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Thema: Berlin (West): Belege ab 3.9.1948 (Michel Nr. 1)
Cantus Am: 27.10.2020 22:51:14 Gelesen: 6958# 1 @  
Merkwürdigerweise gibt es noch kein Thema, das Berliner Belege erfasst, die nicht ausschließlich mit Dauerserien frankiert worden sind. Ich starte daher mit einem Brief, der am 9.April 1957 von Berlin-Lichterfelde nach Hannover gelaufen ist. Als Frankatur wurden Mi. 139 und 141 verwendet.



Viele Grüße
Ingo
 
lueckel2010 Am: 29.10.2020 11:27:12 Gelesen: 6902# 2 @  
Von mir eine (portorichtige) Einzelfrankatur der Mi.-Nr. 99 von Berlin:



Angaben zu Absendeort, -zeit und Destnation erspare ich mir, da sich diese aus dem Scan ergeben.

Moin aus Ostfriesland, "lueckel2010"
 
modirawatleng Am: 29.10.2020 12:41:46 Gelesen: 6879# 3 @  
Moin,

dazu kann ich einen echten Leckerbissen beitragen:

Ein Westberliner Beleg vom 18.02.1949 mit einer Dauerserienmarke - allerdings aus der sowjetischen Zone, Mi-Nr. 214a.



Und geprüft ist das schöne Stück zum Glück auch:



Haltet Abstand, bleibt gesund,

modirawatleng
 
dithmarsia43 Am: 29.10.2020 17:23:31 Gelesen: 6855# 4 @  
@ modirawatleng [#3]

Hallo,

ich habe noch etwas aus dem Jahre 1958: Ein Nachnahmebrief von Berlin-Neukölln nach Berlin Lichtenrade; portogerecht mit der 50 Pf. C.D. Rauch vom unteren Rand:



Beste Grüße

Uwe
 
Frankenjogger Am: 29.10.2020 18:38:44 Gelesen: 6842# 5 @  
Hallo,

ich würde dieses Thema zumindest auf Sondermarken eingrenzen. Damit wäre eine Abgrenzung zu den Dauerserien gegeben, was ich als sinnvoll erachte.

Ist aber nur meine Meinung, ansonsten wäre dieser Thread hier zu allgemein und es bestünde die Gefahr, dass es sich verläuft.

Ich zeige hier mal das Allerletzte, ähhh ich meine die Allerletzte! Eine Mehrfachfrankatur der Mi. 879 die dieses Jahr den Weg zu mir gefunden hat, was mich sehr gefreut hat.

Es ist ein Brief mit zehn Stück auf einem Ortsbrief der zweiten Gewichtstufe mit Einschreiben und Rückschein. Porto: Bf-2 100 + R 250 + Rück 250 = 600 Pf oder 6,00 DM.



Viele Grüße,
Klemens
 
hubtheissen Am: 29.10.2020 19:15:51 Gelesen: 6831# 6 @  
Hallo,

bei diesem Thema sind "Glockenbriefe" wohl unvermeitlich.

Ich fang dann mal damit an ;), aber mit einem Adressteil eines R-Päckchen vom 11.07.1952, Glocke mit Klöppel rechts.

Porto: 60 Pfg. fürs Päckchen, 40 Pfg. R-Gebühr



zur Abwechslung dann noch ein Auslands-LP Brief vom 14.12.1953 nach Kairo, frankiert mit trauter Männerrunde.

Der Brief musste trotzdem durch die ägyptische Zensur.

Porto: 30 Pfg. für den Auslandsbrief bis 20g + 2 x 10 Pfg. LP-Gebühr bis 10 g Gruppe I b.



Gruß

Hubert
 
dithmarsia43 Am: 30.10.2020 15:34:07 Gelesen: 6790# 7 @  
@ hubtheissen [#6]

Hallo,

eine portogerechte Buntfrankatur bestehend aus 5 verschiedenen Marken per Einschreiben/Eilzustellung von 1956 nach Ffm.

Beste Grüße

Uwe


 
Frankenjogger Am: 30.10.2020 17:15:22 Gelesen: 6772# 8 @  
@ dithmarsia43 [#7]

Hallo Uwe,

bunt ist die Frankatur, aber leider nicht portogerecht. Ein Luftpostbrief kostete bis 20 g 25 Pf, bei 21-40 g 50 Pf. Als Einschreiben kamen 50 Pf hinzu, mit Eilboten noch einmal 60 Pf. Das ergibt entweder 135 Pf oder 160 Pf, je nach Gewicht. Dein Brief ist mit 155 Pf um 20 Pf überfrankiert.

