelesen: 16122# 70 @  
In meinen Augen Massenware - leider. 10% vom Michel? Experten sollen mich berichtigen.
 
KlausG Am: 22.10.2017 11:15:26 Gelesen: 16022# 71 @  
@ willi561 [#70]

Vielen Dank für deine Antwort. Jemand anderes hat fast das Selbe gesagt gehabt. 20 % des Katalogwertes. Danke dir für deine Antwort.
 
H.G.W. Am: 28.03.2018 14:23:45 Gelesen: 11856# 72 @  
Marke deutsches Reich waagrechte Papierriffelung

Hallo,

ich habe eine Marke aus dem Deutschen Reich, die Posthornmarke. Es handelt sich um die 10 Mark zweifarbig rosa Michel 206 F ohne sichtbaren Unterdruck WZ Waffeln. Jetzt noch zusätzlich mit der Besonderheit einer waagrechten Papier- Riffelung. Die Marke ist gestempelt. Da ich natürlich wieder mal nichts darüber finde, hier meine Frage:

Was kann man von dieser Marke bei guter Erhaltung für einen Zirka-Verkaufspreis erzielen?

Gruß Horst
 
Richard Am: 01.04.2018 09:45:31 Gelesen: 11761# 73 @  
@ H.G.W. [#72]

Was kann man von dieser Marke bei guter Erhaltung für einen Zirka-Verkaufspreis erzielen?

Hallo Horst,

ohne guten Scan ist mir keine Wertschätzung möglich.

Der aktuelle Michelwert beträgt 1.300 Euro.

Schöne Grüsse, Richard
 
Claudius Kroschel Am: 01.04.2018 13:06:10 Gelesen: 11719# 74 @  
@ H.G.W. [#72]

Das ist ziemlich unwahrscheinlich, was Du berichtest ! Die 206 wurde ausschliesslich im Walzendruck hergestellt, da sollte es kaum die Möglichkeit geben, dass das Papier falsch in die Druckmaschine eingelegt wurde. Die Riffelungen der Marken des Deutschen Reiches fingen so um 1920/1921 an. Die MiNr. 206 sollte senkrechte Riffelung und stehendes Wasserzeichen 2 (Waffeln) haben. Wenn die Marke waagrecht geriffelt ist, dann sollte die Marke auch ein liegendes Wasserzeichen aufweisen. Im Walzendruck (Rotationsdruck) muss das Papier aber unbedingt in Faserrichtung in die Maschine eingespannt sein, da die Papierbahn sonst immer in der Gefahr steht, leicht zu reissen.

Handelt es sich tatsächlich um eine 206 F ? Der Unterdruck dieser Marke ist oft sehr schwer zu sehen bei dieser Markenausgabe. 20-30 fach Lupe nehmen, am besten beleuchtete Version und genau nachsehen, ob der Unterdruck da ist oder nicht. Der Unterdruck ist auch oft stark verschoben, also mehrere Stellen kontrollieren ob vorhanden. Wenn nicht sichtbar, USB-Mikroskop einschalten und bei 60-80 fach schauen, ob ein Unterdruck sichtbar wird !

Eine solche Marke in gestempelter Erhaltung lässt sich am besten aktuell geprüft verkaufen und wertet wie o.e. 1300,--€, Handelswert z.Zt. so 150-250 €, ungebraucht 60,--€, postfrisch 200,--€, aber auch die ungebrauchte Version am besten auch nur geprüft. Her erzielt Du auch so 10-20 (25) % des Katalogwertes, wenn Du an einen Sammler verkaufst.

Bevor Du Geld fürs Prüfen ausgibst, 1200 dpi Scan machen und hier Vorder- und Rückseite zeigen, eventuell auch eine Ausschnittsvergrößerung.
 
H.G.W. Am: 01.04.2018 14:18:25 Gelesen: 11701# 75 @  
Hallo,

ich habe irgendwo im Forum gelesen, dass die Papierriffelung nicht zwangsläufig mit der Wasserzeichenlage identisch sein muss. Es wäre nur zufälligerweise bei uns in Deutschland so. Also auch keine 100 prozentige Aussage für die Wasserzeichenlage.

Gruß Horst
 
hustinettenbaer Am: 14.11.2018 21:39:18 Gelesen: 7935# 76 @  
An was kann ich sehen, dass die Marken nachgestempelt sein sollen ? Kann mir jemand helfen ?


 
erron Am: 15.11.2018 09:48:36 Gelesen: 7895# 77 @  
@ hustinettenbaer [#76]

Deutsches Reich 177 gestempelt 1921 Ziffernzeichnung.

Augenscheinlich, anhand deines sehr undeutlichen Scans, sind deine vorgestellten Marken alle echt und zeitgerecht abgestempelt worden.

