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Thema: Rumänien für Sammler
Das Thema hat 1100 Beiträge:
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10Parale Am: 02.03.2023 22:39:08 Gelesen: 77470# 1026 @  
@ Histrianorum [#1023]

Ich gratuliere zu diesem genialen Fund. Es zeigt, wie spannend die rumänische Markenwelt sein kann und wie wichtig es ist, sich darüber zu unterhalten.

Ich mache gleich weiter mit einer Briefmarke aus dem Jahr 1876. Es geht um König (REGELE) Carol I., die Bukarester Ausgabe Nr. 1. Ich bin sicher, die Marke war nie gezähnt, um den Verdacht, die Zähnung wäre weggeschnitten, auszuräumen. Nominalwert: 15 Bani.

Im Michel Katalog habe ich keine detaillierte Angaben zu ungezähnten Marken finden können, höchstens den Hinweis bei der Markenausgabe von 1872, Pariser Ausgabe (36 U - 42 U ungezähnt Satzpreis 7 Werte 700,- Euro).

Dahingegen kein Wort im rumänischen Katalog bei der Ausgabe PARIS von 1872. Dort jedoch finden wir eine Auflistung ungezähnter Marken der Bukarester Ausgabe von 1876 der Werte zu 1 ½ Bani, 5 Bani, 10 Bani und 15 Bani.

Möglicherweise handelt es sich beim SCAN um diese Marke zu 15 Bani 52 H. (brun-roscat hirtie subtire = braunrosa auf dünnem Papier). Eine weitere Variante ist die 15 Bani (brun-roscat cadru spart = braunrosa mit gebrochenem Rahmen). (52 Ha)

Bewertung im rumänischen Katalog:

52H * und o = 125 Euro
52Ha * und o = 250 Euro
 

Wieder ein spannender Fund, der Fragen aufwirft.

Liebe Grüße

10Parale


 

Gerhard Am: 03.03.2023 14:28:32 Gelesen: 77440# 1027 @  
@ 10Parale [#1026]

Schönes Exemplar, die rechte Wertziffer erscheint mir auf den zweiten Blick fetter zu sein als die linke, vielleicht ein weiterführender Hinweis. Deine Aussage zum Nichtbeschnittensein kann ich nachvollziehen; bin gespannt, ob wir mehr herausfinden. Vielleicht weiß ja Heinz7 etwas dazu.

MphG
Gerhard
 
Martin de Matin Am: 04.03.2023 17:29:10 Gelesen: 77360# 1028 @  
@ 10Parale [#1026]

Ob es wirklich eine ursprüngliche geschnittene Marke handelt, darüber kann man streiten.

Als Vergleich dazu zeige ich zwei Marken aus Sammelungslosen (Los 9632 und 9634) der 55. Gärtnerauktion.



Wenn man die waagerechte Zähnung abschneidet, wäre die grüne 5B genauso hoch und die blaue 10B deutlich höher. Ich habe eine 15B, die bei abgeschnittener senkrechter Zähnung links und rechts zusammen 2,9 mm weisse Ränder hätte und somit die gezeigten Stücke in der Breite noch übertrifft. Bei dieser Ausgabe scheint es erhebliche Formatunterschiede zu geben, so das man diese 15B nicht sicher beurteilen kann.

Gruss
Martin
 
10Parale Am: 04.03.2023 19:06:16 Gelesen: 77349# 1029 @  
@ Martin de Matin [#1028]

Ich schätze deine Beiträge sehr, aber hier vergleichst du ÄPFEL mit BIRNEN. Wenn man die beiden rechten Marken säuberlich trennt (mit einer scharfen Klinge), dann hängst du bei der blauen 10 Bani Marke links im Rahmenbild, ganz zu schweigen von der 5 Bani Marke.

Sei versichert, das Thema hat mich schnell gefesselt und ich habe bei Kiriac Dragomir, dem Großmeister, nachgeschaut. Er schreibt auf Seite 138 (CMPR 74) zur Bukarester Ausgaben Nr. II:

"Din unele valori exista exemplare nedantelate complet [alle 4 Ecken geschnitten],
sau cu dantelura lipsa la o singura latura [Zähnung nur auf einer Seite];
de asemenea, exista perechi nedantelate orizontal [also Paare, die nur horizontal geschnitten]
sau nedantelate vertical [also nur vertikal geschnitten]"


Dann folgt die Tabelle mit den 6 Werten, die in Frage kommen und die Schemata, wie oben beschreiben und Kiriac nennt folgende Werte und Farben:

- 1 ½ Bani schwarz (Vorkommen in allen oben genannten Schnittvariationen)
- 3 Bani olivgrün (Vorkommen nur vertikal geschnitten)
- 5 Bani hellgrün (Vorkommen alle 4 Seiten geschnitten, horizontal oder vertikal geschnitten
- 10 Bani rotorange (Vorkommen wie 5 Bani)
- 15 Bani rosa-karmin (kein Vorkommen !!!)
- 25 Bani blau ( Vorkommen nur komplett geschnitten)
 

