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Thema: Die Poststempel von München
Das Thema hat 655 Beiträge:
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calliostoma Am: 26.04.2017 18:00:24 Gelesen: 179448# 481 @  
@ Eilean [#474]

Mit dem Stempel Bahnpostamt München kann ich weiterhelfen. Zug 7889 verwendet in der Üpu München-Kempten.



Gruß

Dirk
 
Heinrich3 Am: 26.04.2017 21:50:26 Gelesen: 179413# 482 @  
@ Eilean [#477]

Hallo Andreas,

ist zur Kenntnis genommen, daß Du nur die kleinen runden listenmäßig sammelst. Deshalb hier noch 3 Stempelchen mit den Nummern 55 (nicht ganz sicher!), 65 und 115. Scans oder Belege willst Du also nicht?

Gruß
Heinrich
 
Eilean Am: 27.04.2017 09:13:10 Gelesen: 179296# 483 @  
@ Heinrich3 [#482]

Hallo Heinrich,

immer gerne zeigen, Bilder sind doch immer interessant.

Ich sammle nicht nur nach Liste, sondern natürlich die Belege dazu und hoffe, da noch mehr Systematik in die Briefträgerstempel zu bekommen. Einige Hundert Stück sollte ich derzeit schon haben, vermute ich.

Deine Stempel sind (bis zur 150) zunächst mal die Anfangszeit, bei denen es zwar kleinere Unterschiede gibt, aber im großen und ganzen noch einheitlich. Wenn ich genug Vergleichsmaterial habe, kann man ggf. die Unterschiede systematisieren. Vor allen Dingen, wann ist ein Stempel ersetzt worden und sieht nun anders aus?

https://www.phila.berlin/m%C3%BCnchner-brieftr%C3%A4gerstempel/zentrale-zustellung-ta/1-149/

also immer her mit Eilbotenbelegen nach München.

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 02.05.2017 16:07:45 Gelesen: 178504# 484 @  
Hallo zusammen, vor allem Andreas ;-)

Hier MÜNCHEN-SOLLN noch ohne die Gebietsleitzahl:



Viele Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 03.05.2017 08:30:56 Gelesen: 178428# 485 @  
@ filunski [#484]

Moin Peter,

Stadtteilnamen sind doch einfach schöner als schnöde PA-Nummern. Ich habe gelesen, dass es sogar einen Stadtteil Michaeliburg gab, ob es hiervon auch Stempel gibt: don´t know.

Aber eine Ebay-Auktion ist in den letzten Tagen ausgelaufen mit einer Seltenheit:



Eine Aufgabebescheinigung für ein Telegramm aus München 13, UB c. Die Marke selbst keine Seltenheit, der Stempel auch nicht, aber die Verwendungsform hier.

Der Käufer gewiss ein Portostufensammler, Formularsammler, Kenner. 112 EUR hat dieses Stück gekostet und ich halte es für nicht zu viel, von allem, was ich bislang gehört habe.

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 03.05.2017 14:30:27 Gelesen: 178368# 486 @  
Hallo zusammen,

auch mal wieder eine "Kleinigkeit" die nicht sofort auffällt.

Ein Eilbrief von München nach Ingolstadt aus dem Jahre 1916.



In München abgestempelt mit einem Stempel vom PA München 2 BP (Briefpost):



Ein für diese Zeit typischer Braungardt Stempel. Typisch? Doch nicht so ganz, bei genauem Hinsehen sieht man, dass der UB links nicht wie sonst üblich ein Klein- sondern ein Großbuchstabe ist, " E". Laut Helbig gab es solche Stempel dort mit den UB von A bis P. Auch die sonst bei diesen Stempeln übliche Unterscheidungs-/Kontrollziffer ganz unten ist hier keine Ziffer sondern es wird der UB "E" wiederholt, hier nur sehr schwer zu erkennen. ;-)

Beste Grüße,
Peter
 
DERMZ Am: 11.05.2017 10:43:09 Gelesen: 177887# 487 @  
Servus,

ich habe nix besonderes zu zeigen, ich fand nur ein paar Stempel aus München und die gibt es jetzt eine kleine Abfolge aus den Jahren 1911 bis 1915.