Nur, da du die Markenrückseiten nicht zeigst, wird es sich meiner Meinung nach warscheinlich nicht um die Michel Nr. 177 bis Nr. 183 mit Wasserzeichen Waffeln (WZ.2) handeln.

http://www.philadb.com/?site=list&catid=&catuid=484&id=2268

Ich tippe eher auf die Markenausgabe, Nr. 158 bis Nr. 164 mit Wasserzeichen Rauten (WZ.1)

http://www.philadb.com/?site=list&catid=&catuid=484&id=871

mfg

erron
 
hustinettenbaer Am: 15.11.2018 10:29:22 Gelesen: 7883# 78 @  



 
hustinettenbaer Am: 15.11.2018 10:34:27 Gelesen: 7878# 79 @  
Vielen Dank auch, leider sind sie nicht so viel wert, schade aber auch da hat man mal alte Marken und dann doch nichts.

Grüße und nochmals danke
Husti
 
regenmeter Am: 11.08.2019 15:26:13 Gelesen: 4926# 80 @  
Michel-Wert

Wäre jemand so nett, mir den Michel-Wert der Germania Marke 93IIa als gestempelte Variante auf einem Brief zu nennen? Mein Katalog ist mit 3000,- wohl nicht mehr aktuell.
 
Michael D Am: 11.08.2019 15:36:52 Gelesen: 4921# 81 @  
@ regenmeter [#80]

Im Deutschland Spezial von 2017 stehen 2.500,- €.

Gruß
Michael
 
regenmeter Am: 11.08.2019 17:13:40 Gelesen: 4872# 82 @  
Danke Michael !
 
Richard Am: 12.08.2019 18:53:02 Gelesen: 4772# 83 @  
@ regenmeter [#80]

Die Bewertung beträgt im Michel 2019 noch immer 2.500 Euro, allerdings kursiv = nicht ausreichende Bewertungsunterlagen der Michel Redaktion.

Bitte zeige bei künftigen Anfragen das zu bewertende Stück und wenn möglich bei Internet Angeboten den Link darauf.

Schöne Grüsse, Richard
 
Andy37 Am: 06.10.2019 14:54:43 Gelesen: 3969# 84 @  
Hallo alle zusammen!

Ich bin hier neu im Forum und habe eine kleine Sammlung geerbt bekommen.

Kann mir jemand sagen ob die etwas wert sind?

Danke schon mal im Voraus.


 
olli0816 Am: 06.10.2019 15:18:16 Gelesen: 3956# 85 @  
Hallo Andy,

eine genaue Antwort kann dir niemand geben, da man nicht sehen kann, ob die ungestempelten ungebraucht oder postfrisch sind.

Davon ab, wenn man mal vom Optimum alles postfrisch was nicht gestempelt ist ausgeht, kommt trotzdem nicht sehr viel zusammen. Am besten ist der ungestempelte WHW-Satz auf deinem ersten Scan mit Marken, abhängig davon, dass er postfrisch ist. Ansonsten ist das meiste aus der Spätphase des Deutschen Reiches und die Marken sind nicht sehr werthaltig. Um das Übel komplett zu machen: Es herrscht ein Überangebot an Deutschen Reich Marken.

Trotzdem, wenn Du versuchst es über eBay zu verkaufen, können vielleicht 10 bis 30 EURO rauskommen. Natürlich abhängig von der Qualität der Marken.

Grüße
Oliver
 
chuck193 Am: 06.10.2019 18:26:24 Gelesen: 3919# 86 @  
@ Andy37 [#84]

Hi Andy,

warum verkaufen? Das beste ist, das Album zu behalten. Du kannst ja mal in einem Geschäft fragen wieviel die Marken kosten, wenn Du die kaufen möchtest, das gibt auf alle Fälle einen Anhaltspunkt.

Schöne Grüsse,
Chuck
 
Andy37 Am: 06.10.2019 19:22:21 Gelesen: 3906# 87 @  
Danke für eure Antworten hat mir auf jeden Fall weiter geholfen. Ich denke auch, dass ich sie behalten werde.
 
WolfgangD Am: 06.10.2019 23:14:15 Gelesen: 3867# 88 @  
Hallo Andy

Vorschlag von mir:

Einen Katalog anschaffen, zur Not in der Bücherei ausleihen.

Damit ergeben sich viele Fragen von selbst.

Wolfgang
 
Andy37 Am: 09.10.2019 21:42:58 Gelesen: 3744# 89 @  
Ok danke!
 
evoVI Am: 11.03.2020 10:51:54 Gelesen: 1848# 90 @  
Hallo,

könnte mir jemand für eine gestempelte 334 B die Viererblock Bewertung durchgeben?

Der Viererblock hat außerdem den Pf V und auch eine Marke mit Sprung HT.

Danke und Gruß
Ralf

[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Deutsches Reich Infla Rosettenausgabe"]
 
Richard Am: 13.03.2020 15:43:36 Gelesen: 1769# 91 @  
@ evoVI [#90]

Hallo Ralf,

im aktuellen Michel 2019 Seite 425 wird die 334 B P ** [1] mit 8 Euro notiert.