Auf Seite 136 schreibt er zu Zähnungsvarianten der ersten Bukarester Ausgabe (BUCURESCI EMISIUNEA - INTII) von 1876/79

- 1 ½ Bani helloliv (Vorkommen vertikal geschnitten - gestempelt 50R Koeffizient
- 5 Bani olivgelb (Vorkommen alle Varianten vorkommend)
- 10 Bani blau (Vorkommen horizontal oder vertikal geschnitten - Koeffizient zähnungsabhängig größter Koeffizient 70R
- 15 Bani ziegelrot (Vorkommen horizontal geschnitten oder komplett geschnitten
 

Nun muss ich zum Verständnis erklären, wo ich die folgenden 3 Marken gekauft habe: sie befanden sich in einem Album eines französischen Händlers, der meiner Meinung nach kein großes Fachwissen über rumänische Briefmarken hatte. Deshalb verkaufte er das Album recht günstig mit einigen sehr seltenen Marken und Belegen.

Aus diesem Album sind die 3 folgenden Marken, von der die 15 Bani Marke bereits bekannt ist. Warum sage ich oben Äpfel mit Birnen-Vergleich bei dem Beitrag von Martin. Eben deshalb, weil er sich 2 Farben herauspickt, von der mindestens eine nicht zur Bukarester Ausgabe I gehören, nämlich die grüne 5 Bani Marke.

Ich bin überzeugt, all die 3 Marken, die ich hier abscanne (600 dpi) sind aus der Bukarester Ausgabe I in geschnittener Form. Nun habe ich die Hoffnung, dass die Stempel uns noch etwas verraten. Vielleicht hat Heinz 7 zu den Stempeln eine Idee. (GENERALU, FINANCE - solche Stempel habe ich bei der Stampilografie nicht gefunden). ?

Es bleibt spannend

Grüße

10Parale


 

10Parale Am: 04.03.2023 21:09:29 Gelesen: 77333# 1030 @  
@ alle, Gerhard, Martin und Heinz 7

Im folgenden Scan habe ich die ungezähnten Marken mittig um nominalwertige Vergleichsstücke platziert. Bei keinem der Vergleichsstücke, satz- oder nicht satzgleich, könnte so ein Schnitt angesetzt werden, dass alle 4 Seiten relativ ebenrandig geschnitten werden könnten.

Ich meine, bei vertikal oder gar nur auf einer Seite ungezähnten Marken ist die Fälschungsgefahr sehr sehr hoch, weit höher als bei 4-seitig ungezähnten Marken.

Ganz unten rechts eine 10 Bani Marke mit einer Abstempelung aus PITESTI, die, einfach mal um es zu erläutern, sehr leicht verfälscht werden könnte. Sie ist aber nicht verfälscht worden und es handelt sich meiner Meinung nach um die 10 Bani Marke der Ausgabe Bukarest 2 von 1879.

Darüber schreibt Großmeister Kiriac Dragomir:

"Se cunosc exemplare nedantelate in intregime sau parital (Es sind im Ganzen und teilweise ungezähnte Marken der 2. Bukarester Ausgabe bekannt). Acestea provin din coli a caror dantelura nu a fost terminata si au ajuns in circulatie numai din greseala.

numai din greseala heißt "aus Versehen". Das bedeutet, es gab Bögen (coli) die zur Zähnung (Perforation) vorbereitet waren aber die Arbeit wurde nicht fertig gestellt und diese Bögen kamen aus Versehen in Umlauf (ungezähnt)."

Liebe Grüße

10Parale


 
Martin de Matin Am: 05.03.2023 00:02:16 Gelesen: 77317# 1031 @  
@ 10Parale [#1026]
@ Martin de Matin [#1028]
@ 10Parale [#1029]
@ 10Parale [#1030]

"hier vergleichst du ÄPFEL mit BIRNEN"

Um beim Obst zu bleiben; ich vergleiche dicke Birnen, hohe Birnen, kleine Birnen und ganz grosse Birnen.

Noch einmal zu meiner Abbildung aus meinem vorherigen Beitrag; diesmal mit einer Ergänzung von zwei weiteren Marken.



Bei der Breite/ Höhe einer Marke muss man beachten, das man den Durchschnitt der Zähnungslöcher betrachtet und nicht den starken Versatz eines Zahnlochs betrachtet, da einzelne Zähnnungsnadeln sich mit dem Laufe der Zeit verbiegen können. Dies kann man extrem bei der ersten Ausgabe von Bosnien und Herzegowina sehen.

Meine erste Abbildung zeigte zwei hohe Marken. Im neuen Bild unten links ist eine sehr breite Marken zu sehen und daneben eine allseits schmale Marke. Alle Marken die ich zeige haben die grobe Zähnung.

Im ungünstigsten Fall hatt ein Bogen nur jeweils eine Reihe/ Spalte mit hohen bzw.breiten Marken. Im Rasterbild unten sind die hohen Marken gelb, die breiten sind blau und die Schnittmenge aus beiden ist grün.