VG, Klemens
 
hubtheissen Am: 30.10.2020 18:58:40 Gelesen: 6759# 9 @  
Hallo,

eine EF der 40 Pfg. Männer I auf Nachnahme-Ortsbrief von April 1954 (der Tag ist nicht zu entziffern).

10 Pfg. für den Ortsbrief und 30 Pfg. für die Nachnahme.



Gruß

Hubert
 
lueckel2010 Am: 30.10.2020 23:50:47 Gelesen: 6738# 10 @  
Zum bevorstehenden Feiertag von mir noch eine portorichtige Einzelfrankatur der Mi.-Nr. 72:



Philatelistisch relevante Daten sind aus dem Scan ersichtlich.

Übrigens: Kürzlich bei einer PPA für "kleines Geld" erworben!

Gute Nacht, "lueckel2010"
 
becker04 Am: 31.10.2020 08:02:17 Gelesen: 6715# 11 @  
Häufig anzutreffen, Drucksache nach Berlin-Zehlendorf mit MiNr. 91, hier aufgegeben bei der Poststelle Lindenhardt über Pegnitz, Tagesstempel aus Pegnitz vom 9.10.1953.



Viele Grüße
Klaus
 
dithmarsia43 Am: 31.10.2020 15:56:30 Gelesen: 6682# 12 @  
@ Frankenjogger [#8]

Hallo,

da lag ich daneben ! Hier ein Beleg aus 1952, der das Kriterium erfüllt: Nachnahme mit der 40 Pf. "Glocke, Klöppel rechts".

Beste Grüße

Uwe


 
hubtheissen Am: 31.10.2020 20:52:20 Gelesen: 6649# 13 @  
Hallo,

LP-Eilbrief vom 21.08.55 nach Frankfurt mit Paar Mi. 124 und 5 Pfg. Bauten I.



Gruß

Hubert
 
Quincy Am: 01.11.2020 12:55:44 Gelesen: 6615# 14 @  
Ein Beleg, dessen Marken (Mi 17-20) bzw. Stempel ich schon mehrfach im geeigneten Themen gezeigt habe. Heute der ganze Beleg: Ein Großbrief 22 x 14,5 cm mit dem bekannten Luftbrückenstempel. Ein Echtheitsattest habe ich nicht, jedoch auf der Rückseite des Briefes die Signaturen "SCHLEGEL BPP", da wo die Marken bei Durchlicht ihren linken unteren Rand haben - also tiefgeprüft. Was ich allerdings habe, ist die Rechnung der Prüfung von 1977.



Viele Grüße
Hans-Jürgen
 
Frankenjogger Am: 01.11.2020 17:03:51 Gelesen: 6596# 15 @  
Hallo,

von mir heute ein Beleg aus der Mitte gegriffen. Eine Mehrfachfranketur aus dem Jahr 1967 mit der Mi. 315. Fünf mal Heirich Lübke zu 50 Pf auf Fern-Eil-R-Brief (101-250 g). Portogerecht, Bf-4 70 Pf + R-Geb 80 + Eil-Geb 100 macht 250 Pf, oder 5x 50 Pf Lübke.



Schönen Sonntag noch,
Klemens
 
hubtheissen Am: 01.11.2020 18:12:14 Gelesen: 6581# 16 @  
Hallo,

ein Einschreiben in die Schweiz mit einem 5er-Streifen des Postillion II vom 21.03.1958. Rückseitig mit Ankunftsstempel.

Porto: 60 Pfg. Auslandsbrief 2. Gewichtsstufe + 50 Pfg R-Gebühr.



Gruß

Hubert
 
dithmarsia43 Am: 02.11.2020 12:10:22 Gelesen: 6546# 17 @  
@ hubtheissen [#16]

Hallo,

ein Luftpostbrief (fast ganz in Grün ) aus 1952 von Berlin-Tegel nach Frankfurt/Main.

Beste Grüße

Uwe


 
dithmarsia43 Am: 06.11.2020 11:54:12 Gelesen: 6448# 18 @  
@ becker04 [#11]

Hallo,

aus dem Jahre 1953 2 Belege mit Frankaturen "Männer aus der Geschichte Berlins" und zwar:

1. Drucksache (Verrechnungsscheck) mit der EF 4 Pf.



2. Postkarte innerhalb Berlins mit der MeF der 4. Pf.

Beste Grüße

Uwe
 
Frankenjogger Am: 06.11.2020 16:30:45 Gelesen: 6425# 19 @  
Hallo Uwe,

da zeige ich doch gleich mal die Ortspostkarte mit einer Einzelfrankatur der 8 Pf (Mi. 94) aus der Männerserie.