Der Stempel aus 1915 wirft noch eine Frage bei mir auf, ich vermisse eine UB, entweder gab es diesen nicht, oder er wurde nicht mit abgeschlagen, wer kann helfen? Danke.

Viele Grüße

Olaf
 
Eilean Am: 12.05.2017 23:15:47 Gelesen: 177685# 488 @  
@ DERMZ [#487]

Schöne Stempel, allerdings nicht mein Sammelgebiet, so dass ich auch zu MÜNCHEN 13. nichts sagen kann. Es sieht aber eher so aus, als habe die Stempelfarbe es ohnehin nicht im ganzen unteren Bereich geschafft. Einen UB würde ich da schon vermuten.

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 13.05.2017 10:41:37 Gelesen: 177609# 489 @  
@ DERMZ [#487]

Hallo Olaf,

Dein Stempel von MÜNCHEN 13 ist einfach etwas undeutlich abgeschlagen. Da sollte links von dem N (Nachts) die Tageszeit stehen und davon links der UB a. Unten dann noch die Kontrollziffer 1. Laut Helbig gab es dort diesen Stempeltyp nur einmal mit dem UB a.

Viele Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 14.05.2017 17:55:45 Gelesen: 177454# 490 @  
@ filunski [#489]

Wofür ist eigentlich die Kontrollziffer? Meist ist sie so klein und verschmiert, dass sie gar nicht zu sehen ist, also welchen Nutzen hat sie? Gibt es pro UB immer nur eine?

Ich habe in letzter Zeit ein altes Sparbuch erworben, das auch schöne Stempel für meine Sammlung enthält:



Bei diesen weiß ich gar nicht, ob es sie auch aptiert gab.

Sowie noch aus dem 3. Reich.





Die letzten beiden sind bei Bochmann, S. 350 nicht verzeichnet.

Zwischendurch ist der Besitzer auch nach Hagenau ins Elsass verschlagen worden:



Auch eine interessante Verwendungsform für Stempel.

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 14.05.2017 18:21:44 Gelesen: 177442# 491 @  
@ Eilean [#490]

Wofür ist eigentlich die Kontrollziffer?

Hallo Andreas,

schau mal hier rein, da müsste alles drin stehen:

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=90436

Glückwunsch zu dem Postsparbuch! Die können tolle Stempelquellen sein. ;-)

Liebe Grüße,
Peter
 
filunski Am: 16.05.2017 18:03:02 Gelesen: 177119# 492 @  
Liebe München-Stempel Fans,

mal wieder ein nicht ganz so häufiger Maschinenstempel aus den "50ern":



Sehr schön anzusehen auch die Bildseite der Postkarte die dieser Stempel ziert:



Die Ludwigsbrücke über die Isar und dahinter das Deutsche Museum. Wie ruhig und beschaulich ging es doch damals noch in München zu!

Mal zur Auflockerung des Themas. ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 21.05.2017 19:15:31 Gelesen: 176331# 493 @  
Hallo zusammen und Danke an Peter für die Infos zu den Kreisstempeln mit den Kontrollnummern!

Heute ging bei Ebay ein Brief an Herrn Berchtold weg für EUR 103,00, leider nicht an mich, aber die kopfstehenden Überdrucke haben das verhindert:



Hinten mit München 2 / ab und München 2 / y (mit spiegelverkehrtem y), sowie München TA und vor allem den zweitältesten Briefträgerstempel Münchens, den ich bislang kenne. Aus der Zeit nach dem Krieg versteht sich. Aus 1948 ist schon sehr sehr selten; ich habe noch einen einzigen drei Monate früher. Sehr schön mit dem Sternchen unter der Zahl, um die Zahl besser lesen zu können. Die 86 / *

Der Erwerber liest sicherlich hier mit und weiß hoffentlich auch die Rückseite dieses Briefes zu schätzen.