Daraus ergibt sich eine sehr geringe Anzahl an ganz grossen Marken; und somit auch eine geringe Anzahl an möglichen Kandidaten zum beschneiden. Ganz geschnittene Marken waren auch beliebter als teilgezähnte. Ein Beispiel aus späterer Zeit ist von Berlin die 1 Mark mit Rotaufdruck von Berlin bei der man bei dreiseitig geschnittenen Randstück auch die Zähnung der letzten Seite abschnitt. Bei Neusüdwales gibt es quadratische Marken mit dem Bild von Königin Viktoria bei man oft die Zähnung abgeschnitten hat, um teure geschnittene zu erhalten.

Es wird wohl sehr schwer sein bei losen Stücken wie deine einen Nachweis zu erbringen, das es wirklich ursprünglich geschnittene Stücke sind. Die Wahrscheinlichkeit, das man drei verschiedene gestempelte geschnittene und möglicherweise unbekannte Stücke in einem Album findet tendiert eher gegen null. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Übrigens der Michel von 2005 führt geschnitten bzw teilgezähnte Stücke der zweiten Bukarester Ausgabe auf.

Gruss
Martin
 
Koban Am: 05.03.2023 04:15:47 Gelesen: 77308# 1032 @  
@ 10Parale [#1030]
@ Martin de Matin [#1031]

Bei allen drei Ungezähnten in [#1029] scheint es sich um den gleichen Stempel(typ) zu handeln. Ich kenne den Stempel/Typ nicht, was aber nichts heisst, da Rumänien nur eine Nebenbeisammlung bei mir ist. Sollte der Stempel(typ) echt und selten sein, halte ich es für extrem unwahrscheinlich, dass es sich um Marken mit abgeschnittener Zähnung handelt. Aus hunderten oder tausenden Marken liessen sich sicherlich ein paar geeignete, gut zentrierte überbreite und überhohe Marken finden, aber wohl nicht mit dem gleichen Stempel.

Gruß,
Koban
 
Heinz 7 Am: 05.03.2023 16:32:55 Gelesen: 77275# 1033 @  
@ 10Parale [#1030]

Ich kann keinen "Schnell-Schuss aus der Hüfte" liefern, sondern müsste mich auch vertiefen, was ich einerseits gerne täte, andererseits sagt meine "Prioritätenliste" (oder vielmehr: meine "to-do"-Liste), dass ich im Moment nicht ausreichend- Zeit für dieses Thema habe. Darum meinerseits heute keine Stellungnahme zu Euren Fragen, ausser:

es ist wohl kein Zufall, dass alle drei ungezähnten Probedrucke (?) ähnliche Stempel "GENERALU, FINANCE ... (?)" tragen.

Ich freue mich, dass mehrere Leser sich für die Fragen interessieren und lese gespannt weiter. Im Moment kenne ich die richtigen Antworten auch noch nicht.

Heinz
 
10Parale Am: 05.03.2023 19:20:56 Gelesen: 77255# 1034 @  
@ Koban [#1032]
@ Heinz 7
@ Martin de Matin

Bei den vermutlich großen Stempeln (oder ist es nur einer?) habe ich die Fragmente mal aufgezeichnet und es ergeben sich folgende Wortfragmente:

GENERALU / LOR / ULUI / DEPOSITUL/ UL FINANCE

Außerdem findet man einen fünfzackigen Stern (schwarze Linien, Innenfläche weiß)

Ich tippe auf Finanzministerium/Generalpostamt/ - irgendeine höher gestellt Behörde. In der gängigen Literatur konnte ich den Stempel bislang nicht finden. Es könnte sich also auch um einen fiskalischen Hintergrund handeln.

Die Bukarester Börse fällt mir dazu auch ein, sie wurde im Jahr 1882 gegründet, was in den zeitlichen Rahmen der Briefmarken passen würde. Die Bukarester Ausgabe I war im Umlauf bis zum 1. - 13. Juli 1885. Woher habe ich die Information? Aus einer rumänischen Bleistiftnotiz im CMPR 74 (siehe Scan).

Liebe Grüße

10Parale


 
Histrianorum Am: 05.03.2023 20:23:51 Gelesen: 77246# 1035 @  
Hallo.

Der CMPR '74 darf nicht zu ernst genommen werden, er ist sehr veraltet und viele Informationen sind völlig falsch. Viele Dinge sind Copy/Paste aus sehr alten Artikeln.

Um Ihnen ein Beispiel zu geben – das Bild stammt aus „The Philatelic Record“ vom Juli 1905. Schauen Sie jetzt in CMPR '74 unter „Vulturi“ nach. Über Ihre Briefmarken sind die Abstempelungen nicht postalisch. Verwaltungsstempel sind auf Briefen aus dieser Zeit gar nicht so selten. Nun, ob sie ungezähnt oder „ungezähnt“ sind, ist sehr schwer zu sagen.