Ein Muttertagsgruß von Berlin-Neukölln nach Berlin-Siemensstadt.

Gruß, Klemens
 
dithmarsia43 Am: 16.11.2020 18:25:35 Gelesen: 6353# 20 @  
@ Frankenjogger [#19]

Hallo,

aus 1951 ein Luftpostbrief nach St. Louis,MO. Frankiert u.a. mit einem Eckrand-Paar der 5 Pf. sowie einem senkrechten Rand-Paar.

Beste Grüße

Uwe


 
Frankenjogger Am: 02.12.2020 20:28:49 Gelesen: 6212# 21 @  
Hallo,

so unter der Woche möchte ich hier mal wieder einen Beleg zeigen, eine Auslands-Postkarte mit Mi. 108, 20 Pf Gedächtniskirche nach Brasilien.



Gruß von Klemens
 
dithmarsia43 Am: 08.12.2020 12:05:26 Gelesen: 6140# 22 @  
@ Frankenjogger [#21]

Hallo,

aus dem Jahre 1949 ein Ortsbrief, frankiert mit 10 Pf. Marke aus dem Goethe-Satz.

Beste Grüße

Uwe


 
alemannia Am: 08.12.2020 13:01:03 Gelesen: 6129# 23 @  
Hallo zusammen,

ein Beispiel aus der Zeit der Währungsreformen 1948:



Portogerechter Ortsbrief Berlin-Neukölln (Amerikanischer Sektor) als MiF - gestempelt 11.09.48 - 16 Pfennig Brief bis 20 g und 60 Pfennig Einschreiben


Diese Frankaturmöglichkeit bestand so nur 17 Tage, vom 3.9.1948 (Ersttag Berlin 1- 20) bis 19.9.1948 (Ende der Provisoriengültigkeit).

Gruß

Guntram
 
Gerhard Am: 08.12.2020 13:04:20 Gelesen: 6124# 24 @  
@ alemannia [#23]

Soll heißen mit 58,8 Pfennigen kanpp unterfrankiert?

MphG
Gerhard
 
alemannia Am: 08.12.2020 13:13:14 Gelesen: 6119# 25 @  
@ Gerhard [#24]

Hallo Gerhard,

bitte erkläre mir die 58,8 Pfennig näher.

Alle Marken waren in West-Berlin frankaturgültig.

Die Gebührenänderung in den Westzonen (1.9.48) galt in West-Berlin erst ab 1.6.1949.

Gruß

Guntram
 
Gerhard Am: 08.12.2020 13:45:51 Gelesen: 6112# 26 @  
@ alemannia [#25]

Hallo Guntram,

Du hast völlig recht, ich habe irriger Weise den Schwarzaufdruck gezehntelt, zwischen zeitliche Verwirrung durch den Mix West-/Berlin- und Ostfrankatur. Hätte mir den Muckser auch sparen können, ist ein hübscher 3-Farbenbeleg.

MphG
Gerhard
 
hajo22 Am: 08.12.2020 16:00:45 Gelesen: 6095# 27 @  
3.9.1948 Ersttag Schwarzaufdruckmarken Berlin (Pfennigwerte).

Fernbrief mit 24 Pf. Berlin-Schwarzaufdruck aus Berlin W 15 (uu) vom 3.9.48 nach Schwabach.



hajo22
 
dithmarsia43 Am: 09.12.2020 12:18:38 Gelesen: 6058# 28 @  
@ hajo22 [#27]

Hallo,

noch ein Brief aus 1948 : Portogerechte Einzelfrankatur auf R-Brief "Berlin-Friedenau 1 s" nach Lübeck mit Ankunftsstempel.

Beste Grüße

Uwe


 
hajo22 Am: 09.12.2020 14:07:26 Gelesen: 6042# 29 @  
Orts-Nachnahmebrief innerhalb Westberlins über 4 Mark (Vermerk: West in rot) aus Berlin-Charlottenburg 2 vom 3.11.1948 nach Berlin-Zehlendorf.

Portorichtig: 16 Pf. Ortsbrief bis 20 gr. + 40 Pf. NN-Gebühr.