Gruß
Andreas
 
Cantus Am: 22.05.2017 00:41:21 Gelesen: 176265# 494 @  
Mein Stempel vom 8.10.1968 aus München dürfte wohl nichts Besonderes sein, aber mir gefällt der Umschlag gut, also zeige ich hier beides.



Viele Grüße
Ingo
 
Eilean Am: 23.05.2017 10:02:11 Gelesen: 176037# 495 @  
@ Cantus [#494]

Ich finde solche gebührenfreien Belege schön anzusehen, sind wesentlich seltener als Normalpost und der Stempel ist umso schöner zu lesen. Werde den UB bei mir vermerken. München 13 / l / 8, das L ist immer schwierig zu lesen gegenüber dem i.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 27.05.2017 11:41:02 Gelesen: 175003# 496 @  
@ Eilean [#495]

Jetzt wollte ich hier auf den sehr interessanten Artikel von

Horalek, Ulrich, Die entnazifierten "Nachträglich entwertet"-Stempel von München, Rundbrief Nr. 82/2017 der Arge DEUNOT, S. 62 ff.

verweisen und einen schönen solchen Stempel zeigen, stelle aber fest, dass ich in meiner Sammlung noch gar keinen von diesen habe, zumindest habe ich ihn noch nicht erfasst, was wahrscheinlicher ist.

Also kann ich nur etwas anderes zeigen:



Ein Stempel aus München 25 / c vom 16. Juli 1945. Auf einem Blankobeleg, aber sehr schön gestempelt. Wie man sieht, mit einer 8 Pfg. Marke. Der 16. Juli 1945 ist der Tag der Wiedereinführung frankierter Postkarten und Briefe im Ortsverkehr mit 5 und 8 Pfg.

Die 8 Pfg-Marke mit einem München-Stempel vom 16. Juli 1945 ist insoweit also ein Zeitdokument, als Ersttag möchte ich es nicht wirklich bezeichnen, da weder der Stempel noch die Marke ihren Ersttag haben, sondern nur im Zusammenspiel.

Gruß
Andreas
 
stampmix Am: 28.05.2017 09:37:24 Gelesen: 174793# 497 @  
@ Eilean [#493]

Sehr schön mit dem Sternchen unter der Zahl, um die Zahl besser lesen zu können. Die 86 / *

Hallo Andreas,

noch weitergehend, erst das Sternchen entscheidet über "86" und "98".

Mit so frühen Briefträgerstempeln kann ich nicht diesen, hier einer auf einem Eilbrief von Frankfurt nach München am 25.8.1963.




@ Eilean [#496]

Die entnazifierten "Nachträglich entwertet"-Stempel von München

Schon eine Weile her: [#417]

besten Gruß
stampmix
 
GSFreak Am: 29.05.2017 23:44:32 Gelesen: 174460# 498 @  
Hier ein Zweikreisstegstempel von (13b) MÜNCHEN 19 - UB z - mit integriertem Freivermerk "BEZAHLT" unten vom 11.06.1946, auf einer Ganzsache P903 I/01 mit Plattenfehler VII. Es ist eine Teilbarfrankatur nach der Portoerhöhung am 01.03.1946 für Fernpostkarten von 6 auf 12 Pf.

Auf den Stempel passt der Ausspruch: "Zwei Fliegen mit einer Klappe".

Viele Grüße
Ulrich


 
Eilean Am: 30.05.2017 22:36:57 Gelesen: 174313# 499 @  
@ stampmix [#497]

Ja, ich wusste, dass ich den Beleg im Rundbrief schon mal gesehen habe, der Verweis ist perfekt.

MÜNCHEN BPA1 / i / Nachträglich entwertet ist ja so häufig dann doch nicht, sehr schöner Beleg.

@ GSFreak [#498]

Sehr schönes Stück, genau mein Sammelgebiet. Habe mir den Stempel notiert.