Grüße


 
Heinz 7 Am: 06.03.2023 23:13:32 Gelesen: 77202# 1036 @  
@ Histrianorum [#1035]

Diese Formulierungen im ersten Satz kann ich nicht unterschreiben. Ich halte den CMPR für weitgehend sehr gut. Dass Kataloge auch vom Wissen der älteren Generationen zehren, ist normal, und manch ein Sammler staunt, was die Kenner schon vor 100 Jahren wussten. Dass auf bestehendem Wissen dann aufgebaut werden kann und neue Erkenntnisse daraus wachsen können, wäre ohne die Vorleistungen der Pioniere meist gar nicht möglich.

Den Artikel im "Philatelic Record" habe ich nachgesehen, er stammt von Reinheimer, und wurde offenbar zuerst im "The Philatelist" (welchem?) veröffentlicht (siehe Seite 137). Ich finde es spannend, zu sehen, wie gut die Beiträge damals waren. Offenbar gab es da wenig (oder gar nichts?) zu korrigieren, also wurde das Basiswissen unverändert (?) übernommen. Eine saubere Quellen-Angabe wäre da aber sicher zu empfehlen/ hilfreich. Ich verweise an das grosse Kohl-Handbuch; da wurde der Autor der Fach-Information oft beim Namen genannt; so müsste es immer sein.

In unserem Fall scheint mir das Urteil "Plagiat" aber nicht zutreffend.

Fig. 1 (Reinheimer) ist nicht genau die Abbildung 7.09 bei CMPR
Fig. 2 (Reinheimer) ist nicht genau die Abb. 63.3 bei CMPR
Fig. 3 (Reinheimer) ist nicht identisch mit Abb. 63.4 bei CMPR
Fig. 4 (Reinheimer) ist nicht identisch mit Abb. 65.1 bei CMPR
u.s.w.

... also kann ich wirklich kein "copy/paste" erkennen.

Ich hoffe auf Ihr Verständnis, dass ich den CMPR gegen Ihr hartes Urteil darum in Schutz nehme, zumindest im vorliegenden Fall.

Freundliche Grüsse

Heinz
 
Histrianorum Am: 07.03.2023 09:42:30 Gelesen: 77180# 1037 @  
Hallo.

Ich habe nicht gesagt, dass ich es in die Flamme werfen soll, aber im Hinterkopf behalten, dass möglicherweise nicht alle Informationen korrekt sind.

Bücher werden aus Büchern gemacht, da stimme ich zu. Aber die Informationen müssen überprüft werden, bevor sie an die Öffentlichkeit verbreitet werden.

Es war mein erster rumänischer Katalog überhaupt, ich bin damit aufgewachsen und kenne ihn wahrscheinlich auswendig. Aber für die nachklassische Zeit kann man ihm nicht trauen, einschließlich des Portos.

Grüße
 
10Parale Am: 07.03.2023 16:33:50 Gelesen: 77157# 1038 @  
@ Histrianorum [#1037]
@ Heinz 7

Eine sehr wichtige Debatte wurde hier angestoßen. Dazu gehören unterschiedliche Auffassungen. Ich plädiere einfach mal dafür, sich Gedanken zu machen über ein neues Werk zu dem Thema, wo alle dazu beitragen, selbstverständlich auch die Mitglieder der ARGE Rumänien. In deutscher oder englischer Sprache scheint mir kaum ein Werk zu dem Thema Porto, Stempel und Briefmarken Rumäniens vorzuliegen, dass das Wissen der Vorväter (muss ich jetzt auch Mütter schreiben?) verbessert, vertieft und erweitert.

Doch zurück zu der wunderbaren Welt "Rumänien für Sammler". Mit ein wenig Glück ist es mir gelungen, den folgenden Beleg zu erwerben. Er wurde am 6. April 1905 in Smyrne (IZMIR) auf den Weg nach Bukarest gebracht, eine Strecke von über 1.000 Kilomter. Freigemacht mit 25 Piaster gab es dann noch rückseitig einen Ankunftsstempel von Bukarest vom 12. April 1905.

Noch nie habe ich ein solch schönes Bukarester Briefträgerhörnchen (GOARNA) gesehen wie dieses mit der Nummer 117 (siehe auch Beiträge [#210] und [#211].

Der dunkle Stempel scheint mir ein türkischer Zensurstempel zu sein.

Liebe Grüße

10Parale


 
bignell Am: 07.03.2023 17:06:59 Gelesen: 77148# 1039 @  
@ 10Parale [#1038]

Hallo 10Parale,

zur Diskussion kann ich nichts beitragen, aber ein schönes Posthörnchen 148 kann ich zeigen:



18.10.1896, 1-Bani-Streifband von Ploiești nach Bukarest, dort am 19.10. angekommen.

Weiteres Streifband Bukarest lokal, leider die Stempel so unsauber dass ich nicht einmal das Jahr bestimmen kann:



Aber das Posthörnchen 32 ist recht sauber abgeschlagen.