Die Berlin-Schwarzaufdruckmarken konnten gegen DM-West oder gegen DM-Ost erworben werden, da die DM-Ost auch in Westberlin bis 19.3.1949 gültiges Zahlungsmittel war (geduldet). Die Schwarzaufdrucke wurden regelmäßig gegen DM-Ost gekauft, da der Wechselkurs DM-West zu DM-Ost zugunsten der DM-West ausfiel (ca. 1:2,5 oder 1:3, der Wechselkurs schwankte stark zugunsten der Westmark).



hajo22
 
Frankenjogger Am: 09.12.2020 16:58:24 Gelesen: 6024# 30 @  
@ hajo22 [#29]

Warum 19.3.1949? Meines Wissens konnten am 20.3.1949 Schwarzaufdrucke noch gekauft und mit DM-Ost bezahlt werden.

Im März 1949 stieg der Kurs DM-West:DM-Ost übrigens bis zu 1:5, teilweise sogar darüber.

Von mir das Gegenbeispiel, Nachnahme mit Betrag in DM-Ost, vom letzten Tag der Gültigkeit der Schwarzaufdrucke, dem 31.3.1949.



Gruß, Klemens
 
hajo22 Am: 09.12.2020 17:24:02 Gelesen: 6018# 31 @  
@ Frankenjogger [#30]

" Warum 19.3.1949? Meines Wissens konnten am 20.3.1949 Schwarzaufdrucke noch gekauft und mit DM-Ost bezahlt werden."

Am 20.3.1949 wurde die DM-West alleiniges Zahlungsmittel in Westberlin (2. Währungsreform).

Wer noch Schwarzaufdruckmarken besaß, die er in Ostmark erworben hatte, konnte seine Bestände noch bis zum 31.3.49 aufbrauchen.

Die Berlin-Rotaufdruckserie ( Verkauf nur gegen DM-West) war zwischenzeitlich komplett erschienen.

Schwarzaufdruckmarken gab es nicht mehr am Postschalter zu kaufen. Für Käufe in Westberlin mußte die Ostmark in Westmark umgetauscht werden bzw. man nahm die Ostmark zum aktuellen Wechselkurs in Zahlung (wenn man wollte).

hajo22
 
Frankenjogger Am: 09.12.2020 18:11:55 Gelesen: 6007# 32 @  
@ hajo22 [#31]

"Am 20.3.1949 wurde die DM-West alleiniges Zahlungsmittel in Westberlin (2. Währungsreform)."

So steht es im "Pelikan" und auch die Befehle datieren vom 20.3.1949. Nur, wann wurden sie veröffentlicht?

Pelikan zitiert die Dritte Verordnung. Diese endet bei Pelikan mit:

"14. Diese Verordnung tritt am 20. März 1949 in Kraft.
Berlin, den 20. März 1949
Der General - Chef der französischen Militärregierung - Ganeval"

Daraus lese ich, dass diese Verordnung am 20. März veröffentlicht wurde, also am 20. März vor der Veröffentlichung auch noch DM-Ost als Zahlungsmittel galt.
Wann da der Stichzeitpunkt war, das frage ich mich auch. Philatelistisch betrachtet steht der 21. März als erster Tag der reinen DM-West-Bezahlung für Briefmarken.

Diese Verordnung steht für mich auch im Widerspruch mit den neuen Markenausgaben. Die restlichen Rotaufdrucke ab 21. März, der Wert 1 Pf Bauten mittlerweile auch 21. März.

Im Pelikan steht zwar noch der 20. März, aber einen Bedarfsbeleg mit dem 1-Pf-Wert vom 20. März 1949 kenne ich nicht.

Welche Briefmarken wurden am 20. März bei der West-Berliner Post verkauft, wenn die Schwarzaufdrucke am 19. März den letzten Verkaufstag gehabt hätten?

Gruß, Klemens
 
hajo22 Am: 09.12.2020 18:57:03 Gelesen: 5998# 33 @  
@ Frankenjogger [#32]

Die Rotaufdruckwerte über 10,15,20 und 60 Pf. standen auf jeden Fall zur Verfügung.

Ich nehme an, daß die Schwarzaufdruckmarken noch bis 21.3. am Schalter vorrätig waren, dann aber nur noch gegen DM-West verkauft wurden, was die meisten Kunden abgeschreckt haben dürfte.

Im Übrigen waren die Schwarzaufdrucke sicher noch in Schreibwarengeschäften, bei Briefmarkengeschäften und Firmen vorrätig.