Dieser Stempel hier ist wohl eher kein Poststempel, sondern ein Behördenstempel des Zolls, aber nett anzusehen allemal:



Gruß
Andreas
 
Max78 Am: 31.05.2017 16:23:49 Gelesen: 174190# 500 @  
Ja servus, gibts denn daas? Seid ihr net im Biergarte oder in de Isaaar? Des isch ja ä Hitz, ohglaublich! (Auslegung eines Schwaben, also bitte nicht zu streng nehmen!)

und natürlich braucht der au no ä Hilf von de Nachbarn! Hier isch ä Abschlägle K1 MUENCHEN I. ohne ä Jahreszahl. Isch des normal bei dem Stempel oder wurd' die oifach vergesse? Ih moin, dass sowas 1897 scho zum Standart ghörte, oder tick ih da net richtig? Würd' mi freue über ä Hilfestellung, I kenn mi leider Gottes nur in Stugert aus:



ä Grüßle vom Mäxle
 
filunski Am: 31.05.2017 23:32:37 Gelesen: 174104# 501 @  
@ Max78 [#500]

Servus Mäxle,

die Bayern waren zwar nie ganz so pfiffig wie die weiter westlich siedelnden alemannischen Volksstämme, aber auch 1897 hatte sich die Jahreszählung schon länger bei der Königlich Bayerischen Post durchgesetzt. ;-)

Dieser Stempel mit der Schreibweise München mit "UE" war schon ca. seit 1884 normalerweise mit Jahreszahl (die beiden Endziffern) im Gebrauch, es sollte hier also 97 ganz unten stehen. Ich kann da jetzt nur Mutmassungen anstellen, schlecht abgeschlagen? Wohl kaum, der Abschlag ist "astrein", sauber, da fehlt nichts. Bei diesen Stempeln mussten die einzelnen Komponenten, wie die Jahresziffern einzeln gesteckt werden. Eventuell hatte man das in diesem Fall versäumt oder war der Meinung für diese "preissische Antwortkartn" reichts auch so. ;-)

Späte "Grias ins Ländle",
Peter
 
Eilean Am: 06.06.2017 22:41:45 Gelesen: 173172# 502 @  
Dieser seltenere Stempel vom Münchener Postscheckamt mit UB c / Z. In lila auch nicht so häufige Stempelfarbe. Es darf auch hier gerätselt werden, was Z bedeutet. Ich weiß es nämlich nicht.



Gruß
Andreas
 
hopfen Am: 06.06.2017 22:50:37 Gelesen: 173160# 503 @  
@ Eilean [#502]

NICHT "Postscheckamt" sondern POST SPARKASSEN AMT !

Vermutlich vom Untergrund her ein Stempelabschlag in einem Postsparbuch!
 
Eilean Am: 06.06.2017 22:56:31 Gelesen: 173155# 504 @  
@ hopfen [#503]

Ja klar, Post-Sparkassen-Amt, was malte ich so nachts so vor mir? Gut, dass ihr mitlest. Ja, aus einem schönen Post-Sparbuch. Leider der einzige seiner Art dort.

Dann zur Korrektur eines vom P SCHA und nicht PSA, nun aber richtig:



Gruß
Andreas
 
filunski Am: 06.06.2017 23:18:29 Gelesen: 173138# 505 @  
@ Eilean [#502]

"Es darf auch hier gerätselt werden, was Z bedeutet."

Hallo Andreas,

diesem Rätsel versuchte ich auch schon auf die Spur zu kommen. Leider konnte ich dazu noch nichts Genaues finden (auch die FORGE München wusste es bislang nicht zu lösen). Der Großbuchstabe unten könnte für verschiedene Abteilungen des Postsparkassenamtes stehen, Z eventuell für "Zustellung" (fraglich, da ja hier eindeutig in einem Postsparbuch verwendet). Es gab davon verschiedene Stempel.

Hier eine kleine Auswahl einiger dieser Stempel (aus dem Ablieferungsbuch des Stempelherstellers Braungardt):



Viele Grüße,
Peter
 

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