Liebe Grüße,
harald
 
Heinz 7 Am: 07.03.2023 21:05:15 Gelesen: 77122# 1040 @  
@ Histrianorum [#1037]

(Fast) jeder Katalog hat Stärken und Schwächen. Den CMPR kenne ich nicht auswendig, aber "Partea Intii" Seiten 29-192 (für die Zeit 1858-1927) sind in weiten Teilen wohl das Beste, was wir kennen. Verantwortlich dafür war Kiriac Dragomir, ein ganz grosser Philatelist, der 1990 ja auch das bahnbrechende Stempel-Werk herausgab.



Die ersten 14 Briefmarken-Ausgaben geniessen im CMPR eine besondere Behandlung (Capitolul I+II, Seiten 30-162). Nach der "Spic de Griu" (Ähren-) Ausgabe geht es kompakter weiter (Capitolul III) 1900-1927, Seiten 163-192. Hier werden die Nummern 142-422 behandelt.



Zum 2. Teil ("Partea a doua") 1928-1974 kann ich wenig sagen; ein anderer Autor zeichnet sich dafür verantwortlich: Aurel Surpateanu. Auf den Seiten 193-420 werden fast 3000 Briefmarken gelistet, da ist klar, dass da für viele Marken "nur das Nötigste" gelistet wird.

Für den 3. Teil ("Partea a treia") zeichnet dann wieder Kiriac Dragomir verantwortlich (Seiten 422-624, inkl. Bibliografie, Index, etc.).

Im zweiten Teil fehlen einige Briefmarken und Gedenkblocks, weil sie aus politischen Gründen weg-zensuriert wurden. Das halte ich für einen schweren Mangel. An einem Symposium der ARGE Rumänien erwähnte ich dies in einem Vortrag (2018, Prag).

Heinz
 
10Parale Am: 24.03.2023 11:40:43 Gelesen: 74756# 1041 @  
@ Heinz 7 [#1040]

Ich benutze diesen Katalog sehr gern, habe sogar 2 Ausgaben davon, einen zum damit arbeiten und einen zum Aufbewahren. Histrianorum beneide ich dafür, dass er mit diesem Katalog aufgewachsen ist. Damit dürfte er die rumänische Sprache und Schrift auch beherrschen, ein eklatanter Vorteil trotz "Google Translator" und weiteren Hilfsmittel, die uns das moderne Leben so beschwert.

Heute zeige ich 2 Neuerwerbungen, links ein Probedruck (vertikal ungezähnt) einer 5 Bani Marke in ungewöhnlich schwarzer Farbe. Rechts ein ungebrauchtes Exemplar einer grünen 3 Bani Marke. Diese Markenvielfalt bei dieser Kopfausgabe ist extrem und schwierig zu sortieren.

Liebe Grüße

10Parale


 
Histrianorum Am: 24.03.2023 20:18:47 Gelesen: 74726# 1042 @  
Hallo.

Ein schöner Beleg, der kleine Strich innerhalb des Kreises bei 12 Uhr ist auch auf der Briefmarke zu finden. Was die Kataloge angeht, habe ich mich endlich entschlossen, eine Website zu erstellen. Bis jetzt habe ich nur die Homepage gebaut: http://www.arhivafilatelica.com Probleme, mit denen ich zu kämpfen habe:

1. Ich muss noch die Struktur für jede Briefmarkenausgabe herausfinden, die Spezialseite.

2. Im Laufe der Jahre habe ich mehr als 100.000 Bilder von interessanten Objekten aus Online-Websites (eBay, delcampe, Auktionshäuser...) gespeichert.

Ich weiß nicht, wie das mit dem Copyright funktioniert, kann ich diese Bilder frei verwenden?

3. Preise, ich kann keine Preise aus dem Kopf eingeben, also habe ich mir gedacht, dass ich neben jeder Briefmarke vielleicht eine Registerkarte erstellen könnte, in der die Benutzer, die eingeloggt sind (ein Konto haben), eingeben können, was sie für den Wert dieser Briefmarke halten (gebraucht, postfrisch, postfrisch, auf Brief, Streifen, Viererblock...). Das System wird die Summe aller eingegebenen Werte anzeigen. Hat jemand eine bessere Idee? Ohne die Hilfe anderer Sammler halte ich dies für sehr schwierig und zeitaufwendig.