Wenn Du Dich intensiver in die Problematik einarbeiten willst, empfehle ich die abgebidete Broschüre der FG Nr.5.

Ich weiß allerdings nicht, ob die Broschüre noch erhältlich ist.



hajo22
 
Frankenjogger Am: 09.12.2020 20:59:20 Gelesen: 5991# 34 @  
@ hajo22 [#33]

Das Heft habe ich im Regal. Es gibt mir aber auch keine weitere Klärung auf die Frage nach dem Ersttag des Wertes zu 1 Pf Bauten.

Dort steht wie im Pelikan der 20.3.1949. Warum wurde der Ersttag auf den 21.3. gesetzt (aktuelle Michel-Kataloge)?

Wenn der 1-Pf-Wert am 20.3.1949 an den Postschaltern gewesen wäre, gäbe es Belege. Drucksachen und Postkarten hätten nur mit dem Wert im Postamt freigemacht werden können und es müssten Ortsbriefe mit 1 Pf und 15 Pf RA vom 20.3.1949 geben. Auch Fernbriefe müssten mit 4x 1 Pf zu 20 Pf RA existieren. All diese Belege habe ich bisher nicht gesehen.

Dass am 20.3.1949 Schwarzaufdruck-Marken nur noch gegen DM-West verkauft wurden, und nur an diesem einen Tag, davon habe ich bisher noch nie etwas gehört oder gelesen.

Es ist gut, dass das hier diskutiert wird, es ist nämlich noch ein Puzzlestück, dass mir in meiner Währungsreform-Betrachtung fehlt. Ich hoffe, dass hier evtl. noch Klarheiten gefunden werden, auch wenn es wiedermal ein eigenes Thema wird.

Ich bin neugierig,
Klemens
 
hajo22 Am: 10.12.2020 11:43:16 Gelesen: 5965# 35 @  
@ Frankenjogger [#34]

" Dass am 20.3.1949 Schwarzaufdruck-Marken nur noch gegen DM-West verkauft wurden, und nur an diesem einen Tag, davon habe ich bisher noch nie etwas gehört oder gelesen."

Ich schrieb: " Ich nehme an, daß.....". Also bitte mich nicht festnageln.

Bist Du Mitglied in der FG Berlin?

3-fach Mischfrankatur Ortsbrief vom 31.3.1949: Schwarzaufdruck 8 Pf. + 2x2 Pf. Rotaufdruck + 4x1 Pf. Bauten I = gesamt 16 Pf. [1]



hajo22

[1] Literaturhinweis zur Bauten I 1 Pf.-Marke:
"Berlin: Währungsreform-Belege mit Bauten I, 1 Pf. (20. bis 31.3.1949)"
DBZ Nr. 17/1980, S. 3054/3055. Wolf J. Pelikan
 
Frankenjogger Am: 10.12.2020 12:55:14 Gelesen: 5951# 36 @  
@ hajo22 [#35]

"Bist Du Mitglied in der FG Berlin?" - ja

Gruß, Klemens
 
Frankenjogger Am: 16.12.2020 18:45:01 Gelesen: 5902# 37 @  
Hallo,

heute mal wieder ein Beleg, mitten aus dem Berliner Leben, äh Zeitabschnitt, Mi. 400 als Mehrfachfrankatur. Selten mache ich eine Ausnahme und nehme Briefe mit Bund-Verwendung in die Sammlung. Hier eine der Ausnahmen.

Die Frage weshalb, dürfte sich bei diesem Beleg erübrigen, auch wenn der Brief leider 8 g zu wenig wog. Immerhin mussten elf Avus-Blocks dran glauben.
Gerne hätte ich auch die anderen drei Mehrfachfrankaturen mit den anderen jeweils 11 Marken, leider aber nicht.



Gruß, Klemens
 
hajo22 Am: 18.12.2020 20:10:08 Gelesen: 5877# 38 @  
Am 22.6.1989 sandte mir Werner Schmidt (Auktionator) diese schöne portorichtige Drucksache mit einem 3er-Streifen der Sondermarke zum 40. Jahrestag der Beendigung der Blockade der Westsektoren Berlins. Drucksache bis 250 gr. = Porto 180 Pf. (hier frankiert mit 3x60 Pfg.), gestempelt Berlin 47.