Paare oder Viererblocks werden nicht bewertet und verdienen auch keinen Aufschlag.

Der Plattenfehler 334 V ** notiert mit 50 Euro.

Der Sprung 334 B P ** wird mit 20 Euro bewertet.

Einen Gesamtwert kann ich daraus nicht errechnen, einen Wert im Handel unter Sammlern kann ich auch nicht anbieten.

Schöne Grüsse, Richard
 
bovi11 Am: 13.03.2020 17:08:06 Gelesen: 1730# 92 @  
@ evoVI [#90]
@ Richard [#91]

evoVI hat nach dem Preis eines gestempelten Viererblocks gefragt.

Die gestempelte Einzelmarke ist mit 240,00 Euro im Michel-Spezial notiert
Die gestempelte Einzelmarke mit Sprung in der Rosette mit 1.000,00 Euro
Für den PF V sehe ich keine Notierung

Die Preise gelten natürlich nur für aktuell geprüfte Stücke.

Ein als echt gestempelt geprüfter und wohl dann auch mit Attest versehener Viererblock mit den beschriebenen Besonderheiten dürfte sich sicher im 4-stelligen Eurobereich bewegen und wäre eine Rarität.
 
evoVI Am: 13.03.2020 18:00:11 Gelesen: 1715# 93 @  
Hallo,

es ging mir in der Tat nur um die Viererblock Bewertung (Multiplikator) aus Band 33 der Infla Bücherei, es werden dort keine Katalogwerte genannt. Diese Werte sind mir natürlich bekannt.

Bovi11 hat die Seltenheit richtig erkannt, bei diesem Viererblock dürfte es sich um ein Unikat handeln.

Danke und Gruß
Ralf
 
bovi11 Am: 13.03.2020 18:20:15 Gelesen: 1700# 94 @  
@ evoVI [#93]

Aber wie gesagt - alles steht und fällt mit der Prüfung.
 
Lars Boettger Am: 13.03.2020 18:23:37 Gelesen: 1697# 95 @  
@ evoVI [#93]

Hallo Ralf,

@ bovi11 [#92] hat es schon gesagt, ungeprüft ist der Viererblock nichts wert. Und die Prüfung muss halbwegs aktuell sein.

Beste Grüße!

Lars
 
evoVI Am: 13.03.2020 18:36:02 Gelesen: 1689# 96 @  
@ bovi11 [#94]
@ Lars Boettger [#95]

Das ist schon klar, die Einheit ist geprüft!

Gruß
Ralf
 
Lars Boettger Am: 13.03.2020 18:42:39 Gelesen: 1683# 97 @  
@ evoVI [#96]

Hi Ralf,

Prüfzeichen oder BPP-Attest aus den letzten zwei Jahren? Das ist ein großer Unterschied.

Beste Grüße!

Lars
 
bovi11 Am: 13.03.2020 18:48:38 Gelesen: 1679# 98 @  
@ evoVI [#96]

Vorschlag: Zeig´ doch mal gute Scans der Vorder- und Rückseite und der Prüfunterlagen.

Eine Altsignatur ist nicht brauchbar.
 
evoVI Am: 13.03.2020 19:05:00 Gelesen: 1668# 99 @  
@ Lars Boettger [#97]
@ bovi11 [#98]

Das Attest:



 
bovi11 Am: 13.03.2020 19:09:47 Gelesen: 1662# 100 @  
@ evoVI [#99]

Attest - aktueller geht es nicht.

Traumstempel!

Meine Meinung zu einem erzielbaren Preis: Ab 2.000,00 Euro aufwärts.
 
Lars Boettger Am: 13.03.2020 20:06:22 Gelesen: 1643# 101 @  
@ evoVI [#99]

Herzlichen Glückwunsch! Das ist natürlich ein Träumchen!
 
evoVI Am: 13.03.2020 20:36:53 Gelesen: 1626# 102 @  
Ich hatte meine Frage zu dem Multiplikator übrigens nicht unter "Wertschätzung" eingestellt, der Beitrag ist verschoben worden, warum auch immer.

Gruß
Ralf
 
bovi11 Am: 13.03.2020 20:50:29 Gelesen: 1619# 103 @  
@ evoVI [#102]

Ein stupider Multiplikator würde in dem Fall wohl auch dem Viererblock nicht gerecht. Es ist ein Ausnahmestück.

Dieter Weinbuch bringt das ja in dem Attest auch unmißverstänlich zum Ausdruck.
 
evoVI Am: 13.03.2020 21:07:15 Gelesen: 1609# 104 @  
@ bovi11 [#103]

Ja, das ist mir alles klar, der Multiplikator hatte mich nur so interessiert.

Mit Oberrand wäre der Block noch besser. ;-)

Gruß
Ralf
 
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