Mit freundlichen Grüßen

Hello.
A nice proof, the small line inside the circle at 12 o'clock can be found on the postal stamp as well.
About the catalogs, I finally decided to create a website. For now, I only built the homepage: http://www.arhivafilatelica.com
Problems I'm dealing with:
1. I still have to figure out the structure for every stamp issue, the specialized page.
2. Over the years I managed to save more than 100.000 images of interesting items from online websites (eBay, delcampe, auction houses...). I don't know how it works with the copyright, can I use these images freely?
3. Prices, can't insert prices from my head so I was thinking that next to every stamp maybe to create a tab where the users that are logged in (have an account) can insert what they think is the value of that stamp (used, mint MH, MNH, on cover, strip, block of four...). The system will display the sum media from all the values inserted. Any better idea?
Also, without any other collectors' help, I see it as very difficult and time-consuming.
Best regards
 
10Parale Am: 25.03.2023 11:26:39 Gelesen: 74698# 1043 @  
@ Histrianorum [#1042]

ich finde dein Projekt großartig. Mit dem Copyright musst du sehr vorsichtig sein in Deutschland, wenn du etwas veröffentlichst. Ich möchte im Moment auch eine Postkarte von Albert Einstein vorstellen, möchte aber zuvor den Besitzer fragen, ob er mir die Erlaubnis gibt, die hier zu zeigen. Er gibt Gesetze (guter Link dazu [1] und die Frage wird sein, ob du als "Verwerter" damit Gewinn erzielst oder nicht. Ein geistiger Gewinn ist es auf jeden Fall, aber da beginnt bereits das Problem. Ich würde mich vorab fachlich beraten lassen (Anwalt).

Deine zusammengetragenen Bildobjekte stellen sicher einen wertvollen Wissensschatz dar. Es ist an der Zeit, dass uns digitale Lexika zur Verfügung stehen. Dies ist sicher geld- und zeitaufwendig.

Eine andere Frage: Kannst du dich mal näher vorstellen. Mich interessiert dein biographischer Hintergrund im Zusammenhang mit deiner Liebe zur rumänischen Philatelie. Hast du noch Kontakte nach Rumänien und wie ist das Vereinsleben dort aufgestellt? Gibt es viele Sammler, wie organisieren sie sich oder führen sie (ähnlich wie ich in Deutschland) ein einsames Philatelisten-Dasein?

Da ich selbst mit einer Rumänin verheiratet bin (leider interessiert sich meine Frau nicht für Briefmarken, das ist kein Geheimnis), habe ich ein Feingefühl für die Belange dieses Landes entwickelt. Eine Zusammenarbeit mit rumänischen Philatelisten und Briefmarkensammler halte ich für sehr wichtig, um die Philatelie zu erfassen. Ich stoße auch bei der Lektüre der Bücher immer wieder an Sprachgrenzen. Meine Frau möchte ich damit nicht allzu sehr nerven. Natürlich kann man heutzutage auch alles in den google Translater eingeben, erhält aber nur ungenaue Ergebnisse.

Ich bin seit Jahren (mit einer Unterbrechung) Mitglied in der ARGE Rumänien. Da gibt es auch eine Homepage [1]. Mein Problem mit dem Sammelgebiet Rumänien ist, dass es einfach zu teuer ist, um damit vollkommene Freude zu erleben. Als Normalverdiener war es mir einfach nicht möglich, eine Sammlung meines Herzens aufzubauen. Das Problem habe ich aber Gott sei Dank nicht allein. Ohne genau über den Hintergrund Bescheid zu wissen, ist aber bekannt, dass seit einiger Zeit alle sehr teuren und fast unerreichbaren Preziosen in Bukarest in einem Museum landen. Einerseits bin ich darüber froh, weil die Preziosen wieder dort landen, woher sie stammen und die Nation Rumänien ihren Anspruch auf ihre Geschichte stärkt. Andererseits ist mir schon bewusst, dass auch gut betuchte Sammler*innen auf der Strecke bleiben.

Umso besser, dass es Begeisterte wie dich gibt, die ein Projekt zu verwirklichen suchen, welches wirklich sinnvoll erscheint. Deine Preisidee mit den Registerkarten finde ich hervorragend. Allerdings, wie machst du es, wenn ein seltener Stempel den Wert der Marke explosionsartig nach oben treibt?

Ich bin gespannt wie es weiter geht. Ich würde auf jeden Fall ein Konto bei dir eröffnen, wenn ich die Modalitäten kenne. Wie wäre es mit einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit der ARGE Rumänien? Leider kann ich nicht in Essen an der IBRA teilnehmen, weil ich auf Grund der Inflation in Deutschland nun selbst etwas auf meine Ausgaben achten muss. Nimmst du teil?

Sinnvoll wäre es auch, Online Meetings zu veranstalten, wo alle Rumänien Experten und Nichtexperten (wie ich!) sich treffen und austauschen.

Ich freue mich weiter von dir zu hören?

Liebe Grüße

Stephan 10Parle

[1] https://www.urheberrecht.de/
[2] https://arge-rumaenien.ch/
 
Histrianorum Am: 28.03.2023 18:12:17 Gelesen: 74652# 1044 @  
Hallo.

Ich entwickle eine Website, um die rumänische Philatelie zu fördern, und sie wird kostenlos zugänglich sein. Der Bau der Website selbst ist nicht schwierig, er erfordert jedoch Zeit und Mühe, um ihr Potenzial ohne die Beteiligung anderer Sammler zu erfüllen.

Obwohl ich nur zweimal in den letzten 18 Jahren in Rumänien war und nur begrenzte Kenntnisse über die philatelistische Szene dort habe, glaube ich, dass die Situation ähnlich wie in anderen Ländern ist. Viele langjährige Sammler sind verstorben, und leider fehlt es an generellem Transfer.