Auch an großformatigen Briefen kann man sich erfreuen.

hajo22
 
hajo22 Am: 20.12.2020 19:40:08 Gelesen: 5848# 39 @  
Herr Peter Koegel (damals Auktionator für Briefmarken) frankierte den Einschreibbrief nach Westdeutschland mit 7 x 60 Pf. der Luftbrückengedächtnismarke für einen Fernbrief bis 50 gr. = 170 Pf. + R-Gebühr 250 Pf. = 4,20 DM.

Gestempelt Berlin 126 am 22.9.1989. Es lag schon etwas in der Luft.

hajo22
 
hajo22 Am: 24.12.2020 07:33:54 Gelesen: 5808# 40 @  
Zu [#39]

Scan vergessen. Hier kommt er:



Schöne Weihnachten,
hajo22
 
Frankenjogger Am: 27.12.2020 12:11:28 Gelesen: 5772# 41 @  
Hallo,

ich bleibe in der zeitlichen Berliner Mitte, im Jahr 1972 und zeige mal keine Mehrfachfrankatur, sondern eine Einzelfrankatur der Mi. 418, dem 10-Pf-Wert der Zuschlagsserien "Für die Jugend" von 1972. Es war die letze Zuschlagsmarke zu 10+5 Pf von Berlin, die zum Ausgabezeitpunkt noch etwa 4 Monate als Einzelfrankatur auf einem Ortsbrief verwendet werden konnte. Meiner Meinung nach eine moderne Einzelfrankaturen-Rarität, die sicher deutlich seltener ist als die 5-Pf-Einzelfrankaturen dieser Zeit. Der Katalogpreis dafür ist ein schlechter Witz. Wer kann noch einen solchen Brief zeigen?



Viele Grüße, mit Schnee vor dem Haus,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 06.01.2021 17:32:58 Gelesen: 5668# 42 @  
Hallo,

nachdem ich die letzten Tage viele Berliner Briefe sortiert habe, möchte ich hier einen weiteren Beleg zeigen, eine Einzelfrankatur der Mi. 116 zum 100. Geburtstag von Ottmar Mergenthaler.

Er war Uhrmacher und Erfinder der Zeilensetz- und gießmaschine Linotyp [Michel]. Auf dem ersten Blick auch etwas unscheinbar, aber als Drucksache nach Haiti dann doch etwas außergewöhnlich.



Dreikönigsgruß aus dem verschneiten Ländle,
Klemens
 
HWS-NRW Am: 06.01.2021 17:53:57 Gelesen: 5663# 43 @  
@ Frankenjogger [#42]

Hallo Klemens,

ein toller Beleg - und dann noch der herrlichen Werbestempel zu den Filmfestspielen 1954 !

mit Sammlergruß
Werner
 
karrottil Am: 06.01.2021 20:35:53 Gelesen: 5645# 44 @  
Hallo,

Ein Brief von Berlin-Dahlem nach Hannover-Döhren, aufgegeben am 18.11.48.



Der Brief ist ungeöffnet und wenn man den Umschlag gegen Licht hält, scheint die Einladung zu einer Vermählung durch.

Darum wurde der Brief wohl mit der 6 Pfg. Schwarzaufdruck MiNr. 2 frankiert und ging als Drucksache durch.

Wahrscheinlich hat der Empfänger den Briefumschlag verschlossen, sonst hätte es keine Drucksache sein können.

Beste Grüße
Karsten
 
Frankenjogger Am: 13.01.2021 19:01:00 Gelesen: 5545# 45 @  
@ Frankenjogger [#5]

In [#5] schrieb ich, dass es sinnvoll ist, sich hier auf Sonderausgaben zu beschränken, da die Dauerserien schon jeweils eigene Threads haben. Deshalb zeige ich heute einen Brief mit der ersten Sondermarke Berlins (Mi. 35), die in der Serie "75 Jahre Weltpostverein" am 9. April 1949 ausgegeben wurde. Diese Serie hatte fast Dauerserien-Charakter, da nach der endgültigen Einführung der DM-West keine Briefmarken mehr für die noch krummen Porti für Standard-Briefe und Fernpostkarten verfügbar waren. Dies waren hier die Werte zu 12 Pf, 16 Pf und 24 Pf. In Berlin wurden erst zum 1.6.1949 die neuen Gebührenstufen der Westzonen eingeführt.

Hier ein Luftpost-Fernbrief mit Einschreiben, Porto Bf 20 + R 40 + Lp 5 = 65 Pf, vom 29.7.1949, nach neuen Gebührensätzen, nach Bad Gandersheim mit 5x 12 Pf Stephan und 5 Pf Bauten I für die Luftpostgebühr.