Ich bin seit über 20 Jahren leidenschaftlich an der Philatelie interessiert und erinnere mich noch an meine ersten Sammlungen, die eine Mischung aus Marken aus verschiedenen Epochen ohne besonderen Fokus oder historischen Kontext waren.

Es hat Jahre gedauert, bis ich erkannte, dass das Sammeln ohne Schwerpunkt oder Struktur nicht sehr erfüllend war, daher habe ich meine Herangehensweise verfeinert. Heutzutage interessiere ich mich dafür, mich auf einige spezifische Bereiche so viel wie möglich zu spezialisieren. Meine Favoriten sind Porto-Marken, und ich arbeite derzeit daran, die Druckplatten zu rekonstruieren. Ich sammle auch Spic de grâu, 1952 Aufdrucke (die meiner Meinung nach unterbewertet sind), postalische Gegenstände, die besteuert wurden, und postalische Zahlungsanweisungen. Generell sammle ich in Rumänien, wenn der Kaufpreis niedrig ist.

Ich bin mir nicht sicher über Essen, würde es aber gerne besuchen.

Ich schließe diese Nachricht ab, indem ich ein interessantes Schreibwaren-Stück beifüge. Obwohl mein Französisch nicht fließend ist, vermute ich, dass der Absender möglicherweise um Werbung für seine Reproduktionen bittet. Was denken Sie?

Mit freundlichen Grüßen


 
10Parale Am: 28.03.2023 20:48:34 Gelesen: 74637# 1045 @  
@ Histrianorum [#1044]

...mein Französisch war auch schon besser. Es ist die Rede von einem Briefmarkenverein in Olloy (L.C.PH.B.d´Olloy - könnte bedeuten: Le Club philatélique Belgique d´Olloy), wo er den Empfänger bittet, 3 Mal in Folge eine 2-seitige Annonce über ihn zu machen (was immer das auch ist). Mir erschließt sich nicht ganz das mittlere Bild und in welchem Zusammenhang es mit der Karte steht (2 Parale?). Ist es unter Umständen das "Markenbild (Klischee)", welches er veröffentlicht haben will? Ich glaube schon.

Im ersten Abschnitt wünscht er dem Herausgeber wirtschaftlichen Erfolg, ebenso dessen Leser (prosperité). Am Schluss geht es um Zahlungsmodalitäten.

Nun weiß ich etwas mehr über deinen philatelistischen Hintergrund. Ich versuche herauszufinden, wie man "Nichtsammler" für die Philatelie begeistern kann. Es ist äußerst schwierig. Die Leute wollen ein Hobby, indem sie frei sind und wo sie kreativ sein können. Da spielen Leute stundenlang Computerspiele und ich frage mich, worin liegt der Kick? Ich glaube es ist das Gefühl, jeden Tag einen Rekord brechen zu können. Das läuft in der Philatelie ganz anders.

Wenn du tatsächlich nach Essen gehst, dann wünsche ich Dir viel Spaß. Vielleicht kannst du dort dann auch Kontakte zur ARGE Rumänien knüpfen, wo ganz tolle Leute dabei sind.

Ich schließe die Nachricht und zeige noch eine 25 Bani Marke, die du auch kennst mit einem schönen blauen Stempel von Botosani. Ich habe sie bei einem Mitglied der ARGE Rumänien ersteigert und das war noch im unteren zweistelligen Berich. Aber ich habe sie nicht deshalb gekauft, sondern einfach, weil sie mir im Zusammenspiel mit dem Stempel sehr gefällt.

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 01.04.2023 12:07:41 Gelesen: 74553# 1046 @  
@ Pepe [#17]

Bei Deiner Michel Nr. 24 mit dem schönen Stempel von ROMAN wäre es noch interessant, Vergleichsstücke heranzuziehen. Ein rumänischer Katalog unterscheidet hier in 12 verschiedene Vorkommen (a. - l.) In Beitrag [#15] und Beitrag [#17] (PEPE) sehen wir deutlich 2 verschiedene Farbnuancen.

Substantiell ist eine Unterteilung in 2 verschiedene Farben, orange-blau und gelb-blau, um dies mal grob zu unterscheiden. Die 25 Bani Freimarke Fürst Karl I. mit Backenbart im Oval aus dem Jahr 1869 gibt es auch auf gelblicher Papierfarbe in orange/blauer Farbkombination, die am höchsten bewertet wird.

Ich habe im Scan ebenfalls 2 Marken aus meiner Sammlung gefischt, die zwar keine Highlights sind, was die Qualität betrifft, aber zur Demonstration der Farbnuancen sehr gut zu gebrauchen sind. Der Michel macht keine Unterscheidung.

Liebe Grüße

10Parale


 
22028 Am: 04.04.2023 09:01:51 Gelesen: 74484# 1047 @  
Weiss nun nicht ob die Meldung hier hinein passt, aber im April 2024 gibt es eine Briefmarkenausstellung in Bukarest.