Viele Grüße,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 20.01.2021 14:13:52 Gelesen: 5430# 46 @  
Hallo,

heute zeige ich einen Beleg aus den 1980er Jahren, eine Mehrfachfrankatur (4 Stück) des Höchstwertes zu 120 Pf (Mi. 692) aus der Serie der Berliner Brunnen auf Standard-Wert-Fernbrief über 500 DM (Porto: 80 + 400).



Gruß, Klemens
 
Frankenjogger Am: 03.02.2021 20:28:05 Gelesen: 5265# 47 @  
Hallo,

heute gehe ich mal wieder in die zeitliche Mitte des Markenlandes Berlin. Ich zeige heute den Höchstwert aus der Serie "Für die Jugend 1967", die Mi. 302 als Einzelfrankatur, aber nicht auf Auslandsbrief oder Fernbrief der zweiten Gewichtstufe wie sie häufiger zu sehen ist, sondern als Auslandspostkarte mit Luftpost nach Israel. Porto 30 Pf plus 20 Pf für die Luftpostbeförderung. Sicherlich nichts Außergewöhnliches, aber so dann doch nicht häufig zu finden.



Gruß, Klemens
 
Frankenjogger Am: 16.02.2021 14:41:39 Gelesen: 5059# 48 @  
Hallo,

heute mal wieder ein Belege vom Ende des Markenlandes Berlin. Die Mi. 868 als Einzelfrankatur auf Fernpostkarte.



Berlin-Gruß, Klemens
 
Frankenjogger Am: 13.04.2021 16:39:52 Gelesen: 4536# 49 @  
Hallo,

hier wurde auch schon lange kein Beleg mehr gezeigt. Und weil die Berlin Mi. 1 auch noch nicht gezeigt wurde, heute von mir als Drucksache, ein Angebot eines Berliner Briefmarkenhändlers aus dem Jahr 1949, vom vorletzten Verwendungstag für Schwarzaufdrucke.



Gruß, Klemens
 
Frankenjogger Am: 09.06.2021 21:32:16 Gelesen: 3925# 50 @  
Hallo,

heute mal wieder ein Berliner Beleg von mir, die Mi. 420 aus dem Zuschlagssatz "Für die Jugend" von 1972 zum Thema "Tierschutz".

Hier als Mehrfachfrankatur auf Fernbrief mit Eilboten vom 11.6.1972 aus dem kurzen Tarif vom 1.9.1971 bis 30.6.1972.

Fernbrief 30 Pf plus Eilzustellung 150 Pf mit 6x 30 Pf "Tiere nicht schlagen" als 6er-Eckrandblock mit Formnummer 2.



Der Beleg ist mittlerweile auch schon fast 20 Jahre bei mir.

Viele Grüße,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 13.07.2021 20:23:14 Gelesen: 3597# 51 @  
Hallo,

nachdem sich hier schon länger nichts mehr getan hat, bringe ich das Gegenstück zum zuletzt gezeigten Beleg.

Gleiche Portostufe aus derselben Korrespondenz, jedoch mit dem Wert zu 60 Pf, die Mi. 421, mit dem Thema "Besonders Nachts auf Tiere achten".

Auch hier mit Eckrand und Formnummer 1. Und, der ist genau so lange schon bei mir.



Viele Grüße,
Klemens
 
Cantus Am: 25.07.2021 01:36:56 Gelesen: 3460# 52 @  
Von mir ein Einschreiben, gelaufen am 15.4.1958 mit zwei waagerechten Paaren der Mi. 178 und zusätzlich der Bund Mi. 284 von Berlin nach Düsseldorf.



Viele Grüße
Ingo
 
Frankenjogger Am: 03.08.2021 09:59:52 Gelesen: 3335# 53 @  
Hallo,

hier zeige ich mal wieder einen Brief. Heute mal wieder etwas scheinbar Banales (oder doch nicht?), eine Einzelfrankatur der vorletzten Berliner Briefmarke, dem Wert zu 100 Pf aus der Wohlfahrtsserie von 1990 (Mi. 878) auf Standard-Fernbrief.

Viele Belege mit Einzelfrankaturen von Berliner Zuschlagsmarken sind aus meiner Erfahrung nichts Banales. Zwar sind Wohlfahrtsmarken die häufigste Variante der Zuschlagsmarken auf Belegen, aber auch diese sind keine Massenware.



Viele Grüße,
Klemens
 
Christoph 1 Am: 08.08.2021 13:45:33 Gelesen: 3255# 54 @  
Hallo,

auch von mir mal zwei Belege für diese Rubrik.



Es sind zwar nur Mischfrankaturen und außerdem auch noch Bund-Verwendungen von Berlin-Marken, aber ich finde die Belege trotzdem schön anzusehen.

Immerhin sind sie portogerecht:

oben: 2x 157 (wp) / 138 mit Rand / 139 mit Rand / Bund 183 als Ergänzung. Gelaufen als R-Brief von Reutlingen nach Stuttgart im September 1956. Zweite Gewichtsstufe (bis 50 g), Frankatur insgesamt 0,90 DM.

unten: 172 und 180 mit Rand. Gelaufen als R-Brief von Hofheim im Taunus nach Leutershausen an der Bergstraße (rückseitig Ankunftsstempel). Standardbrief, Frankatur insgesamt 0,70 DM

Viele Grüße
Christoph
 
Frankenjogger Am: 31.08.2021 14:22:04 Gelesen: 2976# 55 @  
Hallo,

heute von mir ein schöner, portogerechter Satzbrief mit der Goethe-Serie (Mi. 61 - 63) aus dem Jahr 1949.

Der Brief wurde von der Berliner Versandstelle, passenderweise in der Goethestraße, mit dem bekannten Versandstellenstempel "Berlin-Charlottenburg 2 - as -" verschickt.



Ich bin nicht unbedingt ein Fan von Satzbriefen, aber der gefällt mir schon sehr gut.

Viele Grüße,
Klemens
 
hubtheissen Am: 31.08.2021 19:42:15 Gelesen: 2957# 56 @  
Hallo,

von mir mal wieder ein "Glockenbrief" vom 07.11.1953 von Zehlendorf nach Kairo.

Die Frankatur besteht aus 2 x 10 Pfg und 1 x 20 Pfg. Klöppel Mitte. Das Porto betrug 30 Pfg. für den Brief und 10 Pfg. LP-Gebühr nach Ägypten.



Gruß

Hubert
 
Frankenjogger Am: 15.09.2021 18:18:44 Gelesen: 2845# 57 @  
Hallo,

von mir kommt hier auch mal wieder ein Beleg, und zwar eine Misch-/Einzelfrankatur, die es so nach Michel als EF nicht gibt.

Es ist ein Fernbrief mit einem Zusammendruck aus dem Berliner Block 2, mit Mi. 338, 339.

Michel notiert keine Zusammendrucke aus Blocks, also ist es nach Michel eine Mischfrankatur, andererseits ist es aber auch eine Einzelfrankatur.



Gruß, Klemens
 
Frankenjogger Am: 24.11.2021 18:52:06 Gelesen: 2356# 58 @  
Hallo,

der letzte Beitrag hier ist auch schon wieder über zwei Monate alt, weshalb ich mal wieder einen Beleg zeigen möchte.

Von der Portostufe her betrachtet sicher keine all zu große Rarität, aber in der Farbkomposition aus meiner Sicht ein schönes Stück.

Die Mi. 71, 10+5 Pf Philharmonie auf Ortsbrief bis 20 g, vom Absender "Sarotti".

Ob ein grüner Sarotti-Mohr gesellschaftsfähiger gewesen wäre, möchte ich nicht beurteilen.



Viele Grüße,
Klemens
 
hajo22 Am: 24.11.2021 19:22:10 Gelesen: 2344# 59 @  
@ Frankenjogger [#58]

Und hier noch in Satz-Ergänzung der 30+5 Pfg. Wert Philharmonie auf Auslandsbrief vom 13.6.51.

Übrigens, in meinem Michelkatalog zeigt die 10+5 Pfg. Philharmonie die Nr. 72. Dies nur zur Information für Nicht-Katalog-Besitzer.



hajo22
 
Frankenjogger Am: 24.11.2021 19:44:18 Gelesen: 2338# 60 @  
@ hajo22 [#59]

Übrigens, in meinem Michelkatalog zeigt die 10+5 Pfg. Philharmonie die Nr. 72.

Du hast natürlich Recht! Asche über mein Haupt. ;-)

Klemens
 
Briefuhu Am: 08.12.2021 09:06:18 Gelesen: 2130# 61 @  
Hier ein Brief vom 06.06.1953 von Berlin nach Hamburg. Frankiert wurde mit der Michel Nr. 97 Werner Siemens 20 Pfennige.



Schönen Gruß
Sepp
 
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