EFIRO 2024 in Bukarest

Anmeldungen bis 31. Juli 2023

(FB) Der Verband der rumänischen Philatelisten (FFR) veranstaltet vom 17. bis 20. April 2024 in Bukarest die EFIRO 2024. Diese Ausstellung mit FEPA-Patronage und FIP-Recognition zeigt in etwa 2000 Rahmen unter anderem Höhepunkte der Rumänien-Philatelie. Auch wird noch an den 165. Jahrestag der Vereinigung der rumänischen Fürstentümer Moldau und Walachei zum Fürstentum Rumänien sowie an den 150. Gründungstags des Weltpostvereins erinnert.

Die Ausstellung findet im Parlamentspalast, dem zweitgrößten Verwaltungsgebäude der Welt, statt. Parallel zur Ausstellung ist eine große Sammlermesse geplant, an welcher sich Händler und Auktionshäuser aus der ganzen Welt beteiligen werden. Das historische Zentrum von Bukarest ist nur 15 Minuten von der Ausstellungshalle entfernt.

Anmeldeschluss ist der 31. Juli 2023. Weitere Informationen erteilt der deutsche Kommissar Frank Blechschmidt, Dorfstr. 68a, 08340 Schwarzenberg, Tel. 03774/202525, Mail: frankblechschmidt@yahoo.de. Website der Ausstellung: http://www.efiro.ro

Die Abbildung zeigt einen Ersttagsbrief zur EFIRO 2008.



https://www.bdph.de/index.php?id=50&tx_mgfxaktuelles_mgfxallnews%5Bevent%5D=945&tx_mgfxaktuelles_mgfxallnews%5Baction%5D=show&tx_mgfxaktuelles_mgfxallnews%5Bcontroller%5D=Aktuelles&cHash=1f2387544e142d96ee09cee1e0f192d4
 
10Parale Am: 04.04.2023 21:52:02 Gelesen: 74462# 1048 @  
@ 22028 [#1047]

Vielen Dank für diese tolle Meldung. Ich werde auf jeden Fall meinen Urlaub im April 2024 in Bukarest verbringen, komme was wolle. Da freu ich mich heute schon. Ein Aussteller-Typ bin ich ganz und gar nicht, meine schon vorhandenen Blätter entsprechen alles andere, aber nicht den offiziellen Beurteilungskriterien.

Eine Cousine meiner Frau wohnt seit zig Jahren in Bukarest. Vielleicht kann ich zusammen mit ihr eine kleine Stadttour organisieren, wo wir dann die echten, guten Rumänen kennen lernen werden und die echten guten Sehenswürdigkeiten.

Hier die Rückseite eines Gedenkblattes, welches ich 2008 auf der EFIRO gekauft habe und welche heute sicher sehr wertvoll ist, nicht nur monetär.



Liebe Grüße
10Parale
Stephan
 
Heinz 7 Am: 06.05.2023 10:28:02 Gelesen: 70968# 1049 @  
Liebe Leser*innen

in weniger als drei Wochen beginnt die IBRA!

Eine erfreulich hohe Präsenz in Essen zeigen die Philatelisten aus Rumänien. Nicht weniger als 11 verschiedene Aussteller*innen zeigen 16 verschiedene Exponate im Wettbewerb, aus 9 verschiedenen Kategorien.

Es wird spannend sein die zum Teil neuen Exponate zu studieren! Ich freue mich.

Heinz
 
10Parale Am: 07.05.2023 17:33:17 Gelesen: 70774# 1050 @  
@ Heinz 7 [#1049]

Habe gerade das Ausstellerverzeichnis der IBRA studiert und da scheine ich ja wirklich viel zu verpassen. Interessant sind bestimmt auch die Rahmen von Viorica Hrustovici, Rumänien, mit der Thematik: Female Personalities (Maximaphilie) oder Ana Aurora Muntean, Rumänien mit dem Thema Ballet (Altersklasse 10-15 Jahre).

Heute zeige ich eine recht seltene und frühe PICTURE POSTCARD (Bildpostkarte) aus den Niederlanden, aus s´HERTOGENBOSCH, die am 3. Juni 1899 an ein Fräulein Robescu nach Bukarest gesendet wurde. In Bukarest wurde die Karte, die mit 2 ½ Cent wohl mit einem Bahnpoststempel Amsterdam-Breda freigemacht wurde, gleich mit 3 Stempeln abgeschlagen, - und was mich besonders freut -, mit einem Briefträger-Posthörnchen mit der Nummer 97, welches ziemlich klar und prächtig dargestellt ist.

Interessant ist auch der Handstempel auf der Bildseite von WILLEM WOLTERS, NIJMEGEN in violetter Farbe.

So macht Philatelie Spaß.

Liebe Grüße und allen Teilnehmern und Besuchern der IBRA in ESSEN viel Erfolg und Freude wünscht

10Parale


 

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